22. Tag des Aufbruchs!

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POFF!!!!!

Die Tür knallte volles Rohr auf und ich bekam den Herzinfarkt des Todes.

"Aufstehen! Mach dich fertig und sieh zu, dass du noch was zwischen die Zähne bekommst, bevor wir uns mit den anderen versammeln", kam es nur ernst von Levi.

Völlig fertig, versuchte ich mich aufzuraffen und mir meine miese Laune nicht direkt ansehen zu lassen. Was gar nicht so einfach war, wenn man wieder so kaltblütig geweckt wurde.
Levi hatte währenddessen mein Zimmer wieder verlassen. Versammeln ? Wieso sollten wir uns denn ....

!!!!!!!
Verdammt ! Der Außendienst! Ich...ich würde heute ... In die Schlacht ziehen !!! Ach du ahnst es nicht... Das hatte ich wirklich nicht geträumt .... Konnte man in einem Traum überhaupt träumen? Wenn ja... BITTE lass mich aufwachen....
Aber leider war dies nicht der Fall, denn es würde wirklich so passieren. Brachte alles nichts. Somit zog ich mich an und machte mich fertig. In solchen Momenten vermisste ich immer meinen morgendliche Kaffee, meine Alexa, die mich öfters weckte und mein Handy !

Denn in dieser Zeit hier gab es NICHTS dergleichen und bisher hatte ich es auch weder gebraucht, noch vermisst. Wie cool wäre es, wenn ich mein Handy einfach dabei hätte und alles auf Fotos oder Videos festhalten könnte?
Ich würde mir eine GoPro umschnallen und die Schlacht gegen die Titan filmen... Ich könnte damit sicher einen guten Actionfilm produzieren.

Okay, (Y/N).... Es wird Zeit mit der Spinnerei aufzuhören. Levi gibt dir die Chance , noch vernünftig zu frühstücken, dass sollte ich wahrnehmen.
Somit ging ich dann hinunter und traf auf meine Rekrutenfreunde. Sie sahen alle sehr nachdenklich und gefasst aus. Sie machten sich sicher genauso große Sorgen, wie ich.

"Wenn wir heute sterben sollten...dann lass dir gesagt sein , (Y/N).... Die ganzen Sprüche, die ich dir gedrückt habe , waren voll ernst gemeint. Aber dennoch find ich dich echt super !", sagte Jean zu mir und ich schenkte ihm nur einen genervten Blick .

"Halt doch die Klappe, du Blödmann", sagte ich daraufhin nur. "Keiner wird hier heute sterben, verstanden ?" Ich sagte das so entschlossen, dass mich die anderen alle verdutzt anschauten. Allerdings war ich innerlich selber gerade am ausflippen und hatte eine wahnsinnige Angst.

"Na immerhin eine, die relativ positiv gestimmt ist. Ihr solltet euch ein Beispiel nehmen", kam dann eine tiefe männliche Stimme von der Seite. Es war Reiner, der sich zu uns gesellte. Sasha, die mal wieder fraß wie ein Schwein, hörte schon wieder abrupt auf und starrte ihn an.

"Einer muss ja motivierend sein, sonst gehen wir alle noch zu Grunde , hahah!", spaßte ich rum und merkte im Nachhinein, das es mehr als nur geschauspielert war. Reiner grinste mir entgegen.

"Also dann...", fing er an.

"Ich werde mich mal aufmachen. Wir sehen uns spätestens nachher... Auf eine gute Zusammenarbeit. Bleibt stark."
Er ging und Sasha und ich starrten ihm wie hypnotisiert hinterher. Eren, Jean und Connie übrigens auch.

"Er....er ist immer so höflich ...", stammelte ich nur leise, ihm immer noch hinterherschauend.

"Ja...und so gutaussehend....", fügte Sasha dann noch dran.

"Tzäh. Höflich und gutaussehend. Das hab ich auch drauf . Hehehe", mischte sich Jean wieder ein. Mikasa stand daraufhin einfach auf und sagte ruhig:

"Im Sprüche klopfen bist du gut . Ich hoffe , dass du auch genauso gut im Kämpfen bist." Und ging dann einfach .

"Mikasa...", sagte Eren leise und schaute ihr nach .

"Ich glaube sie hasst mich."

"Ach wirklich, Jean ?! Hätte ich jetzt nicht gedacht", sagte ich ironisch und Connie lachte ihn deswegen aus .

Attack on Titan - Eine Reise zwischen zwei WeltenWo Geschichten leben. Entdecke jetzt