Ich hörte ein lautes jubeln und ignorierte es.
Kakahis Lippen bewegten sich mit meinen im Einklang. Er nahm meine Hand und legte sie sich auf sein Herz. Er zeigte mir, wie er mich sah, als sich der Vorhang öffnete, wie sein Herz weg katapultiert wurde, ihm regelrecht schwindlig wurde, wie schön er mich fand, seine Liebe ihn einnahm und er den unendlichen Wunsch verspürte, einfach zu mir zu rennen und mich an sich zu ziehen. Wie ihm Tränen in die Augen stiegen, weil er seine Gefühle nicht mehr kontrollieren konnte, wie er nichts anderes mehr wahrnahm, nur mich sah und bei mir sein wollte. Ich ließ mich von seinem Emotionen mitreißen und zeigte ihm meine Gefühle, zeigte ihm die Liebe die ich empfand als ich ihn sah. Wie sehr mich seine Reaktion berührte und meine Sinne vernebelte, dass ich nichts mehr wollte, als so schnell wie möglich bei ihm zu sein, wie er mich regelrecht anzog und wie sehr ich ihn berühren wollte, seine Nähe spüren wollte und meine Arme um ihn legen wollte, um ihn nie wieder los zu lassen.
Aufgeregte Stimmen um uns herum wurden immer lauter und dennoch respektierte jeder diesen Moment, der nur uns gehörte, uns allein und für uns alles bedeutete. Der für uns das reine Glück war. Noch nie zuvor hatte ich so eine Art von Glück empfunden, ein Gefühlshoch was in uns beiden strahlte und uns einnahm, uns umschloss und miteinander verband. Meine persönliche Droge gab mir eine Überdosis an Endorphinen, ließ alles andere nichtig erscheinen und führte uns in einen Strudel der Wärme und Geborgenheit. Ich hätte niemals gedacht, jemals so etwas empfinden zu können, jemanden derart zu lieben, ich würde alles für diesen Mann tun und im gleichen Atemzug war ich so abhängig und musste meine Sucht stillen, um mein eigenes Glücksgefühl zu erleben. Er und ich waren jetzt ein wir. Vereint und aneinander gebunden für unseren gemeinsamen Weg, den Weg den ich mit aller Macht vor Gefahren und Enttäuschungen frei halten werde.
Kakashi und ich lösten uns langsam voneinander und schauten uns in die Augen.
"Jetzt bist du meins, meine Frau..." hauchte er entzückt.
"Und du mein Mann... Kakashi... ich liebe dich... ich weiß gar nicht, wie ich meine Gefühle grade ausdrücken soll..."
"Das brauchst du doch gar nicht...wir haben doch beide das gleiche gesehen und gefühlt, mein Herz."
Ich himmelte ihn lächelnd an.
"Darf ich....?" Hörten wir einen schniefenden Neji neben uns. Wir schauten beide zu ihm und er fiel uns um den Hals und heulte laut los.
Wir zogen ihn fest an uns heran und standen eine ganze Weile zu dritt da und lagen uns in den Armen, zumindest bis ich von Sasuke sanft aus der Umarmung gezogen wurde und in seine Arme geschlossen wurde. "Mein kleiner Gartenzwerg..." murmelte er leise und drückte mich fester an sich, ich erwiderte die Umarmung mindestens genauso fest. "Das hast du gut gemacht....brav." hörte ich ihn grinsen. "Sasuke." hörte ich Kakashis Stimme und wir lösten uns voneinander. Sie schauten sich beide einen Moment an und nahmen sich dann in die Arme, ich fing an breit zu grinsen und wurde im nächsten Moment, nochmal von Nejis Armen umschlossen.
"Meine Prinzessin..." Murmelte er schniefend. "Neji..." Murmelte ich zurück. Er löste sich etwas und legte seine Hände an mein Gesicht. "Du bist das schönste Wesen, was ich jemals gesehen habe. Ich liebe dich und ich liebe Kakashi und ich muss gleich wieder richtig heulen."
"Hör auf! Sonst heule ich mit Neji." Sagte ich mit bereits zittriger Stimme. "Nein! Du darfst nicht weinen, dein Make-Up!" mahnte er lächelnd und drückte mir einen Kuss auf die Stirn.
Mei kam zu uns geeilt, gratulierte uns herzlich und tupfte sich ihre Augen mit einem Taschentuch ab. "Kakashi, Ciri, ich würde euch dann bitten, einmal über den Teppich zu gehen, dass die Gäste dann ihre Plätze verlassen dürfen und euch gratulieren können, ihr lauft dann einfach zu dem Eingang der Halle, eröffnet somit den Champagner Empfang und könnt euch von allen drücken und knuddeln lassen."
"Okay." grinste ich sie an.
Kakashi hielt mir seine Hand hin und ich nahm sie fest in meine, wir strahlten uns noch einen Moment an und setzten uns dann in Bewegung, liefen an strahlenden Gesichtern vorbei die uns zujubelten. Ich sah wie Aiko anfing Seifenblasen zu pusten und plötzlich wurden von allen Seiten Blütenblätter geworfen. Sie rieselten überall um uns herum nieder. Es war ein wunderschöner Moment mit ihm über den Teppich zu laufen, er lachte, er lachte so richtig herzlich, ich konnte gar nicht anders als mit ihm zu lachen, es steckte mich an und riss mich mit.
DU LIEST GERADE
Taste my Venom Teil 2
Hayran KurguHier nun Aufgrund von Kapitelmangel von Taste my Venom Teil 1, die Fortsetzung der Geschichte :) !!! Trigger Warnung: Alkohol / Verlust / sexuelle Handlungen / Missbrauch / Vergewaltigung / Mord / Tot !!! -Reverse Harem- Ciri ist eine junge Frau, di...
