Dunkles Schicksal Kapitel 65

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Dunkles Schicksal


Kapitel 65


Als Arthur wach wurde, bemerkte er sofort, das Merlin nicht mehr da war. Auch keine Nachricht oder etwas anderes. Er stand auf und stand unschlüssig in dem großen Zimmer. Merlin war anscheinend schon gegangen, aber warum hat er ihm keine Nachricht da gelassen. Arthur wusste nicht, wo er Merlin erreichen konnte. Sein Aufenthalt hier in Mailand war immer noch mysteriös.

Es klopfte und Arthur sagte in Gedanken.

„Ja, bitte."

Lance kam herein und schaute Arthur an, der nackt mitten im Zimmer stand.

„Hey, ich wollte nur...Oh, Arthur, würdest du dir bitte etwas anziehen?"

„Stell dich nicht so dran, Lance", antwortete er „Noch nie einen Schwanz gesehen?"

Lance seufzte und warf ihm den Hausmantel zu, der über dem Sessel lag, während er sagte.

„Doch, jedes Mal, wenn ich mich ausziehe."

Arthur schlüpfte in den Mantel und band ihn vorne zu.

„Besser?"

„Ja."

Arthur grinste.

„Ich mache dich wohl ohne Mantel verrückt, was?"

„Nein, du Idiot und würdest du mit diesen blöden Anspielungen aufhören", er sah sich um. Das Bett war zerwühlt und der Duft von Sex lag noch in der Luft.

„Wer war bei dir?", fragte er, obwohl er es eigentlich wusste. Vielleicht wollte er es wirklich hören, damit er keine falschen Hoffnungen hatte. Arthur grinste.

„Merlin. Ich habe ihn zu meinem Gefährten gemacht. Wir sind jetzt offiziell Gefährten und zusammen."

Er hatte auch Merlin sein Blut trinken lassen. Diesmal wollte er es richtig machen und hatte eine Vene an seinem Arm geöffnet. Merlin war nicht begeistert gewesen, doch Arthur sagte ihm, das es so üblich war. Sie waren jetzt auch über das Blut verbunden und Arthur würde immer wissen, wo sich Merlin aufhielt. Sollte er mal verloren gehen. Blutsverbundene Gefährten nannten die Vampire so etwas.

„Hhm", sagte Lance.

Natürlich war er wahrscheinlicher glücklicher darüber als Arthur. Doch er kannte auch seinen Freund. Arthur war auf keinen Fall jemand, der gerne zurücksteckte. So schön das auch war, hatte Lance die Befürchtung, das er rückfällig wurde. Und Merlin würde ihm das nicht wieder verzeihen. Arthur breitete die Arme aus.

„Was? Hast du nichts zu sagen außer...Hhm?"

Er schaute Arthur an und sprach seine Bedenken aus.

„Du weißt, was das bedeutet?"

Arthur stöhnte.

„Ja", sagte er etwas genervt „Das andere tabu sind. Ich verstehe nur nicht, warum ihm das so verdammt wichtig ist. Du weißt genau, das ich niemanden außer Merlin liebe und das andere einfach nur Spaß ist. Ich habe sie schon vergessen, bevor ich angezogen bin. Warum sieht er das nicht?"

Lance kam näher und meinte.

„Vielleicht hättest du ihn das fragen sollen. Merlin wird seine Gründe haben", er hob die Hand und kniff die Augen zusammen, als er etwas tadelnd sagte „Ich meine, du solltest dich mehr mit deinem Gefährten beschäftigen, als ihn nur ins Bett zu zerren."

„Wie meinst du das?"

Lance seufzte. Arthur nahm alles zu sehr oberflächlich. Das Einzige, was bei ihm tief war, ist diese unglückliche Liebe zu einem Menschen, besser gesagt zu einem Hexer.

„Sieh mal, ich schlafe auch mit Maria, doch das ist nicht das Ausschlaggebende, warum ich mit ihr zusammen sein will. Sie ist...", sinnierte er „So viel mehr als nur eine angenehme Gesellschaft im Bett. Ich kenne sie. Maria ist lustig, romantisch, einfühlsam und auch sarkastisch. Sie liebt schöne Dinge wie Kleider und Schmuck und ihre Lieblingsfarbe ist rot. Sie mag gerne die italienische Küche und liebt Tiere, insbesondere Pferde. Ich kann sehr ernste Themen mit ihr bereden, aber auch Spaß ohne Ende haben und ich liebe sie auch, weil sie realistisch bleibt und auch schnell zornig wird, wenn ich sie ärgere. Und sie liebt ihren Bruder abgöttisch. Und natürlich sind die Nächte mit ihr ein Genuss. Sie mag Neues und ist experimentierfreudig. Das alles ist Maria und deshalb liebe ich sie. Verstehst du? Was weißt du von Merlin?"

Arthur dachte nach und sagte letztendlich.

„Er liebt mich."

Lance schüttelte den Kopf.

„Du solltest dringend an deiner Beziehung arbeiten. Du siehst alles zu oberflächlich, Arthur. Merlin in deinem Bett zu haben, ist für dich oberste Priorität. Als ich Maria hier wieder traf, dachte ich nicht im entferntesten Moment, sie ins Bett zu schleifen. Ich muss sagen, das war mir auch zu diesem Zeitpunkt nicht wichtig. Letztendlich war es Maria, die mich dazu aufforderte und natürlich sagte ich nicht nein. Verstehst du, was ich damit sagen will? Nur im Bett zu liegen und zu vögeln, das ist keine Partnerschaft. Es gehört dazu und du kannst es so oft tun, wie du willst, aber es hat nicht oberste Priorität. Eine Partnerschaft so viel mehr, verstehst du?"

Arthur verdrehte die Augen.

„So wie du das sagst, klingt das verdammt kompliziert."

„Es ist auch nicht immer einfach, doch im Endeffekt lohnt es sich. Arthur, jetzt mal im Ernst, bevor du Merlin ins Bett zerrst, solltest du ihn kennenlernen. Gerade du solltest dich dafür interessieren, wieso er diese Einstellung hat, die dir so gar nicht passt."

„Ist das wichtig? Ich tue ja, was er verlangt und er ist damit zufrieden. Und ich bin es auch."

Lance seufzte.

„Ja...noch."

Arthur machte ein grimmiges Gesicht.

„Was soll das wieder heißen?"

Lance antwortete nicht. Arthur konnte man das einfach nicht verständlich machen. Die letzte Zeit sah sein Freund alles sehr locker und oberflächlich. Vielleicht lag es an seinem Lebenswandel, doch andere führten den auch und trotzdem waren sie nicht wie Arthur. Er hatte sich sehr verändert, leider zu seinem Nachteil. Früher nahm er seine Partnerschaften ernst und akzeptierte die Entscheidung seiner Lebenspartner kein Vampir zu werden. Er war liebevoll, einfühlsam und aufmerksam. Lance wusste nicht, wo dieser Arthur geblieben ist. Dieser hier, der vor ihm stand, sah alles leicht und locker, so wie auch seine Beziehung zu seinem Gefährten. Und Merlin war jetzt sein Gefährte, auf immer und ewig an ihn gebunden. Er wechselte das Thema, weil es keinen Sinn machte.

„Wo ist Merlin?"

„Wahrscheinlich nach Hause gegangen; ich habe noch geruht. Aber ich weiß nicht, wie ich ihn finden kann."

Lance schnaubte.

„Du hast die ganze Nacht mit ihm verbracht und so etwas nicht mit ihm besprochen? Wann und wo ihr euch wiedersieht?"

„Geredet haben wir nicht viel, als wir in mein Zimmer kamen", grinste Arthur „Doch du weißt, wo Maria ist, dort ist auch Merlin."

„Weiß ich nicht. Sie kontaktiert mich, wenn wir uns treffen oder wir machen etwas für den nächsten Tag aus, wenn wir zusammen sind. Sie liebt ihre Privatsphäre und ich akzeptiere das. Wenn sie bereit dazu ist, wird sie mir sagen, wo sie lebt oder zu mir ziehen."

„Und du klagst mich an, das ich nichts von Merlin weiß? Weißt du denn wenigstens, wieso sie nicht altert?"

Lance sah ihn an.

„Nein", log er „Auch das wird sie mir sagen, wenn sie dazu bereit ist. Bis dahin warte ich. Es läuft ja nicht davon. Hauptsache, sie ist bei mir."

„Sicher."

„Denk mal darüber nach, was ich sagte", sprach Lance weiter, doch er wusste; Arthur hatte das vergessen, bevor er den Raum verließ „Ich gehe dann mal. Du willst bestimmt baden und dich anziehen."

„Ja, bis später."

Lance ging hinaus und Arthur machte sich ein Bad. Er hatte Merlin endlich zu seinem Gefährten gemacht und lächelte vor sich hin. Merlin gehörte jetzt für immer ihm und niemand hatte einen Anspruch auf ihn.

Und natürlich hatte er Lances Worte schon vergessen. Das war ihm so kompliziert, um darüber nachzudenken. Er liebte Merlin und wollte diese Liebe fühlen, wenn möglich jede Nacht.

Lance ging nachdenklich in sein Zimmer. Er wusste, das Arthur es nicht verstanden hatte, was er sagte. Oder er wollte nicht verstehen. Arthur bevorzugte den einfachen Weg zu gehen;, das hieß, das Sex mit Merlin sehr wichtig war und er es womöglich so oft umsetzte, wie es möglich war.

Er führte diese Beziehung so oberflächlich wie er lebte. Lance bezweifelte, das Merlin das auf Dauer genug war. Er war wesentlich anspruchsvoller an seinen Gefährten und Lance war sich ziemlich sicher, das Sex bei Merlin nicht an erster Stelle stand.

Und er konnte sich sehr gut vorstellen, warum er Arthur zur Treue zwang. Der junge Hexer tat das nicht aus Bosheit; er beabsichtigte etwas damit.

Und Lance konnte sich das denken, warum er es tat.



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Drei Monate später...

Es schien, als wäre endlich Ruhe und Frieden eingekehrt und natürlich das Glück im Haus der Vampire. Seit drei Monaten waren Merlin und Arthur ein Paar und alles schien perfekt. Auch Lance und Maria profitierten davon, denn manchmal gingen sie gemeinsam aus. Entweder in einer der vielen Bars oder in die Oper. Merlin liebte die Oper wie Arthur; auch Maria und Lance besuchten sie gerne. Meistens gingen Maria und Lance danach noch spazieren, wobei Arthur und Merlin sich zurückzogen und jeder wusste, was sie trieben. Obwohl es manchmal den Anschein hatte, das Merlin lieber noch bleiben würde, doch Arthur drängelte für nach Hause und ins Bett. Lance sah das mit Unbehagen, denn er wusste, das Merlin mehr wollte als nur Sex.

Trotz allem war Merlin viel gelöster als zuvor. Er war glücklich und verliebt und hatte unbeschreiblichen Sex mit Arthur. Und das ziemlich oft, wobei Arthur immer derjenige war, der die Initiative ergriff. Und Arthur hielt, was er versprach, wenigstens etwas Positives...bis jetzt. Natürlich ging er auf die Jagd; auch wenn er von Merlin trank. Aber so oft konnte er das nicht, ohne das Merlin Schaden nahm. Und Arthur trank meistens, wenn sie miteinander schliefen, natürlich nicht so viel, wie er eigentlich brauchte. Also jagte er und seine Beute hatte relativ gute Chancen, danach noch zu leben, denn der Vampir war ausgeglichen. Auch was Positives, wenn auch nicht immer, das sie noch lebten.

Oft besprachen sie auch schon, wo sie nach Mailand hinziehen würden. Maria wollte gerne ans Meer; Lance eher in die Berge. Aber noch stand nichts fest, denn es war ja noch Zeit. Alles lief gut; Arthur war wieder Arthur, kam seinen Pflichten als Clanführer nach und seine Vampire achteten ihn wieder. Auch als Fortschritt anzusehen. Wenigstens etwas kam dabei heraus, doch Lance blieb misstrauisch. Merlin würde nicht lange dieses oberflächliche Leben von Arthur mitmachen.

Maria und Merlin wohnten immer noch in ihrem Haus und die Vampire wussten das nicht. Beide waren der Ansicht, obwohl die Vampire ihnen vorgeschlagen hatten, zu ihnen zu ziehen, das sie einen Ort brauchten, der nur ihnen gehörte. Vampire konnten nicht ins Haus, selbst wenn sie wüssten, wo es war. Ohne Einladung lief nichts und dabei wollten sie es beide belassen. Obwohl die beiden Menschen mit Magie sie schneller draußen hätten, als sie sehen konnten. Sie waren nicht mehr hilflos; Merlin und Maria konnten sich sehr gut verteidigen; immer zu ihren Gunsten. Doch Arthur wollte das nicht akzeptieren; Merlin war sein und gehörte zu ihm. Die ersten Spannungen zwischen ihnen, denn Merlin bestand darauf, eine Alternative zu haben, um sich zurückzuziehen. Lance akzeptierte das; es war Marias Entscheidung. Sie gehörte ihm, ja. Aber Maria war keine Frau, die sich etwas vorschreiben ließ, dazu war sie zu dominant. Und Lance liebte das an ihr. Er wollte keine Sklavin, sondern eine Gefährtin, die ihm ebenbürtig war und bei Gott, das war sie.

„Ich kann es gar nicht fassen, das wir jetzt wirklich glücklich sind", sagte sie oft zu Merlin „Kein Herumreisen mehr und immer einen anderer Mann. Zumal Lance eh der Beste ist; in allem. Er behandelt mich nicht wie sein Eigentum; das möchte ich ihm auch geraten haben."

Merlin hatte gegrinst und gefragt.

„Würdest du ihm etwas antun, wenn es anders wäre?"

Sie hatte gelacht und gemeint.

„Nun ja, den ganzen Tag Juckreizen am Körper oder hässliche Beulen würde ihn wohl milde stimmen, doch das brauch ich nicht. Er ist sehr verständlich und einfach nur...", sie seufzte „Mein Gefährte."

Merlin konnte ihr nur beipflichten, was ihren Gefährten anging. Er liebte Arthur, er war alles das, was er sich im Leben wünschte, doch er war meilenweit von dem entfernt, was Maria hatte. Doch er hielt sein Versprechen, wenigstens etwas. Merlin fing an, ihm wieder zu vertrauen, auch wenn er mal etwas später kam.

Arthur war seine Welt, noch nicht perfekt, aber er wollte nicht undankbar sein.

Und natürlich hatte er Merlin ein oder zwei Mal gefragt, wieso er nicht gealtert ist, doch Merlin hielt seine Gabe aus unbestimmten Gründen noch zurück. Er glaubte nicht, das Arthur das nicht wollte, was er war, doch wollte er noch Zeit vergehen lassen. Drei Monate waren ja noch nicht viel. Und er vertraute ihm noch nicht, so wie er sollte.

Arthur fragte nicht mehr, nachdem Merlin ihm es nicht sagte und der Vampir die Schultern nur gezuckt hatte. Anscheinend war ihm das nicht wichtig. Ihre Nächte waren wild und leidenschaftlich und Arthur brauchte sich nicht sehr zurückzunehmen. Er war dominant und er nahm immer Merlin, doch nie umgekehrt. Merlin hatte ihn mal darauf angesprochen, doch er hatte ihm keine Antwort gegeben. Er wirkte eher verstimmt. Vielleicht wollte er einfach nur warten, dachte Merlin. Drei Monate war die längste Zeit, die sie jemals zusammen waren und doch erst kurz. Arthur war derjenige, der ihn jede Nacht ins Bett zog und auch derjenige, der den Ablauf bestimmte. Es war immer wundervoll und Merlin machte sich keine weiteren Gedanken. Vorerst.


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Merlin zog sich in der Nacht an, während Arthur ihn immer wieder küsste, der nackt um ihn herum schwänzelte. Sie hatten sich ein paar mal geliebt, doch Arthur wollte ihn nicht gehen lassen. Merlin seufzte.

„Arthur, ich muss jetzt gehen. Hast du immer noch nicht genug?"

„Nein. Warum bleibst du nicht? Die Nacht ist noch nicht vorbei."

„Das hab ich dir doch gesagt. Ich habe morgen einiges zu erledigen und muss mal etwas schlafen. Dazu kommt, das ich mich am frühen Abend mit jemanden von der Bank treffe. Irgendeine Transaktion ist schief gegangen und er will sich mit einem Abendessen entschuldigen. Das heißt, ich werde wohl vor elf Uhr heute Abend nicht hierher kommen können."

„So spät? Aber dann verlieren wir Stunden."

Merlin sah ihn tadelnd an.

„Du wirst auch morgen Abend auf deine Kosten kommen. Versprochen. Aber ich muss das tun; es wäre unhöflich abzulehnen. Er hatte sich sehr viel Mühe gemacht, um seinen Fehler auszubügeln."

„Er?" Ein Hauch von Vorwurf. Merlin verdrehte die Augen.

„Der Mann ist achtundfünfzig oder so in etwa. Also kein junger Mann. Du kannst aufhören, eifersüchtig zu sein. Es ist nur ein Essen."

„Okay."

Arthur zog ihn wieder an sich, als Merlin angezogen war und küsste ihn. Er war schon wieder hart und seine Erektion drückte an Merlins Bein. Ohne viel Worte drückte er Merlin nach unten.

„Verwöhne mich, bis ich komme. Dann kannst du gehen", raunte er und hielt Merlin seinen Schwanz vor seinen Mund.

„Aufmachen!"

Merlin griff mit beiden Händen an Arthurs Hintern und öffnete seinen Mund. Wohl die einzige Möglichkeit, noch vor Tagesanbruch nach Hause zu kommen.

„Stillhalten", befahl Arthur, griff in sein Haar und hielt seinen Kopf fest, als er begann, in seinen Mund zu stoßen.

Dabei stöhnte Arthur und Merlin hielt die Luft an, weil er ziemlich tief schob, das er manchmal würgen musste. Das Ganze fand Arthur sehr erregend, zumal Merlin komplett angezogen war.

„Oh ja", keuchte Arthur „Dein Mund ist so göttlich wie dein Arsch."

Merlin hielt sich an Arthur fest, während er heftiger wurde.

„Gleich", stöhnte Arthur „Nimm es auf...jetzt."

Und dann kam Arthur in Merlins Mund, stöhnte kehlig und füllte seinen Mund mit seinem Sperma und er hatte Schwierigkeiten alles aufzunehmen. Es lief an seinen Mundwinkeln herab. Dann entzog Arthur sich und zog Merlin hoch, dessen Mund mit Sperma bedeckt war. Er lächelte.

„Nie warst du schöner, als mit den roten Lippen, auf dem mein Sperma hängt. Leck es ab", sagte er. Merlin tat es und er küsste ihn wieder, doch Merlin machte sich los und wischte über seinen Mund.

„Ich gehe jetzt. Bis heute Abend", sagte er ungeduldig „Bevor dir wieder etwas einfällt."

„Ich hätte da noch ein paar Ideen", meinte er, doch Merlin winkte ab.

„Heute Abend."

Dann war er verschwunden und schüttelte draußen den Kopf. Arthur war wirklich was Sex anging, unersättlich. Sie schliefen jede Nacht zusammen und er bekam nie genug. Doch Merlin hatte ja auch nichts dagegen, so war es ja nicht. Aber Arthur war verrückt nach Sex. Merlin würde gerne auch mal etwas anderes unternehmen als nur immer im Bett zu landen. Mal ausgehen mit Freunden, spazieren gehen, so wie Maria mit Lance und sich über dieses und jenes unterhalten. Sie erzählte sogar, das er mit auf Einkaufstour ging, jetzt da die Geschäfte im Sommer lange geöffnet hatten. Und er kaufte ihr Schmuck und was sie sonst so sah und haben wollte. Obwohl sie genug Geld hatten, war es doch etwas anderes, wenn Lance ihr das schenkte. Und er war sehr aufmerksam, spürte immer, wenn sie etwas toll fand und kaufte ihr das. Manchmal heimlich und gab es ihr am nächsten Abend, wenn sie schon nicht mehr daran dachte. Er würde ihr den Mond vom Himmel holen, wenn sie ihn wollte.

Den ganzen Tag über war Merlins in Gedanken, als er dieses und jenes erledigte. Es war ja nicht so, das er unbedingt Geschenke von Arthur haben wollte. Nein, es war die Aufmerksamkeit, die er vermisste. Er fragte nie, wenn er kam, wie sein Tag war oder was er erlebt hatte. Nein, nach ein paar Drinks ging es meistens zur Sache, bis Merlin nach Hause ging. Er war glücklich mit Arthur, doch er wollte mehr in einer Partnerschaft.

Als er sich am Abend fertig machte, um zu dem Essen zu gehen, kam ein Bote, der ihm eine Nachricht gab. Sie war von dem Geschäftsführer der Bank. Er musste heute leider absagen, da seine Frau krank geworden ist und bat um Entschuldigung.
Sie würden das Essen später nachholen.

Merlin lächelte, als er das Schreiben auf den Tisch legte. Er würde doch früher wie geplant zu Arthur kommen. Das gefiel ihm eh besser, als ein Essen mit einem Mann, den er nicht näher kannte.

Er hatte nur aus Höflichkeit die Einladung angenommen.



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Es klopfte an der Tür der Vampire und Sean ging zur Tür. Die Sonne war gerade untergegangen und die Vampire waren schon fast alle weg. Auch Lance, der kurz mit Noel auf die Jagd ging. Es war ruhig im Haus, nur Sean war noch hier und Arthur, der noch in seinem Zimmer war und wohl auf Merlin wartete.

Als er die Tür öffnete, stand davor ein großer, dunkelhaariger Mann, der seine langen Haare offen trug. Er war sehr gutaussehend und lächelte. Sean lächelte zurück, denn da er mit Vampiren lebte, erkannte er sie auch sofort. Obwohl dieser Vampir nicht die typische Blässe hatte, wie alle anderen. Doch er kannte ihn aus den Erzählungen der Vampire, denn er war ja noch nicht so lange bei ihnen.

„Guten Abend", sagte er und da er Sethos noch nie getroffen hatte „Wenn ich mich nicht irre, sind sie Sethos. Lance hatte mir von ihnen erzählt."

„Ja, richtig", antwortete Sethos höflich „ Und ich möchte Arthur und Lance sehen. Sind sie da?"

„Kommen sie herein. Lance ist ausgegangen, aber ich denke, er wird bald zurückkommen. Arthur ist da. Er ist unten. Die hintere Tür im Foyer führt in das Untergeschoss. Moment, ich begleite sie."

Sethos winkte ab.

„Nein, nein. Ist schon gut, ich werde es sicher finden. Vielen Dank."

Sean nickte und schloss die Tür, widmete sich wieder seinen Tätigkeiten, während Sethos die Tür nach unten öffnete und ins Untergeschoss ging. Es war still hier unten, nur schwaches Licht in den Gängen. Sethos blieb stehen und lauschte. Jemand ging in einem Zimmer umher und er folgte den Geräuschen. Vor einer Tür blieb er lächelnd stehen und klopfte an.

„Ja", ertönte Arthurs Stimme.

Er trat ein und Arthur, der an einer Kommode stand schaute ihn überrascht an.

„Sethos! Das ist ja mal eine Überraschung. Wie lange warst du nicht mehr hier?"

„Sechs Jahre oder so. Ich war in Helsinki und dachte mir, ich schau mal was die Rasselbande in Mailand so treibt. Jetzt, da ihr Wien verlassen habt."

Arthur hatte ihm nicht geschrieben, doch Sethos wusste immer, wo er sich aufhielt. Blutsverwandschaft könnte man sagen. Da er Arthur sein Blut gab, konnte er ihn immer finden. Deshalb wunderte er sich nicht, das Sethos ihn fand. Er war schließlich ein Vampir und wusste, das Sethos Blut in ihm, wie ein Peilsender war. Er schaute sich um.

„Mailand also. Eine schöne Stadt. Vor allem jetzt im Sommer", sagte er und musterte Arthur, der sich gerade angezogen hatte. Dunkle Hose und weißes Hemd.

„Wir mussten Wien nach vierzig Jahren verlassen. Waren eh schon so lange dort und die Leute haben schon geredet. Und da ich das Haus hier habe, bot es sich an. Wie geht es Anchar?"

Sethos seufzte.

„Gut. Sie ist schon fast drei Monate in Griechenland bei Freunden. Einer ihrer besten Freundinnen lebt dort."

„Oh", sagte Arthur „Dann hast du wohl gedacht, besuche ich doch mal meine Vampire, was?"

„Sehr richtig. Du bist einer meiner Vampire, sowie Lance und alle, die ihr geschaffen habt. Meine Linie."

„Ich weiß", sagte Arthur und machte sie Schublade zu, drehte sich um. Sethos stand hinter ihm und er zuckte zurück. Anschleichen war wohl Sethos zweiter Vorname. Er schluckte, denn so wie der ältere Vampir ihn ansah, hatte er wohl eindeutig Entzugserscheinungen, da Anchar so lange weg war. Die Stimmung war umgeschlagen, es herrschte eine unterschwellige Spannung.

„Ich bin auch noch aus einem anderen Grund gekommen", sagte er jetzt.

„Und welchen?"

Anstatt darauf zu antworten, fragte Sethos.

„Sind wohl alle ausgeflogen."

„Ja, auf der Jagd nach Sex und Blut", grinste Arthur.

Sethos zog Arthur grob an sich und küsste ihn, raunte in sein Ohr.

„Das bin ich auch und ich habe meine Beute gerade gefunden. Erinnerst du dich noch an die Nächte in unserem Haus? Die heiße Nummer über dem Tisch, während ich dein Blut trank?"

„Oh ja, wie könnte ich das vergessen", raunte Arthur und fühlte die Härte von Sethos, was ihn erregte. Sein Schwanz regte sich.

Wieder küsste er Arthur und wanderte mit seiner Hand nach unten, streichelte Arthur grob in seinem Schritt. Der blonde Vampir stöhnte leise und sofort reagierte er auf Sethos, zog ihn an sich und küsste ihn so ungeduldig und schlampig, eroberte grob mit seiner Zunge Sethos Mund, was dieser nur begrüßte. Er drückte Arthurs Hoden und der Vampir stöhnte in seinen Mund. Als er ihn endlich losließ, war Arthur hart wie Granit.

„Etwas dagegen, wenn wir das wiederholen?", fragte Sethos und öffnete Arthurs Hose, griff seinen Schwanz und massierte ihn. Arthur stöhnte lustvoll auf.

„Etwas dagegen, wenn ich dich jetzt hier auf dem Tisch ficke?", fragte Sethos wieder „So hart wie damals und dann werde ich dein Blut trinken, während ich deinen Arsch fülle. Na? Wie wäre das?"

„Oh Gott", keuchte Arthur „Ich..."

„Was? Heißt das ja?"

Er küsste Arthur wieder und streichelte seine Härte. Arthur stöhnte.

„Sag es mir."

„Ja...Ja."

Sethos dirigierte ihn zum Tisch, während er ihn so unverschämt küsste und beugte ihn grob darüber. Er zog Arthur die Hose nach unten und öffnete seine sehr schnell. Er wollte Arthur sofort; auf dem Weg nach Mailand dachte er an nichts anderes. Er hatte eindeutig ein Manko.

Sethos drang schnell und hart mit seiner großen Erektion in Arthur ein, der aufstöhnte. Einerseits vor Schmerz und Lust und dieser Grobheit des älteren Vampirs. Er mochte es, so hart von diesem Vampir genommen zu werden, Sethos war noch dominanter als Arthur. Sich dem älteren, mächtigen Vampir zu beugen, schien seine Lust noch anzufachen. Zumal Sethos ihm zeigte, wer er war und ihn fast brutal nahm, das Arthur sehr schnell zu seinem Höhepunkt trieb. Der Schmerz verschwand in Sekunden und übrig blieb die Lust und die harten Stöße von Sethos, der Arthur nahm, während er ihn in seinem Genick festhielt.

„Ich hatte fast vergessen, wie es sich anfühlt, dich so zu ficken. Ich bin dein Herr und du mir untergeben und ich schätze deinen Arsch sehr."

„Oh Gott, ja", stöhnte Arthur „Ich gehorche dir."

„Sehr schön", lächelte Sethos, er mochte diese Art von Gesprächen zwischen ihnen. Es stachelte die Lust an und Arthur sagte ihm mal, das er das mochte „Ich werde mich heute Nacht auf sämtliche Arten an dir bedienen, wie damals in meinem Haus. Hast du verstanden?"

„Oh ja.", keuchte Arthur „Aber nicht hier. Wir suchen uns einen anderen Ort."

„Okay, wie du willst."

Sethos beugte sich vor, riss sein Hemd von seinem Hals und biss ohne Vorwarnung zu. Arthur schrie vor Wonne, als Sethos sein Blut trank ohne mit den Stößen aufzuhören. Er hob den Kopf. Blut tropfte von seinen Lippen auf sein weißes Hemd.

„Das hier ist die Einleitung", sagte er an Arthurs Ohr, der aufstöhnte, als Sethos wieder zubiss, weil die Wunde schon verheilt war.

Und Arthur kam, verteilte sein Sperma auf dem Boden. Sethos stieß noch heftiger zu, Arthur stöhnte kehlig und kam noch einmal, als Sethos sagte.

„Jetzt bekommst du die erste Füllung. Genieße es."

„Ja...Oh ja."

Und Sethos warf den Kopf zurück und entleerte sich stöhnend in Arthur, der sich wohlig räkelte, als Sethos in ihm kam und sein Höhepunkt verlängerte und er noch mehr Sperma auf dem Boden verteilte.

Und er wusste, das der Sex mit Sethos der absolute Wahnsinn war. Und irgendwo in seinem benebelten Gehirn war die freudige Feststellung, das er ja noch Zeit hatte. Zumindest für eine zweite Runde mit diesem Vampir.



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Nachdem Sean Merlin am frühen Abend einließ und ihm mitteilte, das Arthur unten war, ging Merlin gutgelaunt und lächelnd die Treppe herunter. Er war froh, das er die Zeit mit Arthur verbringen konnte und nicht mit irgendjemanden in einem Restaurant. Doch als er die Tür zu Arthurs Zimmer aufmachte, erstarrte er und sein Lächeln gefror ihm auf den Lippen. Denn der Anblick, der sich ihm bot, würde er nie wieder vergessen und seine Welt brach in tausend Stücke.

Denn was er sah war Arthur, der über dem Tisch lag, seine Hose an den Knöcheln und vor Wonne stöhnte, während ihn Sethos fickte und gerade in seinen Hals biss und Arthurs Blut trank. Wie erstarrt sah er, wie Arthur kam und Sethos ihm folgte und sich in dem blonden Vampir entlud. Bewegungsunfähig und vollkommen geschockt stand er in der Tür, sich plötzlich bewusst, das Sethos Arthur nahm, was er nie getan hatte, weil Arthur es ablehnte.

Seine Gedanken waren so verwirrend und konfus und er glaubte, das er nicht atmete. Doch das Schlimmste war der Schmerz, der in seinem Inneren tobte und sein Herz, das in großer Pein aufschrie. Mit offenem Mund und bewegungslos stand er in der Tür, nicht fähig zu reagieren. Hörte, was Sethos zu Arthur sagte. Irgendetwas von seinem Haus und abfüllen und stellte entsetzt fest, das sie hier Gebieter und Untergebener spielten. Und er wurde sich schmerzlichst bewusst, das er diese Stellung bei Arthur eingenommen hatte und er ihn jeden Abend abfüllte, so wie Sethos sich ausdrückte.

Doch die Erkenntnis, das Arthur sein Versprechen gebrochen hatte und anscheinend vorhatte, mit Sethos zu verschwinden und ihn versetzen würde, um sich die Nacht mit diesem Vampir zu versüßen...das tat weh. Oh ja, das zerriss ihm sein Herz, das schon tödlich verwundet war. Er wollte gehen, doch sein Körper reagierte nicht. Er wollte rennen, so weit er konnte. Nur weg. Doch er stand da wie gelähmt, hörte ihren schmutzigen Wortlaut und sah, wie Sethos Arthur nahm und in ihm kam.

Erst jetzt bemerkte Arthur Merlin, als er die Augen öffnete nach seinem langen Höhepunkt und leicht den Kopf drehte, um zu Sethos zu lächeln. Seine Augen wurden groß, als er Merlin schneeweiß und bewegungslos in der Tür stehen sah und sein Lächeln verwandelte sich in sein von Schreck verzerrtes Gesicht.

„Merlin! Was...Was machst du hier?", rief er vollkommen überrascht und geschockt.

Denn so früh hatte er nicht mit ihm gerechnet. In dem Moment zuckte Sethos mit seinem Kopf herum und zog sich hastig aus Arthur zurück. Auch er starrte Merlin an, als wäre er ein Geist und rief fragend.

„Merlin? Aber...Aber wie ist das möglich?"

Jetzt reagierte Merlin, drehte sich wortlos um und ging. Arthur war sehr schnell auf den Beinen und wollte ihm hinterher, doch verhedderte sich in seiner Hose, die noch auf den Knöcheln lag.

„Scheiße...Scheiße. So eine verdammte Scheiße", schrie er, als er sie blitzschnell hochzog und ziemlich schnell hinter Merlin her war.

Auch Sethos zog sich an und folgte ihm. Was war hier los? Merlin war hier? So jung, als wäre er in der Zeit eingefroren? Das war doch nicht möglich und was lief zwischen Arthur und Merlin? Fragen, auf die Sethos eine Antwort wollte. Und zwar sofort.

Mehrere Dinge passierten gleichzeitig. Merlin ging mit schnellem Schritt den Gang entlang zur Treppe, auf der gerade Lance und Noel von der Jagd herunter kamen. Lance lächelte, als er Merlin sah, doch es erlosch sehr schnell, als er sah, in welchem Zustand der Hexer war. Denn zu dem Schmerz und Verrat kam jetzt der Zorn. Lance und Noel blieben stehen und Lance fragte den heranstürmenden Merlin.

„Was ist denn los, Merlin."

Doch bevor dieser etwas sagen konnte, stand plötzlich Arthur da mit offener Hose, zerfetztes, blutiges Hemd und Blut am Hals, während von hinten Sethos kam, der gerade seine Hose zumachte und sich über den Mund wischte. Lance ahnte Schlimmes, sehr Schlimmes. Noel, der sehr gewitzt war und gleich merkte was los war, sagte leise.

„Oh mein Gott; das darf doch nicht wahr sein."

Und da wusste es auch Lance. Arthur hatte mit Sethos gevögelt und anscheinend hatte Merlin sie erwischt. Und der junge Mann würde noch mehr ausrasten, wenn er wüsste, das der Blutaustausch als etwas sehr Intimes angesehen wurde. Und das man nicht so einfach jedem gestattete. Doch Arthur hatte, so wie das aussah, auch Sethos noch trinken lassen. Es konnte nicht noch schlimmer werden. Er sah kurz zu Noel, der das auch gesehen hatte. Arthurs Hemd und das Blut verrieten das nur so offensichtlich. Doch bevor er weiter darauf reagieren konnte...

Arthur hielt Merlin am Arm fest. Hart und unnachgiebig.

„Merlin, warte. Ich kann das erklären."

Merlin sah ihn wütend an und schrie.

„Erklären, du verdammter Bastard? Was gibt es da noch zu erklären?"

„Was verdammt ist hier los?", schrie Lance dazwischen.

Er wusste es, doch er wollte es nicht wahr haben. Er wünschte sich, das es eine banale, kleine Auseinandersetzung war. Doch sein Wunsch ging nicht in Erfüllung. Merlin schaute zu Lance und Noel, die noch auf der unterste Treppe standen und schrie wütend.

„Was los ist?"

„Nicht, Merlin", sagte jetzt Arthur. Merlin fuhr ihn an.

„Warum nicht? Lance kann es ruhig wissen. Jeder kann es wissen", er wandte den Kopf zu dem Gefährten seiner Schwester „Als ich etwas früher hierher kam wie geplant, fickte Sethos Arthur über dem Tisch. Das ist los. Und Sethos trank von Arthur, was immer das heißt."

Lance fuhr sich durch sein Gesicht. Was immer das heißt? Zum Glück kannte Merlin nicht ihre Sitten, nicht alle. Wenn er ja nicht schon so weißhäutig wäre, würde er das jetzt werden. Arthur hatte so ziemlich alles das getan, was er auf keinen Fall tun sollte. Er hat sein Versprechen gebrochen, hat Merlin wieder betrogen und hat einen anderen Vampir trinken lassen. Auf einer Skala von eins bis zehn hat er eine Elf erzielt.

„Das kann jetzt nicht wirklich wahr sein", murmelte er und bedachte Arthur mit einem mörderischen Blick. Lance wurde so schnell zornig, wie niemals zuvor.

Sethos stand etwas abseits, beobachtete ernst diese Szene. Er wusste noch nicht wirklich, was eigentlich los war. Er war lange nicht da gewesen und wusste überhaupt nichts von Merlin. Er hatte angenommen, das Merlin jetzt ein Greis war oder schon tot. Er konnte auch nicht wissen, das Arthur und Merlin Gefährten waren, weil Arthur nichts sagte. Also wartete er ab, um dem Chaos einen Sinn zu geben und war verdammt neugierig, wieso Merlin immer noch so aussah wie vor vierzig Jahren.

„Merlin, es ist nicht so, wie es scheint", verteidigte sich Arthur „Es war..."

Merlin zerrte an seinem Arm. Er wollte nur noch weg.

„Das ist mir so was von egal", fiel er Arthur ins Wort, noch immer schrie er im Zorn „Lass mich los, du verdammter Mistkerl. Du denkst wohl, ich bin bescheuert, was?", schrie er Arthur an „Was war daran nicht eindeutig, du verkommener Bastard. Du hast es versprochen", schrie er Arthur ins Gesicht „Und ich habe dir vertraut."

Wieder zerrte er, doch Arthur ließ ihn nicht los. Unnachgiebig hielt er ihn fest.

„Merlin, lass uns darüber reden."

„Nein, du hast gewusst, wie ich reagieren würde. Das war es, Arthur. Wir sind miteinander fertig. Ich habe dich gewarnt."

„Nein. Du bist mein Gefährte. Du kannst nicht gehen."

„Einen Scheiß bin ich. Du sollst mich verdammt nochmal loslassen", schrie Merlin im Zorn „Ich gehe und du wirst mich nie mehr wiedersehen. Also lass jetzt los...ich warne dich."

„Nein, Merlin. Warnen?", fragte er ungläubig „ Du gehörst mir und wir werden darüber reden. Und du wirst gefälligst bleiben. Verstanden? Zur Not schleife ich dich in mein Zimmer. Du...gehörst...mir", sagte er langsam und mit Nachdruck.

Merlin würde lachen, wenn er nicht so verletzt und zornig wäre. Ihn ins Zimmer schleifen? Welche Arroganz. Er gehörte niemanden. Er war ein Lebewesen und keine Spielpuppe für Arthur.

Es kam nicht von ungefähr, das man sagte, man sollte sich nicht mit Hexen anlegen, vor allem nicht mit so Mächtigen, denn Merlins Augen wurden dunkel und er hob die Hand, wischte schnell durch die Luft. Arthur flog den Gang entlang und krachte gegen die Holztür, die zum Hinterhof führte. Das Holz splitterte und es gab einen lauten Knall und das Holz knirschte, als Arthur dagegen flog. Sethos runzelte die Stirn, als er beiseite sprang und Arthur an ihm vorbei flog. Telekinese? Merlin?

Und Arthur sah Merlin an, als würde er sich gerade in Luft auflösen. Merlin drehte sich um, doch Arthur sprang auf und rief.

„Warte. Du gehst jetzt nicht, wir müssen..."

Merlin drehte sich wieder um, als Arthur wiederholt auf ihn zustürmte. Breitbeinig stand er im Gang und streckte seine Hände vor sich und rief.

„Fuego allegro!"

Bläuliches Feuer züngelte in seinen Handflächen, das sich in seinem Zorn und Schmerz jetzt auch über seine Arme ausbreitete. Sethos sah ihn groß an, so wie alle anderen und Arthur blieb abrupt stehen. Vampiren hatten nicht vor vielen Dingen Angst. Aber was ihnen eine Heidenangst einjagte, war die Sonne und Feuer. Beides war tödlich für sie. Der Hexer drehte seine Hände, an dessen Fingerspitzen bläuliche Flammen unruhig zuckten, darauf warteten, irgendetwas zu verbrennen. Merlin warnte, seine Augen fast schwarz.

„Komm nicht näher, sonst tue ich etwas, was ich nicht mehr rückgängig machen kann. Du verfluchter Hund hast mich ein letztes Mal verletzt. Und nur auf Rücksicht wegen Lance und meine Schwester, die hier leben müssen, werde ich dich nicht in Nichts aufgehen lassen. Und weil ich mit der Schuld nicht leben könnte. Ich gehöre dir nicht und werde es auch nie mehr. Hast du mich jetzt verstanden? Doch ich warne dich...komm nicht näher, sonst weiß ich nicht, was ich tun werde. Es ist vorbei."

„Merlin? Was...Was bist du?", fragte Arthur, blieb aber auf Abstand. Er sah Merlin nur ungläubig an. Lance warf ihm einen Blick zu, das heißen sollte, bewege dich nur nicht.

Lance trat neben Merlin und sprach ruhig. Abgesehen davon, das Merlin das Haus zerstören würde, wenn er in seinem Zorn die Kontrolle verlieren würde, wusste auch Lance, das Merlin sich für immer die Schuld geben würde, wenn er jetzt Arthur Schlimmes antat. Der Hexer hatte recht; er könnte mit dieser Schuld nicht mehr leben.

„Merlin, nicht. Er ist es nicht wert. Und noch andere wohnen hier, wenn du das Haus abfackelst, haben wir unser Heim verloren. Das willst du doch auch nicht. Bitte. Geh einfach, er wird dir nicht folgen. Es tut mir so leid, Merlin, so unendlich leid."

Merlin sah ihn an und Lance sah den tiefen Schmerz in seinen Augen, die sich jetzt mit Tränen füllten.

„Mir auch, Lance", antwortete er ruhig „Keine Angst, das würde ich euch nicht antun und dir auch nicht. Leb wohl, Lance."

Er ließ die Hände sinken, sah Lance einen Moment an und drehte sich um, ging die Treppe hinauf, wie ein geschlagener Hund. Die Flammen waren erloschen, ohne ihn verbrannt zu haben. Arthur sah ihm geschockt nach, doch dann setzte er sich in Bewegung, wollte Merlin nach, doch Lance trat ihm in den Weg.

„Nein, du verfluchter Bastard. Du bleibst hier. Hast du ihm nicht schon genug angetan?", schrie ihn Lance an „Lass ihn gehen. Vielleicht findet er irgendwann etwas Frieden und Glück. Aber mit Sicherheit nicht mit dir."

„Geh weg", schrie Arthur ihn an und wollte ihn zur Seite stoßen, doch Lance holte aus und verpasste ihm eine, das er wieder durch den Gang flog. Er zeigte mit dem Finger auf ihn.

„Bleib liegen, sonst prügele ich dich, bis du nicht mehr weißt, wie du heißt. Ich bin verdammt gut in Stimmung dafür, du elender Drecksack."

Noel kam herunter. Er war Merlin nachgegangen, doch der Hexer war verschwunden. Merlin hatte sich verschleiert, als er das Haus verließ.

„Er ist weg", sagte Noel leise.

Lance sah zu Sethos und drehte sich um, ging hoch in den Salon mit Noel und schnappte sich die Wodkaflasche. Er trank drei Gläser hintereinander, bevor er Noel auch etwas einschenkte. Er schüttelte den Kopf.

„Was ist das nur, das Arthur einfach nicht seinen Schwanz in der Hose lassen kann. Jetzt hat er sich auch noch von Sethos...", er sprach nicht weiter, sonst würde er ausrasten „ Sieh dir doch nur mal diese Scheiße jetzt an. Es war einfach zu schön, um wahr zu sein. Weißt du was, Noel. Mir reicht es. Ich werde mit Maria verschwinden, denn dieser dreckige, verfluchte Bastard bringt nicht nur sich selbst Unglück, sondern uns auch. Ich halte das nicht mehr aus. Diese zügellose Kreatur, dem alles scheißegal ist, solange er vögeln kann oder gevögelt wird. Der ist doch nicht normal."

„Nymphoman", schrie er Richtung Tür. So zornig hatte ihn Noel noch nie erlebt und schaute ihn überrascht an. Lance trank sein Glas in einem Zug und schüttelte den Kopf.

„Ich will nicht mehr; ich kann nicht mehr. Ich verschwinde."

„Das kannst du nicht tun. Beruhige dich erst mal."

Lance schenkte nach, als er antwortete.

„Oh doch, ich werde Maria nicht noch einmal verlieren, das schwöre ich dir. Merlin wird Mailand verlassen und sie mit ihm. Nicht ohne mich, diesmal nicht. Ich werde meine Unsterblichkeit nicht einsam und allein verbringen, nur weil der Idiot da unten kein Versprechen halten kann. Was ist nur so schlimm daran, seinem Gefährten treu zu sein?"

„Nichts. Die meisten sind es ja, mit wenigen Ausnahmen. Ich werde auch treu sein, wenn ich jemals jemanden finde", antwortete Noel „Ich weiß nicht, wieso Arthur es nicht ist."

„Weil er ein sexbesessenes Arschloch ist", schrie Lance wieder Richtung Tür. Er war so wütend, wie schon lange nicht mehr.

„Und was hat Sethos hier zu suchen, verfluchte Scheiße. Der kommt auch nur, um Arthur flach zu legen. Und der Vollidiot war direkt dabei. Ich darf nicht darüber nachdenken, sonst flippe ich richtig aus."

„Lance...beruhige dich doch. Du darfst nicht sauer auf Sethos sein", verteidigte Noel ihn „Er wusste ja nichts von Merlin und so wie es aussieht, hat Arthur es ihm nicht gesagt. Sethos ist kein Mann, der sich in Beziehungen einmischt. Nicht er. Er ging davon aus, das Arthur immer noch alleine war, mit Sicherheit."

Lance nahm Luft und blies sie wieder aus. Menschen taten das oft, um sich zu beruhigen. Hoffentlich klappte das auch bei Vampiren. Anscheinend, denn etwas ruhiger sagte er jetzt, aber immer noch auf hundertachtzig.

„Das glaube ich dir sogar. Das kümmerliche Arschloch da unten ist ja nicht blöd. Er hatte nichts gesagt, weil Sethos sich wahrscheinlich zurückgezogen hätte und der verkommene Hund das nicht wollte. Oh, ich könnte gerade wieder runtergehen und seine Verdorbenheit aus ihm raus prügeln."

Noel legte eine Hand auf seine Schulter und sagte leise.

„Beruhige dich erst mal. Du willst dich ja noch mit Maria treffen."

Lance nickte und trank aus. Das würde ein schönes Date werden.


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Arthur stand auf und ordnete seine Kleider, die hinüber waren. Jetzt schloss er auch seine Hose, die bis jetzt offen gestanden hatte. Er war verdreckt, sein weißes Hemd schmutzig, zerrissen und mit Blut verschmiert, Blut am Hals und im Gesicht, wo Lance ihn geschlagen hatte. Er fluchte leise, als er sich an die Wand lehnte. Sethos kam aus dem Dunkeln langsam näher. Er war nicht sehr gut drauf, denn jetzt konnte er eins und eins zusammenzählen. Vor Arthur blieb er stehen und sagte aggressiv, seine Augen grünlich.

„Wann wolltest du mir denn von deinem Gefährten erzählen? Nach dem Fick?"

Arthur sagte nichts, schaute den Gang entlang. Sethos hob die Hand und zwang ihn telekinetisch ihn anzusehen.

„Gib mir gefälligst Antwort", machte er den blonden Vampir an. Zornig traf es nicht annähernd, seine momentane Gefühlslage, doch er war alt und hatte das im Griff.

„Ja", sagte er zerknirscht.

„Das glaube ich nicht, denn du wolltest ja mit mir verschwinden. Also erst morgen, ja? So nach dem Motto...war eine tolle Nacht und übrigens, was ich dir noch sagen wollte. Merlin ist mein Gefährte und sag ihm nichts?"

„Ich weiß es nicht. Kann sein. Ich denke, ich...Ich wollte einfach Spaß haben...Keine Ahnung."

Er sprach nicht weiter und Sethos machte einen Schritt auf ihn zu, so das er vor seinem Gesicht war. Zornig sagte er.

„Aber ich weiß es. Weil ich dich nämlich nicht angerührt hätte, wenn ich es gewusst hätte. Deshalb hast du nichts gesagt. Du wusstest, das ich dich niemals angerührt hätte. Ich weiß, wie Merlin darüber denkt, in einer Partnerschaft zu sein und das er nichts von anderen hält. Ich würde ihn nie beleidigen oder demütigen, indem ich mit seinem Gefährten ohne seine Einwilligung schlafe. Lance hat recht, du bist ein verkommener Bastard und es nicht wert."

In seinem Zorn hatte Sethos ihn am Hals gepackt und ließ ihn jetzt mit einem Stoß los, so das Arthur mit dem Kopf gegen die Mauer knallte. Arthur sah ihn überrascht an.

„Du hast das Ansehen von Merlin, deines und auch meins beschmutzt. Wobei ich mir sicher bin, das bei dir nicht mehr viel zu beschmutzen ist. Hast du denn gar keinen Stolz oder Ehrgefühl? Bemitleidenswert."

„Ich...das alles wollte ich nicht", sagte er jetzt „Ich liebe Merlin und ich wollte nicht...Du bist schuld. Warum bist du gekommen?"

War ja klar, das dies jetzt kam. Arthur gab jedem die Schuld, nur sich nicht. Er hätte nur ein Wort sagen müssen...Hey, ich kann nicht. Mein Gefährte möchte das nicht. Das hätte gereicht, aber er sagte nichts, weil er genau wusste, wie Sethos reagieren würde.

„Hör auf", fuhr ihn Sethos an „Es nützt nichts. Spar dir deine Lügen und Anschuldigungen. Du hast ihn verloren und du wirst ihn nie mehr finden, wenn er das nicht will. Nie wieder."

„Ich werde ihn finden und wenn ich tausend Jahre suchen muss. Er ist mein Gefährte. Wir sind durch das Blut verbunden."

Sethos lachte spöttisch.

„Hast du es denn immer noch nicht begriffen? Merlin ist ein Hexer und so wie ich das vermute...mit sehr großer Macht. Er könnte neben dir stehen und du würdest ihn nicht finden. Und so wie ich das einschätze, sieht sich Merlin nicht mehr als dein Gefährte. Es mag sein, das ihr blutsverbunden seid, doch ich bin mir ziemlich sicher, das er auch hier sich zu helfen weiß, du Vollidiot. Wenn du die Hoffnung hast, ihn über das Blut zu finden...scheiße gelaufen für dich. Er ist viel zu mächtig, um dich nicht austricksen zu können."

„Ein Hexer? Er könnte neben mir stehen, ohne das ich ihn finde?" Arthur sah neben sich, doch da war niemand.

„Ja, du Idiot. Das erklärt auch, wieso er nicht gealtert ist. Er ist mächtig und damit unsterblich."

„Merlin ist unsterblich?" Er sah Sethos ungläubig an.

Sethos Blick war verachtend, als er weitersprach.

„Hast du dir eigentlich mal die Mühe gemacht, mit ihm zu reden? Oder hast du ihn nur ins Bett gezerrt? Was weißt du von deinem Gefährten? Ich sag es dir...gar nichts. Du führst diese; nein, du hast diese Beziehung so oberflächlich geführt, wie du bist. Nur du warst wichtig. Du und was du wolltest."

Er schüttelte den Kopf.

„Du hast ihn nicht verdient und niemand hat dich verdient. Du bist ohne Ehre und Stolz, nur auf dein eigenes Wohl bedacht. Ich bezweifle stark, das du überhaupt fähig bist, zu lieben. Hast du eben nur einmal an Merlin gedacht und was du ihm antust? Mit Sicherheit nicht. Du bist verdorben bis ins Mark."

Sethos wollte gehen, doch Arthur schrie ihm hinterher. Er war wütend; niemand sprach so mit ihm und niemand hatte je mit ihm so gesprochen.

„Hat dich bis jetzt nicht gestört, wenn du deinen Schwanz in mir hattest. Du und Anchar vögelt auch herum."

Sethos stand so schnell vor ihm, das er zusammenzuckte. Er hob den Finger und zischte.

„Sei vorsichtig, Arthur. Ich bin verdammt scheiße drauf. Und nebenbei gesagt, du Vollidiot; zu dieser Zeit warst du allein und hattest keinen Gefährten, der dich liebt und eigentlich nur Treue verlangt hat. Anchar und ich haben eine Übereinkunft, was dich eigentlich nichts angeht. Es ist mir ein Rätsel, was Merlin an dir findet. Du bist gut zum Ficken, aber andere Werte hast du nicht. Armselig. Du hast mich in eine beschämende Lage gebracht und ich wäge immer noch ab, ob ich dich nicht hier unten auf der Stelle töten sollte. Also halte dein verdammtes Maul, bevor ich es in die Tat umsetze."

Sethos ging und Arthur schluckte. Das waren harte Worte, die noch niemand zu ihm gesagt hatte. Besser gesagt, niemand hatte sich das getraut. Doch Arthur sagte nichts mehr; Sethos war sauer, weil er so kompromittiert wurde und ja, es wäre eine Leichtigkeit für ihn, Arthur zu töten. Er hätte Arthur niemals angerührt, wenn er gewusst hätte, das er mit Merlin zusammen war. Und weil er Arthur hier in den Boden stampfen würde, wenn er nur noch ein Wort sagte. Arthur sah, das Sethos keine leere Worte sagte und er erinnerte sich daran, wie er Alexej so locker vom Hocker tötete. Also hielt er sich klein und hasste das Gefühl der Hilfslosigkeit.

Sethos ging nach oben und Arthur ließ sich die Wand entlang rutschen und saß auf dem Boden. Es war still und niemand kümmerte sich um ihn.

Alle hatten nur verachtende Worte und Blicke für ihn und er selbst musste sich eingestehen, das er diesmal wirklich verdammten Mist gebaut hatte.

Und er hatte Merlin verloren und nach Sethos Worten würde er ihn nie mehr finden.
Was hatte er getan? Er wusste nicht, wie lange er hier unten auf dem Boden kauerte, doch als er oben Stimmen hörte, stand er auf und ging in sein Zimmer. Er sperrte die Tür ab und setzte sich dagegen auf den Boden.

Er hatte alles verloren. Freunde, Ansehen und vor allem Merlin. Selbst Sethos war mehr als nur sauer und hatte ihm wirklich gedroht. Und Lance. Denn so wie ihn sein Freund angesehen hatte, so voller Verachtung, würde er wahrscheinlich wahr machen, was er ihm angedroht hatte.

Er würde Arthur verlassen.

Und er würde allein sein und mit einem schmerzlichen Gefühl in der Brust, stellte er fest, das er einsam war. Für kurze Zeit war Merlin an seiner Seite und jetzt war er fort. Und er war ein Hexer. Wieso war ihm das nie aufgefallen? Sethos warf einen Blick auf ihn und wusste alles. Und warum hatte Merlin ihm das nicht gesagt?

Und warum ging nur alles so schief?

Zu viele Fragen und er war jetzt nicht in der Verfassung, sich damit zu beschäftigen. Er war allein, seine Freunde mehr als zornig, sein Gefährte weg.

Konnte es noch schlimmer werden?


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