Kapitel 36 - Verzweifelt

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"Das ist nicht nötig Yamato." Lachte Kakashi unsicher. 
"Du musst dich für sowas nicht schämen! Ich habe sie sogar dabei, soll ich sie mal eben holen?" 
"Ich habe mir das irgendwie anders vorgestellt." Murmelte Kakashi fast verzweifelt. 
"Ich hole uns mal was zu trinken, dann geht es dir gleich wieder besser." Sagte ich und drückte Kakashi einen Kuss auf die Wange, sprang auf, flitzte zur Bar und bestellte irgendwas, was sich gut anhörte, flitzte wieder rüber und reichte Kakashi ein volles Glas, er setzte direkt zum trinken an. 
"Ciri." Hauchte mir Shikamaru plötzlich von hinten in mein Ohr, ich zuckte zusammen und drehte mich vorsichtig zu ihm um. 
"Darf ich probieren?" Fragte er und schaute gierig auf mein Cocktail. Ich schaute zwischen meinem Cocktail und ihm, hin und her und drückte ihm einfach das ganze Glas in die Hand, stapfte wieder zur Bar und holte mir einen neuen Cocktail. Ich sah, wie sich auch Guy und Tsunade um Kakashi scharrten und ihn mit Tipps überhäuften. Kakashi schaute sich hilfesuchend um, entdeckte mich, stand eilig auf und kam zu mir rüber, die anderen ließen sich nicht irritieren und tauschten dennoch weiter Tipps aus. 
Der Barkeeper ging los und fing an, sämtliche Kerzen zu entzünden, die Lichterketten und Lampions waren bereits an als wir eintrafen, wobei es da noch recht hell war. 
Kakashi nahm meine Hand in seine und führte mich etwas weiter herunter, in Richtung Lagerfeuerbereich, weg von den anderen. 
Neben uns schimmerte das Wasser und die Kerzen tauchten alles in ein schönes Licht. 
Kakashi legte eine Hand an mein Steißbein und strich mit der anderen ein paar Strähnen aus meinem Gesicht, ich legte ihm meine Hände auf seine Brust, er lächelte zu mir runter. 
"Ich Liebe dich." setzte er leise an und ich fing an zu lächeln. Er schaute mir einen Moment tief in die Augen. 
"Ciri...ich..." setzte er an und wurde von einem lauten Rülpser unterbrochen der wohl von Guy kam, die anderen um ihn herum vielen in lautes Gelächter und er entschuldigte sich lautstark. 
"Das gibt es doch wohl nicht, ich gebe einfach auf." Murmelte Kakashi leise und atmete tief durch. 
"Was gibst du auf?" Fragte ich ihn leise. Er hatte seine Augen geschlossen und schien nachzudenken. Ich legte meine Hand an seine Kinn. "Hey." Flüsterte ich leise. 
Er öffnete seine Augen wieder und schaute mich direkt an. "Ciri du bist..." fing er an und wurde erneut unterbrochen als Guy ihm von hinten, auf den Rücken sprang und seine Arme um ihn schlang. Ich wich erschrocken ein paar Schritte zurück. "Lass uns das Feuer entfachen! Wetten ich bekomme es schneller an als du!" Lachte Guy. Wie viel er wohl schon intus hatte? "VERDAMMT!" rief Kakashi erschrocken.
Er schwankte kurz unter Guys Gewicht, fing sich aber bevor er fiel. Guy löste sich von Kakashi und schleifte ihn ohne Umschweife zu dem Holzhaufen. 
Ich schaute den beiden fragend hinterher. Kakashi wirkte ziemlich angespannt, irgendwie fertig. Ich beschloss ihm etwas gutes zu tun, lief zur Bar und bestellte ihm wieder was zu trinken. 
Flitzte wieder zu ihm und reichte ihm das Glas. Er lachte mich kurz verzweifelt an, nahm es dann an sich und stieß kurz mit mir an, bevor er sich wieder dem Feuer widmete. Ich nahm etwas Abstand und beobachtete die beiden und merkte wie Neji sich neben mich stellte. 
"Ich glaube ich muss ein wenig nachhelfen." Murmelte er leise und schaute zu Kakashi. 
"Hm?" Ich schielte zu ihm rüber. 
"Er kann einem richtig leid tun." Sagte er nachdenklich. 
"Er steht heute irgendwie neben sich." Antwortete ich überlegend. 
"Ist ja auch kein Wunder." Murmelte er und ich sah wie Nejis Augen plötzlich größer wurden, ein erschrockener Gesichtsausdruck legte sich auf sein Gesicht, ich folgte seinem Blick zu Kakashi, der an seiner Hoste rumtastete und panisch um sich rum schaute und dann mit aufgerissenen Augen zu Neji starrte. 
"Was hat ....?"Wollte ich Neji fragen, kam aber nicht dazu. Neji rannte panisch zu Kakashi und ich sah nur wie sie wieder wild gestikulierten. Beide fingen an sich umzuschauen. 
"Ich raff es nicht." Murmelte ich leise vor mich hin. 
"Mäuschen!" legte Tsunade ihren Arm um meine Schultern und lenkte mich von dem Geschehen ab. 
"Wo ist dein Cocktail?" Fragte sie mich. Mein Blick fiel auf meine Hände und ich schaute mich verwirrt nach meinem Glas um. 
"Tja...." Sagte ich verwundert, sie zog mich zur Bar, bestellte einen neuen, reichte ihn mir und stieß mit mir an.
Guy, Shikamaru und Yamato nahmen ihre Plätze beim bereits brennenden Feuer ein.
"HABS!" Hörte ich Neji laut aufschreien. Ich warf einen Blick zu ihm, Kakashi fiel ihm um den Hals und drückte ihn fest an sich.
"Sag mal, wie ist es denn eigentlich jetzt für dich, dass Sasuke wieder da ist? Wir hatten noch gar nicht die Gelegenheit darüber zu sprechen." Fragte mich Tsunade und mein Blick wanderte wieder zu ihr. 
"Ja was soll ich sagen, ein paar Umstände haben uns wohl etwas näher zusammen gebracht." Überlegte ich, ich wollte ihr nicht alles genau erörtern, erst recht nicht die Sache mit Kaito. 
Sie schaute mich neugierig an.
"Ich denke wir sind auf einem guten Weg miteinander klar zu kommen." 
"Ich denke nicht, dass Sasuke ein Problem mit dir hat, er sucht ja schließlich auch deine Nähe." Kam es von ihr. 
"Irgendwie schon. Er wird mir auch nie egal sein...aber..." Ich schaute wieder zu Kakashi, der auf einem Baumstamm saß und sein Gesicht in seine Hände gelegt hatte, Neji saß neben ihn, hatte seine Hand auf seinem Rücken und redete auf ihn ein. "Was ist denn mit ihm los....?" murmelte ich leise und wollte mich in seine Richtung bewegen. 
Tsunade hielt mich fest. "Aber?" Fragte sie nach. 
Ich schaute wieder zu ihr und versuchte meinen roten Faden wieder zu finden. "Aber... ich äh... wo war ich?" 
"Das Sasuke dir nie egal sein wird....ABER?" Schaute sie mich eindringlich an.
"Aber...ähm... er hat mir nie so viel bedeutet wie Kakashi." beendete ich den Satz endlich. 
Sie lächelte mich an. "Ist nicht zu übersehen." 
"Entschuldige mich bitte." Sagte ich zu ihr und lief zu Kakashi, Neji verstummte augenblicklich als ich mich ihnen näherte, ich ging vor ihm in die Hocke, nahm seine Hände von seinem Gesicht und schaute ihm in seine Augen. Ein kleines Lächeln legte sich auf sein Gesicht. "Kakashi was ist denn los mit dir?" fragte ich ihn vorsichtig. 
Er schüttelte leicht den Kopf. "Magst du einfach in meine Arme kommen?" fragte er. ich setzte mich vor ihm auf den Boden, er rutschte hinter mir von dem Baumstamm herunter und schloss seine Arme um mich und legte seine Wange an meinen Kopf. 
"Kann ich was für dich tun?" fragte ich ihn leise. 
"Einfach nur bei mir sein." Murmelte er.
Ich legte meine Hand auf seine und umschloss sie fest. 






Taste my Venom Teil 2Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt