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Ganz ganz wichtig. Ich habe NICHTS gegen Schwule.

Eine Woche war mittlerweile vergangen. Tom und Paul waren richtig glücklich miteinander und ich? Ich naja,seit ein paar Tagen waren Bennet und ich ein paar. Niemand wusste das. Meine Gefühle waren aber durcheinander, ich wurde in letzter Zeit sehr schnell sauer. Bennet war so perfekt. Natürlich nicht so wie Stephan aber irgendwie war es Liebe auf den ersten Blick. Ich war mit Bennet so glücklich. Bald sollte ich auch wieder anfangen zu Arbeiten aber ehrlich gesagt wollte ich nicht mehr als Polizistin Arbeiten. Nur das konnte ich natürlich keinem sagen.

An dem Tag lag ich den ganzen Tag im Bett. Mir ging es nicht gut weshalb ich kein einziges mal,
ausser um aufs Klo zu gehen, das Zimmer verließ. Mir ging es nicht gut da ich meine Periode hatte und manchmal tat es sehr weh.

Gegen 17 Uhr kam Paul in mein Zimmer. Er lächelte mich an und fing an zu reden. „Mandy, Tom kommt später vorbei." „Bitte nicht. Mir geht es echt nicht gut." „Nein. Wir haben heute geplant er kommt heute." „Nimm doch bitte Rücksicht auf mich!" „Mandy gönn mir das doch! Nur weil Du keinen hast!" Damit ging Paul zu weit und bei mir brannte alles durch. Ich stand auf und ging auf ihn zu. Mittlerweile schrien wir uns an. „Ihr zwei Schwuchteln seit doch nur wegen mir zusammen!" „Wie hast Du uns genannt?" „Schwuchteln! Und im Gegensatz zu euch kann ich mit der Person die ich liebe richtige Kinder bekommen!" „Geh! Ich will dich hier nicht mehr sehen!" „Das kannst Du nicht machen!" „Doch das ist meine Wohnung!" „Ach weißt Du was? Mit sowas wie dir will ich eh nichts zu tun haben!" Zum glück trug ich einen bequemen Pullover mit einer Jogginghose. Ich nahm mir mein Handy und stürmte sauer aus der Wohnung. Wohin? Bennet. Da meine Autoschlüssel oben lagen lief ich zu Bennet. Ich war so sauer das mir sogar Tränen aus den Augen liefen.

Bei Bennet angekommen klingelte ich. Es dauerte nicht lange bis er mich rein ließ. Im Hausflur sah er mich dann schon. „Schatz was ist los?" „Darf ich rein?" Er sah etwas überfordert aus aber machte Platz. „Natürlich." Er ließ mich rein und bat mir was zu trinken an. „Hast Du Wodka?" „Natürlich! Ich bring dir gleich was. Geh schon mal ins Wohnzimmer." Ich ging ins Wohnzimmer und setzte mich auf die Couch. Fünf Minuten später kam Bennet mit zwei Gläsern und einer Flasche Wodka wieder. „Danke." Er schenkte mir was ein was ich sofort leer machte. „Was ist los?" Ich erzählte ihm alles. Von dem Streit mit Paul, das ich nicht mehr bei der Polizei arbeiten wollte, das ich nicht wusste wo ich Wohnen kann und das meine Gefühle durcheinander waren. „Du kannst hier erstmal wohnen. Deinen Bruder und deine Freunde da brauchst Du nicht Du hast jetzt mich. Brich zu Ihnen Kontakt ab und Du wirst merken es geht dir Schnell besser." „Du hast recht. Danke." Ich gab ihm einen leichten Kuss auf die Lippen und lächelte ihn an.

Sicht Paul

Nachdem Mandy weg war, war ich verdammt sauer und Traurig. Ich hätte nie gedacht das sie so ist. Das verletzte mich auch.

Am Abend kam Tom dann vorbei. Leider merkte er das was nicht stimmte. „Was ist los? Und wo ist Mandy?" „Ich hab Mandy rausgeschmissen." „Warum?" Ich erzählte Tom alles und auch er war total schockiert. „Das hätte ich nicht gedacht..." „Ich auch nicht." Ich war immer noch ziemlich sauer. „Und wo lebt sie jetzt?" „Ehrlich gesagt ist mir das Egal." „Paul sie ist immer noch deine Schwester!" „Ich melde mich morgen bei ihr. Und jetzt komm wir machen uns einen schönen Abend." Tom seufzte und gab mir dann einen kurzen Kuss auf den Mund. Wir kuschelten zusammen auf der Couch und sahen Filme.

Liebe auf komplizierten WegWo Geschichten leben. Entdecke jetzt