"Sieh mal, wer da kommt."
Weasley hatte es nur geflüstert, aber Draco hatte ihn trotzdem gehört.
Sie tummelten sich, wie einige andere Slytherin und auch Gryffindors, auf dem Innenhof herum, denn es war angenehm warm und sie hatten eine Freistunde.
Verteidigung gegen die Dunklen Künste fiel nun dauerhaft aus, da sie keinen Lehrer mehr für dieses Fach hatten.
Ja, wieder wurde Potter als Held gefeiert. Und es rankten sich die wildesten Gerüchte um das, was er angeblich getan hatte. Draco hörte Geschichten darüber, dass Potter angeblich in Slytherins geheime Kammer vorgedrungen sei. Einige behaupteten, er habe das Weasley-Mädchen aus den Fängen des Erben Slytherins gerettet. Draco hörte sogar die verrückte Theorie, Potter habe gegen das Monster in der Kammer, den Basilisken, gekämpft. Er wäre dabei fast gestorben und Dumbledore's Phönix habe ihn gerettet.
Es wurde auch behauptet, Lockhart sei ebenfalls irgendwie in der Kammer gewesen oder zumindest auf dem Weg dorthin, und irgendwie habe er dabei sein Gedächtnis verloren.
Nun, irgendetwas war definitiv mit ihrem Lehrer in Verteidigung gegen die Dunklen Künste passiert, denn seitdem Potter angeblich in der Kammer gewesen war, fiel das Fach aus.
„Wenn Potter uns Lockhart vom Hals geschafft hat, ist er wahrlich ein Held", hatte Blaise gewitzelt.
Ja, es war herrlich, in diesen Schulstunden frei zu haben und Draco bedauerte, dass es bereits die letzte Schulwoche war. Wenn Potter tatsächlich daran beteiligt war, dass Lockhart sein Gedächtnis verloren hatte, hätte er sich damit ruhig ein wenig beeilen können.
„Vielleicht klappts dann nächstes Jahr ja tatsächlich mit dem coolen Typen, der richtig Ahnung von dem Fach hat, wie du es dir gewünscht hast, Blaise", hatte Theo erwidert.
Eigentlich freuten sie sich also nun immer auf die Zeit, in der sie eigentlich Verteidigung gegen die Dunklen Künste hätten, aber leider schafften diese dämlichen Gryffindors es wieder einmal, ihre Laune zu verderben.
So auch in diesem Moment.
„Was glotzt du so blöd, Weasley?", schnauzte er schlecht gelaunt den Rothaarigen an, denn er fand es einfach zum Kotzen, dass dieser Typ ständig seinen Kopf mit Potter zusammensteckte, wenn er Draco und seine Freunde sah, und offensichtlich schlecht über sie redete.
„Ach, sei still, Malfoy", fauchte Weasley ihn an.
„Oho", machte Draco langgezogen. „Ganz schön große Töne dafür, dass du nur Potters Haustier bist."
Sofort stieg Weasley die Zornesröte ins Gesicht und Potter gab ein empörtes Geräusch von sich.
„Jetzt tut mal nicht so", fuhr Draco fort. „Ich sage nur, wie es ist."
Salazar, diese Gryffindors, insbesondere Potter und Weasley, gingen ihm einfach nur auf den Geist.
„Du solltest lieber nicht so große Töne spucken", knurrte Weasley. „Nicht ich. Schließlich ist es deine Familie, über die alle Welt gerade schlecht redet, nach dem, was dein Vater da abgezogen hat. Dumbledore von der Schule verweisen, dein Vater sollte sich schämen, und du-"
Draco hatte ohne sein bewusstes Zutun seinen Stab in der Hand.
„Nichts gegen meinen Vater, du minderwertiger, zweitklassiger Zauberer, Weasley", knurrte er warnend und zeigte mit dem Zauberstab auf den Gryffindor.
Weasley verstand einfach nicht, warum sein Vater das getan hatte, was geschehen war. Er trat Reinblütigkeit offensichtlich mit den Füßen.
Vincent und Gregory traten rechts und links neben Draco, offensichtlich um ihn zu unterstützen, und obwohl er sie nicht sah, konnte er Theo und Blaise in seinem Rücken fühlen.
„Dein Vater bedroht Schulräte, damit sie Dumbledores Suspendierung unterschreiben", spie Weasley. „Ganz zu schweigen von den anderen hinterhältigen Dingen, die er dieses Schuljahr getan hat. Sei also bloß nicht so stolz auf deinen Daddy."
„Zumindest ist mein Vater kein armer Schlucker oder Versager", schnarrte Draco, den Stab immer noch auf Weasley gerichtet, und Vince und Greg lachten.
„Halt die Klappe, Malfoy!", mischte sich nun, eindeutig wütend, Potter ein.
„Halt du die Klappe", fauchte Draco. „Ihr seid sowas von großmäulig, ihr scheiß Gryffindors, es ist wirklich unglaublich."
„Draco, jag mal dieser dämlichen Ratte einen Fluch auf den Hals", verlangte Gregory und erst jetzt sah Draco, dass Weasleys Ratte an seinem T-Shirt hinunter kletterte und dann versuchte, in Weasleys ausgebeulte Hosentasche zu kriechen, was ihr aufgrund des dicken Hinterns nicht richtig gelang.
„Lasst Krätze in Ruhe!", verteidigte Weasley sein Haustier.
„Lasst Krätze in Ruhe!", äffte Draco ihn in ätzendem Tonfall nach. „Dein Scheißvieh ist genauso dreckig und wertlos wie du, Weasley."
„Na warte...", zischte Weasley und machte mit geballten Fäusten einen Schritt nach vorne.
Warnend hob Draco seinen Stab wieder etwas mehr an.
Plötzlich drängelte Theo Vincent beiseite und legte locker einen Arm um Dracos Schultern.
„Ach komm, Draco", sagte er und Draco sah aus dem Augenwinkel, wie er die Gryffindors abfällig musterte. „Die Blutsverräter und Schlammblut-Freunde sind es nicht wert, dass du einen Zauber an sie verschwendest."
Er fühlte sich von Theo weggeschoben.
„Irgendwann drehe ich deiner scheiß Ratte noch den Hals um", ließ Greg Weasley noch wissen, ehe er sich Draco und den anderen anschloss. Vincent lachte.
„Ihr seid widerlich, ihr Slytherins", hörte Draco Potter hinter sich. Natürlich musste dieser Penner wieder das letzte Wort haben.
„Fick dich, Potter!", rief Blaise ihm noch zu, fast so, als wollte er genau das tatsächlich verhindern.
Draco kochte vor Wut, als er mit seinen anderen Freunden Blaise an den See begleitete, da dieser sich dort mit seiner Freundin treffen wollte - das Slytherin-Mädchen aus der Dritten, mit dem er in der Bibliothek geflirtet hatte, kurz bevor Draco die Erkenntnis mit dem Basilisken hatte.
Am See war es, wie immer in den letzten Tagen, übervoll. Nicht verwunderlich, war das Wetter doch großartig und sie alle hatten keine Chance gehabt, ihre Freizeit am See zu verbringen, da der Erbe Slytherins - Lord Voldemort! - die Kammer geöffnet hatte und sie somit die ganzen Sommerwochen unter Überwachung des Lehrpersonals gestanden hatten. Nun wollten so ziemlich alle Schülerinnen und Schüler diese letzte Schulwoche auskosten.
Blaise' Freundin war noch nicht am vereinbarten Treffpunkt, also fläzten sie sich ins Gras und genossen die Sonne.
„Da ist dieses dämliche Schlammblut", murrte Vincent.
„Schade, dass sie nicht mehr versteinert ist", ergänzte Gregory.
Natürlich hatte Draco sie gesehen.
Hermine Granger saß nur wenige Meter von ihnen entfernt an einen Baum gelehnt, und selbstverständlich hatte sie die Nase wieder einmal in ein Buch gesteckt. Wegen der Sommerhitze trug sie keine Strumpfhose und durch die angewinkelten Beine, an denen sie das Buch anlehnte, war ihr Rock hochgerutscht und entblößte mehr von ihren nackten Beinen als sonst.
Draco sah bewusst in die andere Richtung.
„Die ist so gewaltig hässlich", kommentierte er und Greg und Vincent wieherten vor Lachen.
Draco war immer noch wütend wegen Potter und Weasley.
Gegen seinen Willen huschte sein Blick wieder zu der Gryffindor - und er begegnete dem Blick brauner Augen.
Hermine Granger ruckte unauffällig, aber auffordernd mit dem Kopf, klappte ihr Buch zu und stand auf.
Ehe sie zwischen den Bäumen verschwand, sah sie noch einmal über die Schulter und suchte den Blickkontakt zu Draco.
Was zur Hölle wollte sie?
„Bin gleich wieder da", verkündete er und stand auf.
„Wo willst du hin?", fragte Theo träge, der im Gras lag und in die Sonne blinzelte.
„Pinkeln", log Draco und verschwand rasch hinter den Bäumen.
„Was willst du?", zischte er ihr zu, kaum dass er sie erreichte.
Was stand sie da so blöde rum, in ihrem Rock ohne Strumpfhose und dieses dämliche Buch an die Brust gepresst?
„Danke sagen", kam es sofort von ihr.
Draco blinzelte irritiert.
„Was?"
„Ich wollte danke sagen", sagte Granger. „Für deinen Tipp."
„Welchen Tipp?", schnarrte Draco, obwohl er genau wusste, wovon sie redete.
„Dem Tipp mit dem Basilis-"
„Schwachsinn!", fuhr er ihr über den Mund. „Ich habe dir keinen Tipp gegeben."
„Aber natürlich", behauptete sie. „Der Zettel-"
„Jetzt hör mal genau zu", unterbrach er sie erneut. „Ich würde dir niemals helfen. Warum sollte ich das tun?"
„Ich... ich weiß nicht. Aber du hast-"
„Ich habe dich in eine Falle gelockt", behauptete Draco. „Was glaubst du, warum du kurz nachdem ich dir den Zettel gegeben habe, versteinert wurdest? Ich wusste, du würdest mir folgen, neugierig wie ihr Gryffindors nun einmal alle seid. Dann konnte Slytherins Monster dich erwischen."
Sie schüttelte leicht den Kopf und sah ihn aus großen Augen an.
„Ich glaube dir nicht."
„Glaub, was du willst", fuhr er sie an. „Es ist mir egal. Du bist mir egal."
Er war wütend und redete sich in Rage.
Sie war mit Potter und Weasley befreundet, es fehlte noch, dass sie denen erzählte, dass Draco Malfoy sie angeblich gewarnt hatte.
„Aber-"
„Jetzt hör mal genau zu", zischte Draco und trat einen Schritt näher. „Ich würde dir niemals helfen, kapiert? Und ich will auch nichts mit dir zu tun haben, also halt dich endlich von mir fern!"
Sie runzelte verärgert die Stirn.
„Oft genug kommst du doch zu mir und-"
Draco lachte auf.
„Ganz bestimmt nicht. Du bist ein Schlammblut, unter gar keinen Umständen will ich irgendetwas mit dir zu tun haben. Geht das in deinen Schädel oder ist der mit dem gleichen Stroh gefüllt wie das was darauf wächst?"
Sie wurde rot und fuhr sich beschämt mit der Hand über ihre wilden Locken.
„Warum bist du immer so gemein?", fuhr sie ihn an.
„Heul doch", knurrte er und fuhr auf dem Absatz herum.
Oh wie er sie alle hasste, diese Gryffindors!
Blaise' Freundin war da, als er zu seinen Freunden zurückging, und sie hatte eine Freundin aus ihrem Jahrgang mitgebracht.
Zu Dracos Überraschung steckten sie die Köpfe zusammen und tuschelten, als er näher kam.
Blaise legte den Arm um die Taille seiner Freundin, als Draco sich zu ihnen auf den Rasen setzte.
„Hi", sagte das andere Slytherin-Mädchen zu ihm und sah ihn intensiv an.
In Sekundenschnelle schossen Draco tausend Gedanken durch den Kopf - dass das Mädchen Lynn hieß, wenn er sich richtig erinnerte, schließlich hatten sie normalerweise mit den Mädchen einen Jahrgang über ihnen nicht viel zu tun, eher mit den Jungs, dass Blaise schon mit so vielen Mädchen rumgeknutscht hatte und er es immer toll fand. Außerdem ging ihm durch den Kopf dass er auch endlich wissen wollte, wie knutschen war und dass diese Lynn hübsche Augen mit schönen Wimpern hatte und irgendwie schön geschwungene Lippen. Er fragte sich, ob sie schon Jungs geküsst hatte und dann schoss ihm durch den Kopf, ob Granger wohl schon jemanden geküsst hatte, was er innerlich aber fast augenblicklich verneinte, denn irgendwie glaubte er es nicht.
Instinktiv huschte sein Blick zu der Stelle, wo Granger vorhin gesessen hatte und tatsächlich saß sie da nun auch wieder, die Augen auf das Buch geheftet, das sie las, der Gesichtsausdruck wütend. Offensichtlich ärgerte sie sich immer noch über ihn.
Sollte sie doch, es konnte ihm egal sein.
„Hi", erwiderte er nun Lynns Gruß und sie grinste ihn an.
Die beiden Mädchen blieben bei ihnen, was Draco gut fand, schließlich war Blaise sonst ständig mit seinen Freundinnen alleine unterwegs gewesen und sie hatten ihn dann immer sehr vermisst.
Die beiden waren auch ganz cool, fand Draco, man konnte recht gut mit ihnen reden und er mochte es, wie Lynn an seinen Lippen hing, wenn er etwas sagte.
Immer wieder sah er zu Granger, und auch wenn sie versuchte, es unauffällig zu machen, bemerkte er durchaus, dass auch sie immer wieder herüber lugte.
Was starrte sie denn so blöd?
Je mehr ihm auffiel, dass sie immer wieder guckte, desto mehr versuchte er, Lynns Aufmerksamkeit für sich zu gewinnen - was sich als nicht so schwer herausstellte, denn er hatte ziemlich schnell ihre ungeteilte Aufmerksamkeit.
Sie lachte mit ihm, rutschte stetig näher zu ihm und Draco mochte es, wie sie immer mal wieder seinen Arm berührte oder sein Knie.
Und es erfüllte ihn mit einer irgendwie diebischen Freude, dass Granger immer wieder zu ihm sah, ohne den Kopf zu bewegen, wie um den Schein zu wahren, sie würde noch lesen. Irgendwie hatte ihr Gesicht einen säuerlichen Ausdruck angenommen.
Schließlich beugte Lynn sich nah zu ihm und fummelte an seinem Haar herum, richtete Strähnen und kicherte dabei.
Ohne darüber nachzudenken schnappte Draco sich die Handgelenke des Mädchens.
Zum ersten Mal wurde ihm bewusst, dass er es irgendwie nicht mochte, wenn jemand anders sein Haar berührte, da er Lynn aber auch nicht das Gefühl geben wollte, er würde sie abweisen, zog er sie stattdessen näher und kitzelte sie.
Sie kreischte, sie lachte, aber anstatt sich ihm zu entziehen, drückte sie sich noch näher an ihn, krabbelte halb auf seinen Schoß und versuchte dabei nur halbherzig, seine Hände wegzudrücken.
Draco genoss das angenehme Gefühl, das die Nähe des Mädchens bei ihm auslöste.
Rasch warf er einen Blick in Grangers Richtung, die dies offensichtlich bemerkte und ihr Gesicht nun hinter ihrem Buch versteckte.
Ja, sollte sie ruhig starren, diese blöde Gryffindor.
Mit einem unglaublichen Gefühl der Genugtuung zog er Lynn noch etwas näher an seinen Körper.
Die letzten Tage vergingen wie ein schneller Besenflug.
Draco freute sich, auch mal wieder nach Hause zu kommen, trotzdem war da eine gewisse Wehmut. In Hogwarts konnten sie einfach tun und lassen, was sie wollten, das würde Zuhause nun nicht mehr so sein.
Und noch etwas ließ ihn wehmütig werden - nämlich die Verabschiedung der Siebtklässler, insbesondere des Vertrauensschülerpaares.
Ja, Ava Scott und Lucian Bole hatte die Schule mit Bravour beendet, und nun gingen sie, wie alle anderen Siebtklässlerinnen und Siebtklässler auch.
Draco konnte sich Hogwarts ohne die beiden nicht vorstellen und bei dem Gedanken daran, nach den Ferien in den Gemeinschaftsraum zu kommen und die beiden dort nicht mehr vorzufinden, wurde ihm ganz schwer ums Herz.
Ava und Lucian hatten sich vom ersten Tag so intensiv um ihn und seine Freunde gekümmert, dass Draco sich fragte, zu wem er im neuen Schuljahr gehen sollte, wenn er Sorgen oder Probleme hatte. Es blieb abzuwarten, wer in den Ferien von der Schule für den Posten ausgewählt werden würde. Draco war sehr gespannt.
Es gab eine große Verabschiedung im Gemeinschaftsraum, bei der insbesondere Ava und Lucian gefeiert und mit Geschenken überhäuft wurden.
Terence sagte zu ihnen, sie seien das beste Vertrauensschülerpaar, das es je gegeben hatte und Draco sah, wie Daphne Greengrass und Tracey Davis aus seinem eigenen Jahrgang und einige Erstklässler-Mädchen sogar weinten, als sie Ava zum Abschied umarmten.
Auch Theo und Blaise waren extrem bedrückt, weil die beiden gingen.
Als es immer später wurde während der Verabschiedungsfeier und die Erst-, Zweit- und Drittklässler schließlich von den Älteren auf ihre Zimmer geschickt wurden, sagte Blaise, während sie gemeinsam zu ihrem Schlafraum gingen: „Lucian und Ava sind so cool. Ich wünschte, sie könnten bleiben. Und mal ehrlich, wenn ich älter bin, will ich unbedingt auch so coole Tattoos wie Ava."
„Steht dir bestimmt", ermutigte Theo ihn.
Draco hatte noch nie über Tattoos nachgedacht und er war sich auch sehr sicher, dass seine Eltern ihm keine erlauben würden, aber irgendwann war er volljährig und konnte machen, was er wollte. Er konnte sich derzeit nicht vorstellen, sich so stark wie Ava tätowieren zu lassen, aber ein oder zwei Tattoos würde er vielleicht auch ganz cool finden. Er war gespannt, ob es tatsächlich eines Tages dazu kommen würde, dass so etwas auf seiner Haut sein würde.
Sie schliefen kaum in dieser letzten Nacht in Hogwarts, quatschten zu fünft bis spät in die Nacht, während die Älteren im Gemeinschaftsraum feierten.
Schließlich waren am nächsten Tag die Koffer gepackt und alle abreisebereit.
Im Hogwarts-Express machten sie ein Schokofrosch-Weithüpf-Wettbewerb auf dem Gang, bei dem Pansy und Millicent sie anfeuerten. Sie besuchten Marcus und die anderen in ihrem Abteil und quatschten eine Weile mit den älteren Jungs. Und dann trudelte der Zug auch schon im Bahnhof King's Cross ein.
„Ich hoffe mal, nächstes Jahr haben wir weder einen Lehrer, der von Du-weißt-schon-wem besessen ist noch ein gefährliches Monster, das durch das Schloss streift", seufzte Theo, während sie ihre Taschen und Rucksäcke schulterten und die Koffer entgegen nahmen.
„Das hoffe ich auch", bestätigte Blaise. „Aber erstmal freue ich mich jetzt auf die Ferien. Ich hab total Lust, ein paar coole Sachen mit euch zu unternehmen, seid ihr dabei?"
„Klar", grinste Draco, der sich sein Leben ohne Blaise, Theo, Greg und Vincent nicht mehr vorstellen konnte. Sie waren wirklich seine Familie geworden.
„Also ich bin um jeden Tag froh, den ich nicht Zuhause sein muss", stellte Theo fest, der wie immer, wenn sie sich auf den Rückweg machten, deutlich schlechte Laune bekam.
„Komm wieder ein oder zwei Wochen zu mir", sagte Draco sofort und Blaise ergänzte: „Bis auf die Tage, die meine Mutter für mich verplant hat, habe ich nichts vor, komm mich gerne besuchen."
Mittlerweile hatten sie die Absperrung erreicht.
Theos Mundwinkel hoben sich.
„Super!", sagte er.
Und gemeinsam gingen sie durch das Tor in die Muggelwelt.
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A/N: Oh Merlin, es ist so weit, Band 2 ist abgeschlossen. :)
By the way, ich weiß nicht, ob die Sache mit den Tattoos in diesem Kapitel nur beim Schreiben einen (beabsichtigten) bitteren Beigeschmack hatte oder auch beim Lesen?
Jedenfalls geht "A Death Eaters Tale" nun in eine kleine Pause. Ich werde in meinen beiden freien Wochen, die ich jetzt habe, ein paar Kapitel vorweg schreiben, als Vorrat. Ja, ich beginne nun wirklich mit Band 3 und freue mich mega, da für mich die Geschichte gefühlt jetzt erst richtig los geht.
Ich denke, dass ich Mitte Januar mit dem Veröffentlichen von "Der Gefangene von Askaban" aus Dracos Sicht beginnen werde.
Aber keine Sorge, auch wenn hier ein paar Wochen Pause sein wird, gibt es morgen natürlich das letzte Kapitel von "Just another Christmas Story" und es wird in den nächsten Woche noch ein paar andere Überraschungen geben. :)
Jetzt bleibt mir nur noch, euch eine besinnliche Vorweihnachtszeit zu wünschen. Danke an alle, die mir die Treue halten und mich supporten, in welcher Form auch immer. Es bedeutet mir die Welt! Eure Jenny
PS: Hier noch links zu Trailern von A Death Eater's Tale, die ich erstellt habe:
https://www.instagram.com/reel/DCUsdzoq3lO/?igsh=MXNkcDZybWpkY3F6aQ==
https://www.instagram.com/reel/DBt54MlqxUC/?igsh=eG0wcGd1bmV1cGN2
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A Death Eater's Tale
FanfictionJeder kennt sie - die Geschichte vom Jungen, der überlebte. Auch Draco Malfoy muss in seinem Leben immer wieder feststellen, dass die Geschichte dieses Jungen Einfluss auf seine eigene Geschichte hat. Auch wenn er es anfänglich nicht bemerkt und spä...
