Neue Story

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Ihr Lieben,

ich konnte einfach nicht anders, und habe seit gestern in jeder Freien Minute ans Schreiben gedacht. Und wer es glaubt, mir ist eine neue Idee eingefallen. Wie sie sich im laufe der Geschichte entwickelt weiß ich selbst noch nicht, dass ergibt sich dann bestimmt mit der Zeit.

Wer hätte es gedacht? Es wird wieder eine Fanfiction über Julian Brandt.

Eure Ideen und Wünsche bringe ich gerne mit ein, auch, wenn sie nur klitzeklein sind, bin ich dafür dankbar. Also schreibt es einfach in die Kommentare, dass würde mir wirklich sehr helfen!

Gibt es aus eurer Sicht noch Charaktere, die ich mehr mit einbringen soll? Dabei ist es egal, ob Fiktive, oder reale Personen. Nur denkt dran, dass was ich schreibe, spiegelt nicht deren wirkliche Persönlichkeit wieder. Es ist immer noch eine ausgedachte Fanfiction.

Schreibt mir doch auch mal gerne Namensvorschläge, darüber konnte ich mir noch nicht wirklich Gedanken machen.

Aber hier jetzt erstmal eine kleine Zusammenfassung, schreibt doch gerne, was ihr davon haltet, ob ich etwas ändern soll, oder direkt heute noch mit dem Ersten Kapitel starten soll:

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Mein ganzes Leben lang war ich diejenige, die nie gut genug war. Egal, was ich tat, es reichte nicht. Mein Bruder war Dachdecker, meine Schwester arbeitete als Verkäuferin und war bereits verlobt. Und ich? Ich hatte Fotografie studiert – ein Studium, das meine Eltern für eine dumme Idee hielten.

„Mach es doch einfach wie deine Schwester."
„Sie hat schon so viel erreicht – und du?"
„Denk doch mal an deine Zukunft! Willst du für immer in diesem Café stehen?"

Ich hatte es satt, mich zu rechtfertigen. Ja, ich arbeitete in einem kleinen Café. Ja, ich hatte keinen festen Job in einer Firma, keine sichere Zukunft, kein geregeltes Einkommen. Aber ich wusste, was ich wollte: Mein eigenes Fotostudio.

Ich war nie jemand, der sich kleinmachen ließ. Wenn mir etwas nicht passte, sagte ich es – direkt, ohne Umwege. Ich hasste Lügen, Spielchen, Unehrlichkeit. Wenn ich mit Menschen sprach, die ich kannte und mochte, war ich offen, vielleicht sogar ein wenig schlagfertig. Aber in einer neuen Umgebung oder mit Fremden? Da hielt ich mich eher zurück, beobachtete erst, bevor ich sprach. Ich mochte es nicht, mich zu verstellen, aber manchmal war es einfacher, sich im Hintergrund zu halten.

Nur bei meinen Eltern... da war ich anders. Ich hätte ihnen so vieles entgegnen können, hätte ihnen sagen können, dass sie Unrecht hatten. Doch jedes Mal, wenn sie mich kritisierten, hielt ich den Mund. Es war, als würde mich etwas davon abhalten, ihnen wirklich zu zeigen, wer ich war. Also ließ ich es geschehen. Ließ sie reden, ließ sie mich vergleichen, ließ sie mich als Enttäuschung sehen.

Der Einzige, der mich immer unterstützt hatte, war mein Bruder. Er war der Fels, der mich gehalten hatte, wenn ich nicht mehr weiterwusste. Er war derjenige, der mir sagte, dass ich nicht verrückt war, nur weil ich einen anderen Weg gewählt hatte. Mit ihm konnte ich reden, lachen, sogar schweigen, ohne dass es unangenehm wurde. Er verstand mich – vielleicht nicht immer meine Entscheidungen, aber mich als Person.

Aber in mir drin wusste ich: Ich war stark. Ich hatte mein Studium alleine durchgezogen, mich ohne ihre Hilfe über Wasser gehalten. Ich hatte gelernt, mich selbst zu versorgen, mir jeden verdammten Cent zu erkämpfen. Und ich würde es auch weiterhin tun.
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When we meet againWhere stories live. Discover now