77. Achlys Rache

23 2 0
                                        

Will

Was wollte Achlys von Nico? Langsam waren auch die Anderen gekommen. "Vielleicht einen Zaubertrank?", rieht Percy. "Ein Liebesgeständnis?", rieht Piper. "Man das ist Achlys.", schnaubte Hazel. "Mehr Macht?", versuchte es Frank. "Drama.", sagte Annabeth. Plötzlich murmelte Nico irgendwas unverständliches. "Was? Was hast du gesagt?", fragte Leo. Wieder murmelte er was unverständliches. "Was?", fragte Percy. "LEID!!! DIE ABMACHUNG WAR: TODESNEBEL GEGEN LEBENSLANGES LEID!!!", schrie er extrem laut und voller Hass und Schmerz als er aufsah. Tränen flossen sein Gesicht herumter und er zitterte. Ich umarmte ihn, doch er stieß mich so hart von sich weg, dass ich im Fluss landete. Geschockt schrien Camper auf. "NICO!", schrie Percy. Geschockt sah ich zu Nico. Er sah ängstlich und verzweifelt zu mir. Tränen flossen seine Wangen herunter. "Bleibt bitte fern von mir.!", rief er verzweifelt. Ich stand auf und rief: "Nein. Du bist mein Mann. Ich lass dich nicht allein." "Aber ich bin gefährlich.", schluchzte er. "Jeder Halbgott ist gefährlich. Jeder Halbgott lebt gefährlich. Nico, du bist nicht allein. Wir schaffen das. Zusammen. Soll ich Caelum etwa allein großziehen? Was ist mit Nici und Bianca? Sollen sie etwar allein sein? Ohne dich? Ohne Blutsverwandte?", rief ich. Ich kam immer näher. Bis ich nur einen halben Meter von ihm entfernt stand. Er starrte ängstlich den Boden an und fragte: "B-bist du dir s-sicher? W-was ist w-wenn etwas p-passiert?" Ich machte noch einen vorsichtigen Schritt auf ihn zu während ich sagte: "Dann schaffen wir das. Ich bin mir sicher alles wird gut. Wir sind miteinander verheiratet. Ich liebe dich und du kannst nur leiden wenn du es zulässt." Dann machte ich noch einen Schritt und legte meine Arme um ihn. Er zuckte zusammen aber tat nichts. Deshalb zog ich ihn näher an mich und umarmte ihn. Schluchzend krallte er sich in meinem Hemd fest und ich ließ ihn nicht los. Mit ihm in den Armen sank ich auf den Boden. Ich ignorierte alle um uns herum und flüsterte: "Ich liebe dich, Nico." "Ich liebe dich auch, Will", flüsterte er. Dann lösten wir uns wieder und gingen zu Fatima. Mit glasigen Augen starrte sie in den Himmel. Schluchzend umarmte mich Nico. Plötzlich hörten wir ein Wispern: "Familie." Wir schauten ruckartig zu Fatima. Sie schaute uns an und flüsterte: "Ich liebe euch. Meine Familie." Dann lächelte sie uns an. Eine einzelne Träne floss aus ihrem Auge und landete auf dem Boden. Dann war alles Still. Nichts passierte. Dann hörten wir lautes Gezische, Geschrei und Gelache vom Wald vor uns. Mehrere Meter vor uns brachen Schatten aus dem Wald und rasten auf uns zu. Als sie nur noch einige Meter von uns entfernt waren erschien ein schwarzes Licht. Es breitete sich um das Camp aus wie ein Schutzwall. Die Monster prallten davon ab und zerfielen zu Staub. "W-was war das?", fragte Annabeth. "E-erinnerst du dich an Thalia?", fragte ich. "Ja aber was...", antwortete sie. "Du meinst doch nicht, dass...", fragte Percy. "Nein. Nein. Nein.", weinte Nico. Ich nahm ihn in den Arm und weinte mit ihm. Connor setzte sich neben uns und weinte in Fatimas Shirt. Ein Granatapfelbaum mit bunten Früchten wuchs neben ihr. Es gab rote, gelbe, schwarze, blaue, schwarzgrüne und noch viele mehr. "Nico.", flüsterte plötzlich jemand. Ich riss die Augen auf und sah Fatima vor uns neben dem Baum liegen. "Ich lebe.", sagte sie. Wir fielen ihr um den Hals und schluchzten. "Ich dachte du seist tot.", weinten Nico und Connor. Dann lösten wir uns wieder und Connor sah ihr in die Augen. Plötzlich runzelte er die Stirn: "Deine Augen." "Was?", fragte Fatima verwirrt. "Sie haben alle Farben.", antwortete er. "A-aber...", stotterte sie verwirrt. "Ich weis es nicht aber es macht dich nur noch süßer.", sagte Connor lächelnd. "Danke. Aber was ist das für ein Baum?", fragte sie. "Göttliche Macht. Ein Teil deiner Macht ist in diesen Früchten.", vermutete ich. Sie nicckte. Connor hob sie auf den Armen hoch und lief mit ihr weg. "Wo will Connor mit Fatima hin?", fragte ich. "Was ist hier überhaupt los?", fragte Nico. "Nico!", riefen plötzlich Nici und Bianca. Wir drehten uns zu ihnen um und sie sprangen Nico und mir in die Arme. Voller Euphorie rief Nici in Nicos Arm: "Dionysos will dich sehen."

Der Enkel des HadesGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt