137. Ein Geständnis auf ungewollter Weise.

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"Jawoll! Das habt ihr alle super gemacht, Freunde! Das Fest kann bald beginnen!"

Eine überaus erfreute Hanji, stand, mit ihren Fäusten in den Hüften gestemmt, vor dem Eingang des Hauptquartiers und grinste zufrieden. Die letzten Organisationen wurden beendet. Und nicht nur im Hauptquartier gab es heute diese Feier. Nein. In der ganzen Stadt war dies der Fall. Dies wurde zusammen mit dem Bürgermeister der Stadt so arrangiert.

Der Tag an sich versprach eine warme, helle, glückliche Atmosphäre. Auch, wenn die Mauertitanen gruselig auf einen herab zu schauen schienen. Sie fungierten super als Schutzschild. An diesen Antlitz mussten sich dennoch die meisten erst gewöhnen.

Bevor das Fest seinen vollen Lauf nahm, wollte eine bestimmte Person aber noch etwas erledigen. Levi bat mich, mit ihm zusammen in meine Welt zu reisen. Ich verstand nicht, warum er das wollte. Als wir dort angekommen waren, wurde ich dann doch sehr neugierig und fragte ihn die ganze Zeit aus.

"Fahr mich zu deiner Arbeitsstelle", meinte er dann nur. Nein, er befehligte es regelrecht.

"Zu meiner Arbeitsstelle? Aber ich bin doch-"

"Du Idiotin. Du weißt genau, wie ich das meine. Und jetzt komm."

"Aber...aber warum?", fragte ich ihn dann weiter aus.

"Warum? Das wirst du dann sehen."

"Levi?! Du willst da doch wohl keine Welle machen?!"

Unbeeindruckt schaute er mich an, ohne zu antworten. Ich hingegen wurde sichtlich nervös.

"Waaas? Nein! Das kannst du vergessen! Du machst dem jetzt keine Szene!"

"Doch, das werde ich."

"Nein!"

"Er hat dich nicht fair behandelt und Strafe muss sein."

"Aber das ist doch jetzt Schnee von gestern! Ich bin gekündigt und gut ist. Ich suche bereits eine neue Stelle. Die Vergangenheit sollte man ruhen lassen. Und wenn du diese jetzt wieder in die Gegenwart ziehst, geht das nicht gut aus. Das fällt doch alles auf mich zurück!"

"In Ordnung", sagte er dann ruhig, was mich etwas irritierte.

"Ich will nur kurz mit ihm reden."

Na, der Sache war ich mir gar nicht so sicher...

"Ich werde ihn schon nicht umbringen, versprochen."

Somit machten wir uns also auf dem Weg. Ich parkte extra weit weg, damit mich keiner sah. Levi ging locker und bedenkenlos Richtung meiner alten Arbeitsstelle. Innerlich merkte ich, wie ich nervöser wurde. Das konnte nicht gut ausgehen!

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Levi's Sicht:

Ich betrat unvoreingenommen diesen Laden, in der meine Nervensäge vor Kurzem noch gejobbt hatte. Dieser Gestank! Es roch ekelhaft nach Tier!

Die Mitarbeiterin an der Kasse begrüßte mich freundlich. Ich allerdings wies eher weniger nette Förmlichkeiten auf. Ihr gegenüber aber, sagte ich:

"Guten Tag. Wo finde ich Ihren Chef?!"

Die junge Dame schien leicht irritiert, zeigte mir aber den Weg zu seinem Büro. Es dauerte nicht lange, bis ich dort ankam. Währenddessen hatte ich mir diesen Drecksladen genauer angesehen. Es stank nicht nur, nein. Dreckig war es auch noch. Es war widerlich! Und in so einem Laden wurden Lebensmittel für Tiere verkauft. Was ist nur aus dieser Welt geworden?!

Bald stand ich an dem Büro, von Herrn Marschkoch. So hieß er wohl. Wenn man mich fragte, klang der Name allein schon nach einer riesen Muschi. Da war ich nun überaus gespannt.

Attack on Titan - Eine Reise zwischen zwei WeltenWo Geschichten leben. Entdecke jetzt