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Wir betraten das Gästezimmer, das schon eingerichtet war. Ich legte die Schlafsachen von Bella auf dem Doppelbett ab und sah es zweifelnd an.

,,Werden wir ein Bett teilen?", fragte ich leise.
Matteo stellte sich vor mich.
,,Das ist wohl normal zwischen uns, oder? Und bevor du auf die Idee kommst, Nein, niemand schläft auf dem Boden."
,,Das wollte ich auch gar nicht sagen.", sagte ich.
,,Nur, wie lagen noch nie nebeneinander", meinte ich.
Matteo schmunzelte.
,,Dann solltest du dich in Zukunft daran gewöhnen. Denn ich bin spontan auf die Idee gekommen, dass du dein Zimmer ausräumst und bei mir im Zimmer einziehst. Was meinst du dazu?"

Seufzend sah ich ihn an.
,,Mal sehen", winkte ich ab und lief dann an ihm vorbei auf das Bett zu.
Er starrte mich an.
,,Kannst du dich vielleicht umdrehen, damit ich mich anziehen kann?", bat ich ihn.
Er hob die Augenbraue.
,,Ich bin dein Freund. Und außerdem hab ich dich schonmal in Unterwäsche gesehen", meinte er.
,,Wann das denn?", fragte ich entsetzt.
,,Am Strand."
,,Das war eine Bikini."
,,Ist doch das selbe. Es bedeckt die selben Stellen. Und nackt hätte ich dich beinahe auch gesehen.", setzte er hinzu und erinnerte mich dabei wieder an die Szene in der Badewanne.

Ich glaube ich lief gerade rot an.

,,Na gut. Dann dreh dich halt nicht um", meinte ich und zog mit die Schuhe und Socken schon aus.
Matteo drehte sich trotzdem um und zog sich im nächsten Moment das Shirt aus.

Ich entkleidete mich ebenfalls von dem Oberteil und zog Bellas Zeug über.
Als ich mich jedoch meiner Hose widmen wollte hielt ich inne, als ich sah was Matteo machte.
Er setzte sich auf den Boden.
Dann stützte er sich auf den Händen ab und fing an Liegestützen zu machen.

Eilig stand ich auf.
,,Matteo was machst du!?", fragte ich ihn.
,,Ich trainiere", gab er zurück und stemmte sich wieder hoch.
,,Matteo, du hast eine Schusswunde. Hör auf!", sagte ich besorgt.
Er machte jedoch weiter, ohne mich zu beachten.

,,Matteo, du hast eine Schusswunde", wiederholte ich mit Druck und legte meine Hand auf seine Schulter.
Er legte seine Knie ab und sah schließlich zu mir hoch.
,,Es sind schon.... 11 Tage um, seit dem. Es wird schon nichts passieren. Ich hab das auch die vorherigen Tage gemacht.", konterte er.

Trotzdem sah ich in besorgt und ungeduldig an.
Matteo stand auf und stellte sich vor mich.
,,Machst du dir Sorgen um mich?", fragte er schmunzelnd.
,,Natürlich mach ich mir Sorgen!", gab ich zurück.
,,Weißt du wie gefährlich so eine Schusswunde ist! Eigentlich müsstest du noch im Krankenhaus liegen, du Dickkopf!", fügte ich hinzu.

Matteo sah mich belustigt an.
,,Ich erzähl hier kein Witz", beschwerte ich mich.
Er legte seine Hand auf meine Wange.
,,Gut, dann mach ich nicht mehr weiter.", raunte er mir zu.
Er beugte sich zu mir vor und gab mir einen kurzen Kuss auf die Wange.

Dann wandte er sich von mir ab und öffnete sein Gürtel.
,,Wirst du nackt schlafen!", flüsterte ich entsetzt.
,,Nein. Die Boxer lass ich an, wenn es dich nicht stört", gab er amüsiert zurück.
Sofort wandte ich mich von ihm ab, damit er die Röte in meinem Gesicht nicht sah.
Dann machte ich mich dran, meine Hose auszuziehen um das von Bella überzustreifen.

Ich legte mich sofort hin, ohne Matteo ein Blick zu würdigen.
Das Licht wurde ausgeknipst.
Die Matratze senkte sich.
Gleich darauf spürte ich seine Brust an meinem Rücken.
Er legte sein Arm.um mich und zog mich näher an seine Brust.

Dann gab er mir noch einen flüchtigen Kuss auf die Wange.
,,Gute Nacht", raunte er mir zu.
,,Gute Nacht", gab ich zurück, aber für mich würde das wahrscheinlich keine gute Nacht, denn ich war gerade verzweifelt weil ich nicht wusste wie ich bei dieser Nähe einschlafen sollte.
Ich konnte mich kaum bewegen und ich traute mich auch nicht zu atmen.

Gequält schloss ich die Augen.
Und ich hatte immer gedacht, dass es was wundervolles wäre, wenn man mit dem Freund schläft.
Das war ja eine Folter!

Ich schloss meine Augen und versuchte mich auf den Schlaf zu konzentrieren.
Ab und zu hörte ich Matteos Atem.
Auch er regte sich nicht.

Irgendwann merkte ich wie meine Augen schwer wurden und ich tatsächlich einschlief.

●●●
Ich öffnete ausgeschlafen meine Augen und dehnte mich kurz.
Ich lag in der Mitte von dem Doppelbett.
Verwirrt richtete ich mich ein wenig auf.
Matteo war nicht da.
Ach stimmt. Er stand ja sonst immer so früh auf.
Mir war aber nicht danach, aufzustehen.
Also blieb ich noch ein wenig liegen und stand ein paar Minuten später auf.

Schnell zog ich mich an und verließ das Zimmer um auf Klo zu gehen.
Ich wusch mir nochmal schnell das Gesicht und formte meine Haare zu einem Messi Bun. Dann lief ich raus.
Von unten waren Stimmen zu hören.
Die anderen waren also wohl wach.

Ich trat in die Küche wo die Stimmen herkamen.
Der Anblick ließ mich verwundern, denn Matteo und Bella lachten gemeinsam über etwas und Liam saß am Tisch und sah ihnen zu.
,,Ich sehe, ihr versteht euch schon sehr gut", sagte ich gut gelaunt.
,,Ach, auch schon wach?", bemerkte Bella.
Ich lief auf mein Freund vor und gab ihm einen kurzen Wangenkuss.
Bella fing an zu grinsen.
,,Wir schauen ja nicht hin. Du kannst ihn ordentlich küssen", sagte sie und deutete dann Liam dass er sich umdrehen sollte.

Fassungslos starrte ich die zwei an, die sich wirklich umgedreht hatten.
Matteo drehte mich am Kinn zu sich und zuckte mit den Schultern.
Dann küsste er meine Lippen.
,,Fertig?", fragte Bella.
Ich wandte mich von Matteo ab.
,,Ihr seid unmöglich",.konterte ich.
Liam drehte sich um.
,,Wir denken ja nur an dich", sagte er grinsend und lachte dann wo Bella mit einstimmte.

Ich schüttelte leicht den Kopf.

,,Naja, jetzt aber mal Spaß beiseite. Ich hatte eigentlich die Idee gehabt, Pfannkuchen zu machen, aber dein Freund ist auf die Idee gekommen, Draußen was zu essen.", sage Bella zu mir.

Ich sah Matteo fragend an.
,,Wo wollen wir denn essen? Und nein, du wirst jetzt nicht mit wirst du gleich sehen antworten", äffte ich ihn nach.
Seine Mundwinkel zuckten nach oben.
,,Wirst du gleich sehen", sagte er dann und lief aus der Küche.

Wir neigen uns somit langsam dem Ende zu, Leute.

Voten und kommentieren nicht vergessen.

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