Sydney:
Ich versuchte kein Ton von mir zu geben.
Gequält schloss ich die Augen und versuchte mein Schluchzer zu verdrängen.
Eine Männerstimme ertönte und dann Matteos Stimme.Ich musste weg!
Ich sah auf das Handy.
Ich musste Hilfe holen!
Für Matteo!
Ich sah mich um.
Weit und breit gab es nichts außer ein paar Bäume.,,Bitte Gott, lass alles gut laufen", hauchte ich.
Dann stand ich auf und rannte los ohne mich nach hinten zu sehen.
Ich rannte weg.
So schnell ich konnte.Ich hörte ein Schuss, jemand brüllte was. Mein Herz pochte immer schneller.
Ich wurde immer panischer.
Und die Tränen flossen unaufhörlich.
,,Bleib stehen!", hörte ich einen rufen.
Aber es klang noch weit weg.
Jedoch traute ich mich nicht umzudrehen.Ich blickte schnell auf das Handy.
Es war noch offen, wegen dem Navi.
Schnell betätigte ich es während dem Rennen mit zittrigen Händen.
Was wollte ich machen?
Achso, jemanden anrufen, genau.Ich war gerade viel zu sehr in Stress, Verzweiflung, Hektik und Angst.
Ich hörte plötzlich schnelle Schritte dicht hinter mir.
Verzweifelt suchte ich nach den Kontakten.
Die verschwommene Sicht machte mir das nicht leichter.Aber letztendlich fand ich es doch und versuchte verzweifelt einen mir bekannten Namen.
Ich wurde plötzlich am Arm gepackt.
Ich riss meine Augen auf und blickte panisch zu dem Typ.
Einige Meter hinter ihm war noch jemand.Tu was Sydney!
Meine innere Stimme hatte Recht doch ich war wie gelähmt.
Die Waffe!
Aber ich... Nein!
Ich konnte doch nicht auf jemanden schießen.
Vor Panik kam mir nur eine Sache in den Sinn. Ich trat ihm eilig in die Eier.
Vor Schmerz krümmte er sich.Ich blickte zu dem Typ, der hinter ihm herkam.
Noch ungefähr 3 Meter trennten uns.
Das würde ich nicht schaffen, um ihm zu entkommen.
Doch trotzdem rannte ich los.
Schnell suchte ich in den Kontakten weiter.
Diego.Ich strich gerade drüber, als ich am Arm gepackt wurde und das Handy mir aus der Hand fiel.
Der Typ schlug mir die Waffe aus der Hand.
Er griff nach meinen Haaren.
Schmervoll wimmerte ich auf.
Ich schluchzte.
Tränen rannen meine Wange runter.
Er ließ meine Haare los und zog mich am Arm.
,,Lass mich los!", schrie ich.
Vergebens versuchte ich mich zu befreien.
,,Lass mich los!"Der Mann beachtete mich jedoch nicht, sondern zog mich weiter.
Kraftlos wimmerte ich auf.
Ich hatte es nicht geschafft.Ich sah zu den Autos, die drüben standen.
Lauter schwarzangekleidete Männer waren zu sehen.
Ich würde sterben.
Ich schluchzte.Matteo:
Ich blickte Garcia wütend entgegen.
,,Du Bastard!", zischte ich.
Vor lauter Wut auf ihn hatte ich völlig vergessen, dass hinter mir auch noch seine Männer standen.
Plötzlich wurde mir die Waffe aus der Hand geschlagen.Ich drehte mich aprubt um und schlug dem Mann in sein Gesicht.
Doch bevor ich meine Waffe aufheben konnte wurde ich wieder angegriffen.
Ich bekam ein Schlag in den Rücken und taumelte nach vorne.
Gleichzeitig schlug mir jemand ins Gesicht.
Ich wischte über mein Mund und hob dann meine Faust.
Perfekt traf ich den einen in die Magengrube.Bevor mich der andere angreifen konnte ging ich zurück.
Dann packte ich sein Arm und drehte es schmervoll um.
Ich stoß ihn am Rücken zurück und drehte mich noch rechtzeitig um.
Geschickt wich ich dem Schlag aus.
Doch ich wurde von jemand anderem in die Kniekehle getreten.
Ich knickte ein. Doch ich war schnell genug, um wieder auf die Beine zu kommen.Ich schlug auf den Mann und trat ihm dann mit meinem Fuß in seine Brust, sodass er nach hinten taumelte.
Ich wollte mich umdrehen, als ich plötzlich jemanden sah.
,,Boss, das Mädchen.", sagte der Mann.Sydney!
Völlig verheult und ängstlich stand sie dort.
Nein!!
Verdammt, Nein!Garcia nickte und zog Sydney am Arm zu sich.
Er richtete seine Waffe auf ihre Stirn.
Ich wurde plötzlich zu Boden geworfen.
Schnell richtete ich mich auf, doch ich wurde auf die Knie befördert.
Garcia hatte Sydney vor sich gezogen und hatte die Pistole auf ihr Hinterkopf gelegt.Ihr Blick fiel auf mich.
Ihr Gesicht zog sich schmerzhaft zusammen.
,,Es tut mir leid", hauchte sie leise, sodass ich es beinahe nicht verstand.,,Lass sie los!", zischte ich.
Ich sah sie völlig hilflos an.
Garcia lachte auf.
Er zog Sydney näher an sich.
Sie schloss wimmernd die Augen.
,,Fass sie nicht an!", brüllte ich.
Ich wollte aufstehen aber ich wurde festgehalten.Wutentbrannt sah ich zu dem Bastard.
Er kam ihr mit dem Kopf näher an ihr Ohr.
Sie schluchzte auf.
Ihr ängstliche und panische Art zeriss mir das Herz.
,,Wenn du ihr auch nur eine Kleinigkeit antust werde ich dich umbringen!", brüllte ich.Garcia sah belustigt zu mir.
,,Also wirklich, Sanchez. Schau mal in was für einer Lage du steckst. Du wirst sterben."
Sydney riss ihre Augen auf und blickte mich an.
,,Matteo", hauchte sie.
Ich spannte meine Kiefer an.,,Oh, sehe ich da verliebte vor mir stehen?", schmollte Garcia.
Er nahm eine Strähne von ihrem Haar und spielte damit rum.
Ich wollte auf ihn losgehen, doch ich wurde zurück gehalten.
,,Lass deine dreckigen Hände von ihr!", zischte ich.Garcia sah mich an.
,,Jaja, mach ruhig weiter. Du wirst sowieso sterben. Da kannst du ruhig deine Wut noch rauslassen."
Ich beachtete ihn jedoch nicht, sondern fixierte Sydney, die völlig fertig aussah. Ihr Gesicht war tränenüberfüllt.,,Wisst ihr was wir jetzt machen?", ertönte es von ihm.
Er winkte einem der Männer zu und nahm ihm die Waffe ab, die er Sydney reichte.
Sie riss ihre Augen auf und sah fremd zur Waffe.
Er drückte ihr seine Pistole fester an ihr Hinterkopf.
,,Nimm das!", schnauzte er sie an.
Schluchzend nahm sie mit zitternden Händen die Waffe in die Hand.,,So, sehr gut. Wir machen das jetzt so. Du wirst Matteo umbringen."
Sydney riss die Augen auf und schüttelte heftig den Kopf. Ihre Unterlippe bebte.
,,Nein!", wimmerte sie.
Ich schloss die Augen.
Er griff Sydney nach den Haaren.
Sofort spannte ich mich an.,,Entweder bringst du ihn um oder du stirbst!", sagte er zu ihr.
Sofort wurde ich hektisch.
,,Sydney schieß!", rief ich ihr zu.
Sie fing an zu weinen.
Garcia schüttelte belustigt den Kopf.,,Sydney! Schieß jetzt!", wurde ich lauter.
Sie schüttelte den Kopf.
,,Ich kann nicht", hörte ich sie sagen.Ich wurde hier noch verrückt!
,,SCHIEß ENDLICH!", brüllte ich endgültig als ich sah, wie Garcia seine Waffe lud.
,,Entweder du bringst ihn um oder ich werde ihn schmerzvoll, qualvoll foltern und dann umbringen. Also er wird so oder so sterben. Und wenn du es nicht tust wirst du ebenfalls so sterben.", meinte er zu Sydney.
Sie wimmerte.,,Sydney, Schieß jetzt endlich! Bring mich um! MACH JETZT ENDLICH!", brüllte ich.
Dass sie immernoch dastand machte mich irrsinnig!
Sie durfte nicht sterben!
Nicht wegen mir!Hilflos schluchzte sie auf.
,,Matteo", wimmerte sie.
Ich schloss gequält meine Augen.
Garcia griff nach ihrer Hand und richtete die Waffe auf mich.Sie schluchzte.
Ich wurde verrückt.
,,Mach schon. Du erleichtert ihm den Tod", sagte der Bastard zu ihr.
,,Sydney, SCHIEß ENDLICH!"
,,Ich kann nicht!", schrie sie jetzt schluchzend.
,,DU WIRST ES JETZT MACHEN!", brüllte ich.
,,Ich kann NICHT! ICH KANN ES NICHT!"
,,SYDNEY! MACH!"Sie schrie auf, doch gleichzeitig drückte sie ab.
Sie hat wirklich abgedrückt.
Hat sie Matteo erschossen?Voten und kommentieren nicht vergessen 💕

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Gib mir deine Seele
Chick-LitFlucht für ein besseres Leben? Ohne Eltern, die einen erniedrigen? Das ist Sydneys Ziel. Ein freies, sorgloses, elternloses Leben. Nur deswegen entscheidet sie sich sogar, ihre zwei besten Freunde loszulassen und ihre kleine Schwester zu verlassen. ...