Kapitel 103

469 36 10
                                        

Also ergab ich mich nun meinem Schicksal und bereitete mich darauf vor, gleich Yoongi zu sehen und wie ich ihm helfen konnte.

--------------------------------

Tae POV.

Ich wurde durch etliche Gänge und Abzweigungen geführt, bis wir schliesslich vor einer weissen Tür hielten.

«Wo sind wir hier?» fragte ich eher an mich gewendet und erwartete keine Antwort on den Japanern.

«Eingang Kerker.» sagte einer in schlechten koreanisch, doch ich sollte wenigstens froh sein, dass ich überhaupt eine Antwort erhalten habe.

Die Türe wurden geöffnet und ich sah einen langen Gang, wo sich lauter Zellen schlängelten.

Ich wurde durch den Gang geführt, während ich versuchte in einige Zellen zu sehen.

Die meisten Zellen schienen leer und wenn mal welche drin waren, waren es wohl eigene Kriegsverbrecher aus Japan, die hier zum Vergammeln verurteilt wurden.

Das Kriegsgesetzt ist ziemlich streng, wenn man es so bedenkt.

Du kannst Monate hier in einer dieser Zellen vergammeln, nur wenn du dein Gewehr zum Beispiel, nicht richtig gesäubert hast.

Jedes Land hat seine eigenen Regelungen, doch in dieser Hinsicht sind wir uns sehr ähnlich.

Ich bemerkte gar nicht als wir endlich stehen blieben und die Gorillas mich losliessen.

Wir standen erneut vor einer anderen weissen Tür, doch diesmal besass es ein kleines Fenster, welches Nutzung durch einen Vorhang entwendet wurde.

Auch wenn ich Angst habe, gleich zu sehen, wie es Yoongi geht, muss ich sofort an Jimin denken, während ich mich fragte, ob es das richtige war, was wir hier gerade machten.

Die Türe wurde geöffnet und eine junge Frau trat aus dem Raum, hatte einige Salben in ihrer Hand.

Sie stoppte abrupt als sie uns sah und beäugte mich argwöhnisch.

Als sie dann anfing mit den Jungs auf Japanisch zu diskutieren, dass sie sie so nicht erschrecken sollten, wollte ich vorbei ins Zimmer sehen.

«Und du bist?» fraget sie an mich gewandt und stellte sich mir in den weg.

Doch ich hatte keine Geduld mehr, noch ein Rendezvous mit ihr zu haben, bis sie auch noch den Namen meiner Grossmutter wiess, damit ich zu Yoongi kann.

Ich sah sie mürrisch an und antwortete: «Ein scheiss Gefangener! Also lass mich bitte einfach vorbei in das Zimmer!»

Sie schenkte den Jungs hinter mir noch einen Blick, die ihr wohl eine Bestätigung gaben und sie zur Seite wich.

Na endlich!

Ich rannte sofort, mit gefesselten Händen in den Raum und sah zu der Gestalt, die in der Ecke auf dem Boden lag.

Yoongi!

Ich rannte zu ihm hin, kniete mich neben ihn hin und sah auf seinen schwachen Körper.

«Oh mein Gott, Yoongi. Was haben sie nur mit dir gemacht?» sagte ich geschockt, während ich meine Hände über seine Haare fahren liess.

Sein gesamter Körper hatte nur noch einen leichten Fetzen an, der die wichtigsten Stellen verdeckten und mir somit eine freie Sicht auf seinen verbrannten Oberkörper preisgaben.

Überall waren Bandwunden zu sehen, einige schlimm, einige weniger schlimm und dann noch solche die aussehen, als wäre die Stelle von irgendwelchen Tieren angefressen worden.

Military   -Jikook-Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt