Levi
Fatima zuckte extrem stark zusammen und ein großer, spitzer Eisspeer kam aus dem Boden auf uns zu. Kurz vor uns hielt er an. Fatima war am ganzen Körper angespannt.
"Fatima, tu das nicht. Bitte.", flehte Nico, den ich festhielt, unter Tränen. "Wieso?", fragte sie kalt ohne sich umzudrehen. "Wegen uns. Wir brauchen dich. Ohne dich sind wir alle verloren. Du bist unser Stärkstes aber auch schwächstes Glied. Bitte. Was ist mit Connor, Nico und Bianca? Was ist mit Caelum, Will und mir? Was ist mit den Campern, die hoffen, dass du, ihr Heldin, zurückkehrst?", rief der Hadessohn.
Laut schrie Fatima vor Trauer, Angst und Hass. "FATIMA, BITTE!!!", schrie Will. "Ich war nie eine Heldin. Ich bin eine Mörderin. Ich habe Sterbliche getötet. Wegen mir sind meine Eltern und meine Schwester tot. Ich habe zugesehen wie Andere gestorben sind, obwohl ich es hätte verhindern können. Ich werde meine Familie wiedersehen aber ich werde die Monster mitnehmen, die uns quälten.", sagte sie.
"Fatima, wo bist du?", fragte Armin. "Alabasterküste.", antwortete sie knapp. "Ich werde mich noch heute für die Qualen meiner Familie rächen.", schwor sie und drehte sich um.
Ihre Augen waren voller Hass und ihr Gesicht voller Tränen. Mit dem ausgeklappten Taschenmesser durchschnitt sie sie IM.
"Alabasterküste? Wo ist die Alabasterküste?", murmelte Annabeth. "Frankreich.", riefen sie und Piper nach kurzer Zeit.
"Dann los! Kommt! Jeder reist zu ihr so schnell er kann!", rief Nico und verschwand mit Will und mir in Schatten.
An der Klippe kamen wir aus den Schatten und ich schaute mich sofort um. Niemand war da außer Nico und Will.
"Qualen ihrer Familie? Wo ist oder war ihre tote Familie?", fragte ich verwirrt. "Deutschland.", flüsterte Nico.
"Wo genau?", fragte Will nach. "Ich bin mir nicht sicher. Lu... Ludwig... keine Ahnung. Irgendwas mit Ludwig.", antwortete der Schwarzhaarige. "Ludwigshafen?", murmelte der Apollosohn. "Ja. Das hat sie gesagt.", rief Nico und packte uns.
Nach der Schattenreise waren wir in einer Einkaufsstraße. "Wo ist Fatima?", fragte ich.
"Wir fragen jemanden.", schlug Nico vor. Schnell liefen wir zu einem jungen Mann und tippten ihm auf die Schulter.
Er drehte sich zu uns um und ich fragte: "Können sie uns helfen? Eine Freundin von uns ist verschwunden. Sie hat braun bis schwarze, sehr lange Haare, regenbogenfarbige Augen, trägt nur schwarz und ist klein."
"Nein, sie hab ich nicht gesehen aber bis auf die Augen passt die Beschreibung auf ein Mädchen, dass vor mehreren Monaten in Mundenheim verschwand. Vor einigen Wochen verschwand dann auch ihre jüngere Zwillingsschwester. Die Eltern haben sich nicht dafür interressiert und die Vermisstenanzeige wurde von einem alten Freund der Vermissten gestellt. Viel Glück noch, Kinder.", sagte der Mann und ging weiter.
Besorgt sahen mich meine Begleiter an. "Mundenheim? Wo ist das?", fragte Will. "Kommt. Ich hab eine Idee.", sagte Nico und reiste mit uns durch die Schatten.
Auf einer Straße kamen wir wieder heraus. Schnell wischen wir zurück auf den Bürgersteig und schauten uns um. Wir waren an einem Park und einer Haltestelle.
Plötzlich erschien vor uns eine IM und Leo fragte: "Wo seid ihr?" "Deutschland, Ludwigshafen Mundenheim.", erklärte der Hadessohn. "Fatimas alte Heimat?" "Ja.", antwortete Will.
"Ich ahne Schlimmes. Sie ist sicher an einem Ort, der ihr viel bedeutete.", sagte Leo. "Welche Orte würden euch einfallen?", fragte ich. "Ihr Haus oder ihre Schule.", dachte der Apollosohn laut. "Vielleicht solltet ihr zuerst zu ihrer alten Schule.", schlug Leo vor.
"Leo, wir haben etwas.", rief plötzlich Reyna und rannte mit einem schwarzen Pulli ins Bild. "Was ist das?", fragte ich. "Ein Pulli von Fatima. Die Aufschrift ist HBG Heinrich-Böll-Gymnasium Ludwigshafen. Das ist sicher ihre Schule. Such sie am Besten dort.", erklärte die Bellonatochter.
"Machen wir.", sagte ich und Will wichte durch die IM. Schnell eilte ich zu einer kleinen Frau mit schwarzen Haaren, brauner Haut und wahrscheinlich asiatischer Herkunft. "Entschuldigen sie. Könnten sie uns sagen wo das Heinrich Böll Gymnasium ist?", fragte ich. "Ja. Die Hauptstraße bis zur nächsten Straßenbahnhaltestelle runter und dann über die Straße. Dort ist das HBG.", antwortete sie.
"Vielen Dank, Frau...", bedankte ich mich. "Lupa.", fügte sie hinzu und ging.
Dann rannte Nico schon los. Wir folgten ihm so schnell es ging. Der Weg war leicht und wir fanden die Schule schnell. Sofort gingen wir rein.
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Der Enkel des Hades
FanfictionNico ist mit Will seit einem Jahr zusammen. Will überlegt sogar insgeheim ihn zu fragen ob er ihn heiraten will. Doch plötzlich taucht beim Lagerfeuer ein fremdes, schwer verletztes Mädchen mit einem Säugling auf und ruft Nicos Namen. Wer ist sie? W...
