Kapitel - 76 Der Freund in meinem Feind

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"Also muss klein Sasuke einfach frei in dir rumrennen und das Problem ist gelöst?" Fragte Sasuke und versuchte dem Ganzen zu folgen. 
"Zumindest die Gefahr, von ihm komplett eingenommen zu werden. Es ist damit aber immer noch in mir und lauert." 
"Aber es ist ein Anfang." Nickte Neji. 
"Sehe ich auch so." Gab ihm Kakashi recht. 
"Jetzt kommen wir zu dem großen Paradox an der ganzen Sache." Setzte ich wieder an. 
"Na wunderbar." Murmelte Sasuke. 
Ich schaute Neji an und sah ihn wie er tot in meinem Armen lag. Ein Kloß bildete sich in meinem Hals und ich spürte, wie mir wieder die Tränen aus den Augenwinkeln liefen. 
Kakashi setzte sich hinter mich und umschloss mich mit seinen Armen. 
Nejis Blick wurde traurig, er rückte näher an mich heran und nahm meine Hand in seine. 
"Na dann will ich auch." Sagte Sasuke trocken und rutsche an meine anderen Seite näher an mich heran und nahm meine andere Hand in seine. 
"Als... Neji neben mir lag..." flüsterte ich leise. "...öffnete ich seine Tür in meinem inneren, sein Licht schleuderte mich einmal durch den Raum und schloss mich dann ein. Ich spürte einen Schmerz, öffnete meine Augen und sah wie meine Hände in seiner Farbe leuchteten."
"Es hat uns nicht an dich ran gelassen Ciri." Flüsterte Kakashi leise. 
"Ich weiß..... es lief in Neji über, ich spürte wie sich eine Wunde an meinem Bauch bildete und sah zeitgleich wie Nejis Blut sich regelrecht zurück zog, bis sich seine Augen öffneten." murmelte ich leise. 
"Du hast seine Wunde auf dich übertragen und kannst Tote wiederbeleben." Sagte Sasuke sachlich. 
"So in etwa." stimmte ich ihm leise zu. 
"Und das bewirkte mein Licht?" Fragte Neji ungläubig. 
Ich nickte ernst. 
"Das ist unfassbar." Murmelte Kakashi. 
"Aber warum hat es dich dann nicht umgebracht?" Fragte Sasuke vorsichtig. Kakashi und Neji zuckten zusammen. 
"Weil mich mein schwarzes Monster gerettet hat." 
"WAS?" Schrie Neji laut auf. 
"Warum?" Fragte Kakashi nachdenklich. 
"Bevor das mit Neji passierte ließ ich klein Sasuke frei, um sein Chakra nutzen zu können. Als ich diesen abgefuckten Typen, mit Aiko in seinen Armen sah, kam mein schwarzes Monster heraus, meine Wut schwoll an. Klein Sasuke wuchs aber eben nur um die Hälfte und nicht weiter. Ich versuchte mit aller Macht mich nicht einnehmen zu lassen um Ryo und Aiko nicht in Gefahr zu bringen. Ich schaffte es aber das schwarze Monster war in Angriffshaltung."
Ich schloss meine Augen kurz und atmete durch. 
"Dann passierte die Sache mit Neji.... als er seine Augen wieder öffnete, befand ich mich in meinem inneren Raum, blutend auf dem Boden liegen. Klein Sasuke schwänzelte um mich herum und das schwarze Monster fing an auf mich zuzukommen. Klein Sasuke blieb ruhig, was mich komplett verwirrte. Das Monster beugte sich über mich, betrachtete mich und fing an zu schreien...." Ich schüttelte kurz meinen Kopf, um diesen Ton wieder aus meinem Kopf zu bekommen. "....danach zog es sich zurück, legte sich entspannt in seine Ecke, ich wurde von grünem Nebel eingehüllt und dann wachte ich wieder auf."
"Ist doch ganz logisch." Kam es von Sasuke und wir schauten ihn überrascht an. 
"Tot bringst du ihm nichts. Es brauch dich lebend." Sagte er schlicht. 
Ich schaute ihn entgeistert an. "Ähm." 
"Also doof bist du nicht." Sagte Neji erstaunt. 
"Das macht Sinn, es will Ciri lebend einnehmen, sonst kann es logischerweise seine Gier nicht stillen." Kam es von Kakashi.
"So ist es. Außerdem wenn Ciri stirbt, stirbt es mit ihr." Sagte Sasuke fest. 
"Also um das mal kurz zusammen zu fassen, du kannst Tote wiederbeleben und bist irgendwie durch dein schwarzes Monster unsterblich." Überlegte Neji. 
"Zumindest solange das Schwarze Monster in mir ist, was ja nicht grade das gelbe vom Ei ist." Überlegte ich laut. 
"Wow, das ist verdammt viel Input!" Stöhnte Neji auf. 
"Was ist denn passiert als..." Ich brach den Satz ab. 
Kakashis Arme legten sich fester um mich. "Neji öffnete seine Augen, das Licht verschwand und du warst nicht mehr ansprechbar." Murmelte Kakashi hinter mir. 
"Neji wusste nicht was grade passierte und schrak irritiert hoch." Erklärte Sasuke weiter. 
Mein Blick wanderte zu Neji und ich sah wie er seine Lippen zusammen presste und auf unsere Hände starte. 
"Nachdem das Licht weg war, konnten wir wieder an dich ran und Kakashi flippte komplett aus, nahm dich in seine Arme und rannte mit dir zu der nächst möglichen medizinischen Versorgungsmöglichkeit. Ich versuchte Neji zu beruhigen der einer Panik nahe war und erklärte ihm was passiert ist. Als das Ganze bei ihm durchsickerte und halbwegs ankam, sprang er auf und rannte Kakashi hinterher." Erklärte Sasuke.
"Du warst am Leben aber hast viel Blut verloren und keiner konnte uns sagen ob du überlebst..." Murmelte Neji leise. "...und plötzlich verpasst du mir eine Kopfnuss und warst voll und ganz da...." Murmelte Neji weiter. 
Ich spürte wie Kakashi, hinter mir mit sich rang, um seine Beherrschung kämpfte. 
"Entschuldigung." Flüsterte ich leise. 
"Für was?" fuhr mich Sasuke an. 
"Für das alles." 
"Willst du uns verarschen? Wenn du nicht gewesen wärst, wissen wir nicht, was dieser eine Typ vielleicht mit Aiko angestellt hätte und Neji wäre tot!" Sagte Sasuke wütend. 
Ich schaute ihn erschrocken an. 
"Er hat recht Ciri." Flüsterte Kakashi mit brüchiger Stimme.
"Entschuldung." Flüsterte ich wieder. 
"Für was denn das jetzt?!" Kam es wieder wütend von Sasuke. 
"Dafür das ich mich entschuldigt habe." Murmelte ich. 
"Okay, ich glaub wir sollten uns wirklich ausruhen, die Nerven liegen bei allen ziemlich blank!" Sagte Sasuke bestimmend. 
"Da stimme ich dir zu." Murmelte Neji. 
"Kakashi?" Fragte ich leise.
"Hm?" 
"Gehst du mit mir duschen?" 
Als Antwort löste er seine Arme, stand auf und zog mich mit sich. 
"Na toll, seid nicht so laut!" Kam es schnippisch von Sasuke. 
Wir beachteten ihn nicht und gingen ins Bad.
Kakashi drehte sich zur Tür, schloss sie und blieb mit den Rücken zu mir stehen. Er starrte mit hängenden Schultern auf die Tür. 
"Kakashi?" fragte ich vorsichtig. Er drehte sich langsam um und lehnte seinen Rücken gegen die Tür schaute an die Decke, schloss seine Augen und rutsche an der Tür nach unten, bis er saß und ließ sein Gesicht nach vorne in seine Hände fallen. 
Ich schaute ihn erschrocken an und kniete mich vor ihm hin und nahm seine Hände von seinem Gesicht, er ließ es geschehen, er lehnte seinen Kopf nach hinten gegen die Tür und schloss seine Augen, er ließ seine Schultern hängen, während sich Tränen aus seinen Augen schlichen.
"Kakashi..." murmelte ich nochmal leise. 
"Warum schaffe ich es nicht....dich zu beschützten....?" Fragte er verzweifelt, öffnete seine Augen und schaute mich traurig an.
"Was?" fragte ich erschrocken. 
"Ständig musst du Dinge durchleben... die für vier Leben schon zu viel wären... und ich stehe nebendran... und schaffe es nicht... dich zu beschützten..." 
"Das ist doch nicht wahr..." 
"Himmel Ciri... immer und immer wieder kommst du in Situationen, in denen ich Angst habe dich nie wieder in meinen Armen halten zu können und ich kann nichts dagegen machen! Jedes mal stehe ich daneben und muss zuschauen...." 
"Sag sowas nicht..." 
"Aber es ist doch so...verflucht, ich wünschte ich könnte dir diesen ganzen Scheiß abnehmen... dir ein normales Leben schenken ohne diesen ganzen abgefuckten Dreck!"
"HÖR AUF DAMIT!" wurde ich laut. 
Er schaute mich stumm an. 
Ich nahm sein Gesicht in meine Hände und schaute ihn fest an. "Du bist der Grund warum mein schwarzes Monster mich nicht komplett einnimmt! Du rettest jeden Tag mein Leben indem du einfach nur bei mir bist! Jeden Tag, gibst du mir mehr als mir vier Leben zusammen geben könnten! Jeden Tag lässt du mich, deine Liebe spüren und erfüllst mich Kakashi! Hör auf, so einen Unsinn zu reden! Wenn du was für mich tun willst, dann sei bei mir und gebe mir einfach deine Nähe! Dein Lachen! Deine Berührungen! Dein Duft! Deine Wärme! Deine Geborgenheit!" sagte ich eindringlich. 
Er schaute mich einen Moment an, schmiss seine Arme um mich und zog mich fest an sich. "Verflucht ich liebe dich so sehr Ciri." Flüsterte er leise. 
Ich löste mich etwas von ihm und küsste ihn fordernd, legte wieder meine Hände um sein Gesicht und drang mit meiner Zunge in seinem Mund ein. Er beugte sich etwas nach vorne und stand langsam auf, legte einen Arm um meine Hüfte, zog mich mit sich hoch, so dass wir unseren Kuss nicht lösen mussten. Als wir einen festen Stand hatten, legte er seine Hände an seine Weste, öffnete sie und streifte sie sich eilig ab. Er öffnete seine Hose und ließ sie nach unten rutschen. Ich löste mich aus dem Kuss und streifte mir schnell mein Oberteil ab, nahm das Band von meinem Hals ab, zog meine Hose aus und Kakashi entledigte sich seines Shirts. Er nahm meine Hand, lief mit mir zu Dusche und stellte sie an. Schaute wieder zu mir, griff zu dem Verschluss meines BHs und streifte ihn mir herunter, im gleichen Atemzug streifte ich meinen Slip runter, er zog mich in die Dusche und presste mir wieder fordernd seine Lippen auf. Ich schlang meine Arme um seinen Nacken, er legte seine unter meinen Hintern und hob mich hoch, drückte mich gegen die Duschwand um etwas mehr halt zu haben. Ich schlang meine Beine um ihn und fuhr mit meiner Hand zwischen uns, nach unten und half ihm dabei in mich einzudringen. Wir stöhnten beide sehnsüchtig in den Kuss, lösten uns aber kein Stück voneinander. Ich klammerte mich fester an ihn und er bewegte sich fest in mir. Eine meiner Hände fuhr über seinen Nacken in seine Haare und krallte sich fest.  "Ich liebe dich auch." Stöhnte ich in unseren Kuss. Seine Hände lagen an meinem Hintern, krallten sich fester und  stieß härter zu. Er stöhnte lauter und ich fuhr mit den Nägeln meiner einen Hand, über seine Schultern. 
Er bewegte sich tief und in mir und ich genoss das Gefühl seiner Lippen auf meinen. Wir harmonierten im Einklang und gaben uns das was wir von einander brauchten, das körperliche sowie das emotionale. Die Minuten vergingen und ich spürte wie sich sein Höhepunkt näherte und ließ mich in meinen eigenen fallen. Wir stöhnten gemeinsam laut in unseren Kuss, krallten uns aneinander und ließen und zusammen treiben.



Taste my Venom Teil 2Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt