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Ich verließ das Bad nachdem ich mein Zeug erledigt hatte.
In dem Moment kam Matteo die Treppen hoch.
,,Du bist schon wach? Und ich wollte dich gerade aufwecken", meinte er als wir uns trafen.
Dann drückte er mir einen Kuss auf die Wange.
,,Wie viel Uhr haben wir denn?", fragte ich ihn.
,,10", meinte er.
,,Ach, das geht ja noch", konterte ich.
,,Seit wann bist du schon wach?", fragte ich ihn.
,,Seit halb sieben", meinte er.

Mein Mund öffnete sich.
,,Seit halb sieben?! Hallo! Geht es dir gut! Wir haben Ferien!", meinte ich geschockt.
,,Ich arbeite in der Mafia. Da gibt es keine Ferien. Außerdem stehe ich generell früh auf.", meinte er.

Elena kam aus ihrem Zimmer.
Als sie uns sah grinste sie.
,,Na ihr Turteltäubchen. Was macht ihr?", fragte sie uns während sie sich zu uns gesellte.
Matteo umarmte sie halb und drückte ihr einen Kuss auf den Haarscheitel.

,,Nichts, wir wollten gerade runter gehen.", antwortete ich ihr.
,,Das ist toll. Ist Frühstück schon bereit?", fragte sie Matteo.
Dieser nickte.
,,Wir warten auf euch.", sagte er.
,,Dann sollten wir jetzt runtergehen" bemerkte ich.

Gemeinsam liefen wir ins Wohnzimmer.
Heute war jeder am Tisch. Vielleicht lag das daran dass heute Wochendende war.
,,Guten Morgen", begrüßte uns Olivia fröhlich was wir ihr zurück gaben.
Ich setzte mich neben Alex hin und neben mir nahm Matteo Platz.
Der Vater lächelte mich freundlich an.

,,Sandra! Bringst du bitte noch die Muffins!", rief Olivia. Gleich darauf kam die Bedienstete in das Wohnzimmer und legte den Teller auf dem Tisch ab.

,,Reich mir mal das Bacon", sagte Matteo zu Diego, sobald er Platz genommen hatte.
Dieser nahm den Teller und nahm sich selber was davon ohne Matteos Wunsch nachzugehen.
Er sah ihn genervt an.
Elena musste sich ein Lachen verkneifen und gab dann schließlich Matteo sein Wunsch.
Er sah mich an.
,,Willst du auch?"
Ich schüttelte den Kopf, woraufhin er trotzdem mein Teller davon gab.
Dann zwinkerte er mir zu und reichte seiner Schwester wieder das Teller.

,,Und Sydney. Ich glaube du freust dich schon riesig, oder?", entgegnete Oliva plötzlich.
Verwirrt sah ich sie an und schluckte kurz das Brot runter.
,,Für was?", fragte ich.
Matteo räusperte sich neben mir und sah zu seiner Mutter.
Diese sah ihn entschuldigend an.
,,Nichts nichts. Alles gut.", meinte sie dann schnell an mich gewandt.

Ich sah mit gehobenen Augenbrauen zu Matteo.
,,Was versteckst du vor mir?", fragte ich ihn.
Er sah mich ahnungslos an.
,,Wer, ich? Was verstecke ich denn vor dir?", fragte er mich und schob sich einen riesen Happen in den Mund.
Ich sah ihn prüfenden an ehe ich mich meinem Essen zuwandte.

Das Frühstück verlief gemütlich.
Sobald Matteo fertig war stand er auf.
,,Also, euch noch einen guten Appetit. Wir gehen jetzt", meinte er und sah mich an.
,,Wir? Meinst du mich?", fragte ich ihn.
Er nickte und deutete mir dass ich endlich aufstehen sollte.
,,Ich esse noch", beschwerte ich mich.
,,Du wirst noch genug essen können. Steh jetzt auf", forderte er mich auf.

Fassungslos blickte ich ihn an, stand aber jedoch auf.
,,Und wohin?", fragte ich ihn.
,,Wirst du sehen."
,,Sturkopf", murmelte ich.
Dann verabschiedete ich mich von dem Rest und lief dann Matteo nach, der die Treppen hoch lief.
,,Du hast 5 Minuten", sagte er ehe er in seinem Zimmer verschwand.
Irritiert blickte ich hinterher.
Ich wusste ja nicht mal wofür ich mich vorbereiten sollte.
Trotzdem verschwand ich ebenfalls in meinem Zimmer.

Sobald er aus seinem Zimmer kam lief er runter. Ich ihm hinterher.
Er schloss sein Auto auf und lief drauf zu.
Dann stieg er ein was ich ihm einfach nachtat.
,,Willst du mir sagen wohin es geht?", fragte ich ihn.
Er rieb sich die Schläfe.
,,Ich bekomme wirklich Kopfschmerzen von deinen Fragen", beschwerte er sich.
,,Du kannst mir ja nicht antworten.", verteidigte ich mich und schnallte mich an.

Er legte seine Hand auf mein Oberschenkel.
Dann nahm er meine Hand und drückte ein Kuss drauf.
,,Ich werde dir antworten sobald es soweit ist. Wir werden etwas länger fahren", meinte er nur und fuhr los.

Ich fragte ihn auch gar nicht mehr nach.
Auch nach einer halben Stunde nicht.
Und auch nicht eine Stunde später, obwohl ich so langsam wirklich platzte.

~
Ich hatte meine Schuhe ausgezogen und meine Knie an mich gezogen  und mich an meine Armlehne gelehnt.
,,Können wir eine Pause machen? Ich Platz gleich und mein Po tut weh", beschwerte ich mich.
Matteo wuschelte mir durch das Haar.
,,Kein Wunder wenn du so dasitzt", meinte er.
,,Wir müssen bald tanken. Du musst noch 10 Minuten aushalten.", setzte er hinzu.

Ich setzte mich wieder ordentlich hin und wandte mich zu ihm.
Er hatte seine Sonnenbrille aufgesetzt und die Sonnenblende runtergeklappt.
,,Obwohl, wir können jetzt auch hier tanken", meinte er und fuhr dann langsamer um die nächste Raststätte zu befahren.
Er fuhr bis zur Tankstelle und hielt schließlich an.
Gleichzeitig mit ihm stieg ich aus.

Er nahm sich die Sonnenbrille ab.
,,Kann ich mir solange drinnen was kaufen?", fragte ich ihn.
Er sah mich an.
Dann nickte er und griff nach seiner Tasche.
Er reichte mir sein Geldbeutel.
Verwundert blickte ich ihn an.
,,Du gibst mir dein Geldbeutel?"
Er zuckte mit den Schultern.
,,Du bist doch meine Freundin.
Kauf mir noch einen Kaffee, bitte", sagte er.
,,Sonst nichts?", fragte ich ihn.
Er schüttelte den Kopf.

Irgendwie sah er mich nachdenklich an.
Ich legte den Kopf schief und betrachtete ihn fragend.
Als er mein Blick sah kam er zu sich.
,,Komm mal her, Sydney", kam es ruhig aus ihm.
Ich lief den letzten Schritt auf ihn zu und blieb dicht vor seiner Brust stehen.

Aprubt legte er seine Hände um mich und zog mich in eine innige Umarmung.
Verwirrt runzelte ich sie Stirn aber legte meine Arme ebenfalls um ihn.
Einen Moment verweilten wir in der Position, bis wir uns voneinander lösten.

,,Matteo, ist alles gut?", wollte ich wissen.
Er nickte mir zu.
,,Sicher?"
,,Ja. Ich wollte dich eben nur mal umarmen", meinte er.
,,Irgendwie hab ich das gerade gebraucht.", fügte er hinzu.
Ein Lächeln zierte meine Lippen.
Dann drehte ich mich um und lief in den Laden.

Ich lief durch die Regale und überlegte was ich mir zum knabbern kaufen sollte.
Dann entschied ich mich schließlich für Oreo.
Mit den zwei Kaffees to go und dem Oreo verließ ich die Tankstelle.
Matteo hatte sein Auto auf die Seite geparkt.
Er lehnte an seinem Auto und zog an der Zigarette.
Ich reichte ihm den Kaffee, den er dankend entgegen nahm.

,,Ich hab anderthalb Stunden die Klappe gehalten, jetzt will ich wirklich wissen wohin wir gehen", sagte ich als ich es nicht mehr aushielt.
,,Wirst du sehen.", meinte er.
,,Jetzt antworte doch einfach!", beschwerte ich mich.
Er pustete mir den Rauch in mein Gesicht.
Erschrocken keuchte ich auf und zog dabei den Rauch in meine Lungen.
Stark fing ich an zu Husten.

Ich schlug Matteo auf die Brust.
,,Hör auf damit!", beschwerte ich mich.
Er lachte rau auf.
Dann deutete er auf die Zigarette.
,,Willst du auch?", fragte er mich.
,,Das ist krebserregend. Nein danke."
,,Achso, du willst also sagen, dass ich an Krebs sterben soll aber du bevorzugst es auf natürlichem Weg zu sterben. Okay", meinte er.
Kopfschüttelnd sah ich ihn an.
,,Aber ich bevorzuge es, aus deinen Händen zu sterben", war sein nächster Satz.

,,Matteo, hör auf andauernd indirekt auf das Thema anzusprechen", murmelte ich.
,,Okay, okay ist ja gut. Also, wir sollten wieder los.", meinte er.
Ich nickte.
,,Willst du fahren?", fragte er mich plötzlich.
,,Wie bitte? Ich kann nicht fahren und ich hab auch kein Führerschein", konterte ich.
Er grinste.
,,Einen Waffenschein hattest du auch nicht. Aber, du hast perfekt gezielt", sagte er und fing an zu lachen.

Sauer starrte ich ihn an.
Er verstummte.
,,Okay, ich werde wirklich aufhören", meinte er.
Dann griff er nach meinen Wangen und beugte sich zu mir runter.
Dann drückte er mir mehrmals Küsse auf die Stirn.
Ich versuchte mich von ihm zu befreien.
,,Okay, Hör auf", sagte ich lachend.
Er machte aber weiter.
,,Matteo, hör jetzt auf", sagte ich lachend.

Er nahm seine Hände von meinem Gesicht.
Dann drückte er mir noch ein Kuss auf die Wange und stieg dann ein.

Gib mir deine SeeleGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt