Kapitel 130 - Familienangelegenheit

29 4 0
                                        

Kakashi nahm meine Hand, zog mich zu sich auf seinen Schoss und lächelte mich an. 
Ich legte einen Arm um seine Schultern und grinste ihn entzückt an. "Was ist los?" 
"Ich liebe dich." 
"Und ich liebe dich." Ich streichelte ihm zärtlich über seine Wange. 
"Und ich liebe euch auch! Können wir jetzt bitte los? Sonst geht es wieder bis in die Puppen heute!" Sagte Neji bestimmend. 
"Also gut." Murmelte Kakashi. Ich stand von seinem Schoss auf und er lief in das Restaurant. 
Wir fingen an, uns von Tsunade, Jiraiya, Naruto und Hinata zu verabschieden. Kakashi kam zurück, tat es uns gleich und wir setzten die Heimreise an, mit Shikamaru. 
Zuhause angekommen, sprang Gojo von meiner Schulter, flitzte zu ihrem Napf und begann gierig zu fressen. "Na da hat aber jemand Hunger..." murmelte ich leise. 
"Also..." klatschte Neji laut in die Hände, holte den Hochzeitplaner und knallte ihn laut auf den Tisch. "Alle hinsetzten!" 
Wie gehorchten brav, Kakashi zog mich wieder auf seinen Schoss und umschloss mich mit seinen Armen.
"Brauchst du heute Nähe?" Fragte ich ihn grinsend. 
"Mhm...." kam es schlicht von ihm und drückte mir einen Kuss auf meine Wange. 
"Schluss mit dem rumturteln, dafür ist nach der Hochzeit noch genügend Zeit!" Schimpfe Neji. 
Shikamaru ging zu Neji, legte ihm die Hände auf die Schultern und fing an ihn zu massieren. 
Neji schloss seine Augen und lehnte sich mit seinem Kopf gegen Shikamaru. 
"Gut, jetzt könnt ihr anfangen." Sagte Shikamaru und schaute zu uns rüber. 
Ich kam nicht drum rum die beiden grinsend zu beobachten. Shikamaru wusste genau wie er Neji beruhigen konnte oder ihm half etwas runter zu kommen und allein die Tatsache das Neji sich dann auch so fallen ließ, war einfach schön mit anzusehen. 
"Was steht für morgen alles auf den Plan?" Überlegte Kakashi. 
"Frühs einkaufen." Sagte ich schlicht. 
"Dann müsstet ihr bei Tsunade vorbei." Kam es von Sasuke.
"So viel ich weiß, kommen morgen auch Aiko, Ryo und Hiroki." Murmelte Neji entspannt. 
"Wo schlafen die drei denn?" Fragte ich aufgeregt. 
"Da wären wir schon beim nächsten Punkt...." Setzte Kakashi an. "...ich habe in dem naheliegenden Hotel, zehn Zimmer reservieren lassen." 
"Wie, du hast zehn Zimmer reserviert?!" Fragte ich entgeistert. 
"Naja, eins für uns, ebenso eins für Neji und Shikamaru, dann dachte ich, eins für Sasuke..."
"Für mich?" Unterbrach Sasuke ihn irritiert. 
"Ja für dich, gehörts doch mit dazu...." Erzählte Kakashi weiter. 
Ich warf einen schnellen Blick zu Sasuke, der Kakashi verdattert anschaute, ich musste automatisch grinsen. 
"...zwei Zimmer für Aiko, Ryo und Hiroki und falls noch jemand eins braucht oder nicht mehr in der Lage ist, nach Hause zu laufen, haben wir noch welche zur Verfügung." Erklärte Kakashi schlicht. 
"Hört sich schon mal gut an." Murmelte Neji. Shikamaru beugte sich über ihn und gab ihm einen Kuss auf die Stirn. 
"Wann gehen wir zu Mei? Die Location nochmal anschauen beziehungsweise die Dekoration und den ganzen Krempel?" Fragte Sasuke. 
"Also mal ganz realistisch betrachtet, morgen der Tag ist ziemlich voll oder?" Fragte Shikamaru. 
Wir nickten stumm.
"Dann Übermorgen die Location anschauen und abnehmen. Würde sowieso ganz gut passen, da wir vorhin mit den Getränke Lieferanten ausgemacht haben, dass jemand von uns dabei ist wenn er liefert und nochmal drüber schaut, ob alles da ist und der bringt das Zeug auch übermorgen, dann hätten wir zwei Fliegen mit einer Klappe." Sagte Shikamaru. 
"Passt doch super." Murmelte Neji. 
"Wie habt ihr euch den Tag vor der Hochzeit vorgestellt?" Fragte Sasuke. 
"Wie meinst du das?" Fragte ich irritiert. 
"An dem Tag davor müssen wir die Sachen erledigen, die wir grade vergessen." Murmelte Neji wieder. 
"Ja schon klar, normalerweise schlafen Braut und Bräutigam die Nacht davor getrennt und sehen sich erst wieder zu Hochzeit." Erklärte Sasuke. 
"Das stimmt allerdings." Stimmte Shikamaru zu. 
"Ich will aber bei Kakashi schlafen." Flüsterte ich leise. 
"Ihr habt den Rest eures Lebens dafür Zeit! Außerdem musst du am Tag der Hochzeit, Frühs bei mir sein, dass heißt der Abend davor, früh ins Bett!" Mahnte Sasuke.
Ich spürte wie Kakashi seine Arme fester um mich legte. 
"Und wir haben noch ein Problem, wenn Ciri sich bei mir fertig machen lässt, so wie es geplant war und wir dann zu Location laufen... es ist wirklich ein gutes Stück und das in ihrem Kleid, halte ich für keine gute Idee, es sei denn wir schaffen es, noch etwas zu organisieren." Überlegte Sasuke.
"Wie oder was willst du denn jetzt noch Organisieren?!" Fragte Neji etwas präsenter als vorher. 
"Da könnte ich noch anbieten, dass wir einfach eine Nacht vorher ins Hotel gehen und dort übernachten, dann haben wir es alle nicht weit und können uns dort in Ruhe fertig machen." kam es von Kakashi. 
"Geht das denn so einfach?" Fragte ich ihn. 
"Die Zimmer sind ab morgen alle gebucht das ging nicht anders, nur unsere Hochzeitsuite werden wir dann noch nicht beziehen können aber es sind ja noch andere Zimmer frei, sollte also kein Problem sein." Überlegte Kakashi. 
"Dann gehen wir morgen nochmal vorbei und klären es genauer ab Shikamaru?" fragte Neji. 
"Machen wir." Antwortete er. 
"Gut, dann kümmere ich mich morgen darum, dass deine Friseurin und Kosmetikerin, direkt ins Hotel kommen, anstatt zu mir. Außerdem dürfen wir die ganzen Klamotten nicht vergessen." sagte Sasuke. 
"Ich glaube ich werde langsam nervös." Murmelte ich leise.
"Dann schläft Ciri die Nacht vor der Hochzeit bei mir mit im Zimmer?!" Fragte Sasuke. 
"Naja du bist ihr Trauzeuge." Überlegte Neji.
"Ja geht klar." Sagte Kakashi. 
"Seit wann ist er denn bei Sasuke so locker?" Fragte Shikamaru irritiert. 
"Seitdem ich ihm vertraue." Sagte Kakashi schlicht und warf einen Blick zu ihm. Sasuke nickte langsam. 
"Also gut, haben wir noch was vergessen?" Fragte Neji. Shikamaru hatte aufgehört ihn zu massieren und setzte sich neben ihn. 
"Wie ist es denn mit den Gästen? Wieviel sind wir denn jetzt genau? Haben noch welche abgesagt?" fragte ich nervös. 
Neji fing an in dem Buch zu blättern. 
"Ein paar aber nicht viele haben abgesagt, dafür sind aber auch wieder welche dazugekommen..." Murmelte er vor sich hin. "188." 
"188...." Wiederholte ich leise. 
"Ich kenne vielleicht zwanzig davon." Überlegte ich und bekam schwitzige Hände. 
"Du kennst die Meisten, zumindest vom sehen." grinste Kakashi. 
"Ja Kakashi kennt ziemlich viele Leute." Überlegte Neji. 
"Bin viel rumgekommen." zuckte er mit den Schultern.
"Neji? Hast du ein paar Minuten für mich?" Fragte ich ihn. 
"Öhm. Klar." antwortete er und stand auf. 
"Was ist los Ciri?" Fragte Kakashi mich vorsichtig. 
"Nichts, alles gut." Sagte ich schnell, drückte ihm einen kurzen Kuss auf und stand auf. 
Neji hielt mir seine Hand hin, ich lief eilig zu ihm, gab ihm meine Hand und huschte mit ihm in sein Zimmer. 
Er schloss die Tür hinter sich. "Was ist los?" Flüstere er vorsichtig. 
Ich setzte mich zittrig auf sein Bett, er kam eilig zu mir und setzte sich neben mich. 
"Was ist, wenn es Kakashi nicht gerecht wird?" Murmelte ich leise. 
"Wie meinst du das?" 
"Ich weiß nicht... was ist, wenn es nicht seinen Erwartungen entspricht oder so." 
"Ciri wirst du grade nervös?" 
"Ein bisschen vielleicht..." 
Er legte seinen Arm um mich. "Wird aber auch mal Zeit." Flüsterte er leise. 
"Neji...ich kack mir gleich in die Hose!" murmelte ich weiter. 
Er fing leise an zu lachen. 
"Über was machst du dir grade Gedanken?" 
"Na dass wir irgendwas vergessen, irgendwas nicht so funktioniert wie es soll und dass Kakashi am ende, nicht den Tag bekommt, den er sich erhofft hat..."
"Kakashi ist es nur wichtig, dass du seine Frau wirst und er den Tag mit dir verbringen kann Ciri, ich glaube es wäre für ihn auch der schönste Tag, wenn ihr euch morgen mal eben bei Tsunade trauen lassen würdet ohne irgendwas drum herum." 
"Aber er freut sich schon auf das Ganze drum herum." 
"Klar tut er das, an dem Tag wird eure Liebe gefeiert, du wirst sein und er wird dein und natürlich ist es schön wenn man diesen Tag mit Freunden feiern kann aber höre bitte auf, dir Gedanken zu machen, dass der Tag ihm nicht gerecht werden kann. Das Einzige was ihn aus der Bahn werfen würde, wäre wenn du nein sagst oder gar nicht erst auftauchst." 
"Meinst du?" 
"Das weiß ich Ciri. Außerdem gehört es dazu, ein wenig nervös zu sein." 
"Ich liebe ihn Neji, so richtig." 
"Ich weiß und er liebt dich, so richtig." grinste er. 
Ich legte meinen Kopf an seine Schulter und atmete tief durch. 
"Danke Neji..." murmelte ich leise. 
"Nicht dafür, außerdem ist es mal ganz nett, dass jemand anderes auch Panik bekommt und nicht immer nur ich." lachte er leise. 
"Dich liebe ich auch." 
"Und ich liebe dich Ciri." Er drückte mir einen Kuss auf den Kopf. Wir saßen noch ein paar Minuten schweigend da bevor er mich fragte, ob wir wieder zurück gehen. 

Kakashi tigerte durchs Wohnzimmer, er blieb stehen als er uns sah und kam eilig auf mich zu. "Was ist los Ciri?" 
"Ähm." 
"Seitdem ihr verschwunden seid, rennt er schon durchs Wohnzimmer." Hörte ich Shikamaru. 
"Kakashi..." Setzte Neji an. 
"Ja?" Fragte er viel zu schnell. 
"Komm mal kurz mit." 
"Warum?" 
"Los komm schon." 
Kakashi schaute schnell zurück zu mir, drückte mir einen Kuss auf die Stirn und lief mit Neji in sein Zimmer. 
Ich schaute noch einen Moment fragend auf die Tür und lief dann zu den anderen beiden. 
"Tja, so schnell gehts hm?" Kam es von Sasuke.
"Was denn?" fragte ich ihn. 
"Vorhin noch absolut entspannt und jetzt Leben am Limit vor Aufregung." Grinste Sasuke leicht. 
"Stimmt doch gar nicht."
"Ich glaube, dass ist das normalste auf der Welt, Ciri. Versucht euch nur nicht zu sehr rein zu steigern." Kam es von Shikamaru. 
Ich nickte leicht. 
Sasuke stand auf und lief zu Gojo, die auf der Couch schlief. Er nahm sie hoch, sie fauchte ihn an, er ließ sich davon nicht abschrecken und legte sie mir auf den Schoss. "Hier beruhigt die Nerven besser als Schokolade." Sagte er schlicht. 
Gojo guckte mich fragend an und fing an zu quieken. Ich musste automatisch lächeln und fing an ihren Kopf zu streicheln, sie rollte sich auf meinem Schoß zusammen und machte es sich bequem.
"Wo wir schon mal bei dem Thema sind..." Fing Sasuke an. "...Wir müssen uns was wegen dem Vieh einfallen lassen!" 
"Gojo!" 
"Dem Vieh! Sie steht Nachts vor meiner Tür, macht Theater, will rein und am nächsten Morgen das Gleiche nur das sie raus will!" Schimpfte Sasuke.
"Na und?" Fragte ich und streichelte entzückt ihren kleinen Körper. 
"NA UND?" Wurde Sasuke wütend.
"Oh nein..." hörte ich Shikamaru flüstern. 
"WO IST DAS PROBLEM? LASS SIE DOCH EINFACH REIN!" 
Gojo sprang von meine Schoß auf den Tisch. 
"ICH HABE ABER KEINE LUST MICH NACH EINER KATZE ZU RICHTEN!" 
"TJA SO IST DAS LEBEN ABER!" 
Gojo fauchte. 
"Ich geh mal nachschauen was die anderen machen." Murmelte Shikamaru und lief in Richtung Nejis Zimmer, klopfte vorsichtig an und verschwand darin. 
"KOMM MIR DOCH NICHT MIT IRGENDWELCHEN FLOSKELN! SAG MIR LIEBER WIE WIR DAS PROBLEM KLÄREN?!"
Gojo schubste den Hochzeitplaner vom Tisch.
"GOJO!"
"BLÖDES VIEH!"
Sie fauchte uns an. 
Ich fauchte zurück. 
"FAUCHE SIE NICHT AN!"
"JETZT NIMMST DU SIE IN SCHUTZ ODER WAS?"
"SIE KANN DAFÜR NICHTS!"
"DU HAST DOCH TOTAL EINEN AN DER KALTSCHE!"
"GEHT JA NICHT ANDERS WENN MAN STÄNDIG VON DIR UND DEM VIEH UMGEBEN IST!"
Ich schnappte laut nach Luft und Gojo fauchte ihn an. 
"ARSCHGESICHT!" 
"BLÖDER GARTENZWERG!"
Gojo fauchte.
"DU MUSST AUCH VERANTWORTUNG ÜBERNEHMEN UND NICHT ALLES AUF MICH ABSCHIEBEN!"
"FÜR WAS SOLL ICH DENN VERANTWORTUNG ÜBERNEHMEN?"
"NA FÜR UNSER BABY!"
"Für unser Baby?" Fragte er jetzt irritiert. 
"JA FÜR UNSER BABY!" 
"Ich versteh nicht ganz?!" 
"NA GOJO IST UNSER BABY SASUKE! DU BIST DER PAPA UND ICH DIE MAMA! RAFFST DU ES NICHT? SIE WILL AUCH ZEIT MIT DIR ALLEINE VERBINGEN."
Er schaute irritiert zu Gojo und dann wieder zu mir.
"Du siehst sie als unser Baby an?" 
"Sieht ganz so aus!" Sagte ich eingeschnappt und verschränkte die Arme vor mir.
"Wir beiden haben ein Baby?!" Murmelte er leise. 
"Es ist nicht fair, wenn du dich vor deiner Verantwortung drückst!" schimpfte ich und drehte mich eingeschnappt von ihm weg. 
Ich spürte wie er seine Hände auf meine Schultern legte. "Es tut mir leid. Ich wusste nicht, dass du es so empfindest." Flüsterte Sasuke leise. 
Ich drehte mich irritiert zu ihm um. 
"Ich kümmere mich mit um sie." sagte er ernst. 
"Wirklich?" 
Er nickte, wendete sich Gojo zu und nahm sie vom Tisch in seine Arme. 
"Dann brauche ich wohl auch eine Katzenklappe oder sowas, dann kann Gojo rein und raus wie sie will." Überlegte Sasuke. 
Ich schnappte Laut nach Luft. 
"Was ist?" Fragte er. 
"Du hast sie bei ihrem Namen genannt." Ein lächeln breitete sich auf meinen Gesicht aus. 









Taste my Venom Teil 2Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt