146. Einführung in den Plan.

193 11 1
                                    

"Wir werden ähnlich wie bei einer Expedition vorgehen. Wir bilden jeweils eine Formation, die aus 40 Leuten, à 8 Gruppen, in denen sich jeweils 5 Leute befinden werden. Wir den Fall der Fälle müssen wir vorbereitet sein. Wir werden Kutschen und Proviant mitnehmen, da wir einige Tage unterwegs sein werden, bis wir wirklich sicher gehen können, dass kein einziger Titan mehr überlebt hat."

Während Erwin den Plan erklärte, war er aufgestanden und hatte aus der Schublade die Skizze hervorgeholt, die er dann wieder mit zum Tisch brachte und dort ausbreitete. Hanji nickte zustimmend und Levi nahm einen Schluck von seinem Tee.

"40 Leute werden nicht reichen, um die komplette Insel abzusuchen", führte Levi dann den Widerspruch ein. Erwin seufzte nur.

"Das weiß ich auch. Aber wir haben durch den letzten Krieg zu viele Soldaten verloren. Wir sind nicht umsonst gezwungen, welche von der Militärpolizei mitzunehmen."

"Tch. Von dieser Idee halte ich immer noch nichts. Die Idioten waren noch nie gewillt, uns freiwillig zu helfen."

"Wenn der Bürgermeister das Machtwort spricht, müssen sie agieren. Ob sie wollen oder nicht."

"Und wie lange GENAU, glaubst du, werden wir wohl unterwegs sein?!", fragte Hanji noch mal nach.

"Das kann ich dir nicht sagen. Es könnten Tage, aber auch Wochen sein."

"WOCHEN? A-Aber so viel Wechselklamotten habe ich gar nicht!", sagte sie dann entsetzt.

"Du wäscht dich doch sowieso nie. Da wird es dir auch sicher nichts ausmachen, deine Kleidung ein paar Tage länger zu tragen", machte Levi sie wieder runter.

"Du hast leicht reden, du altes Leschwein! Nur weil du genug Kleidung für 10 Dörfer hast! Und außerdem wasche ich mich wohl!"

"Tzh. Viel zu selten, wie mir scheint."

"Levi!"

"Okay, weiter im Text, sonst werden wir hier nie fertig", unterbrach Erwin dann die beiden.

"Wir werden in ein paar Tagen aufbrechen. Die Vorbereitungen sind sehr wichtig. Wir müssen uns um genügend Vorräte kümmern."

"In ein paar Tagen erst? Perfekt!", sagte Hanji froh, ballte ihre Hände zu Fäusten und zog sie an ihren Körper, während sie fett dabei grinste. Levi schenkte ihr einen sehr skeptischen Blick, sagte aber weiterhin nichts dazu.

"Kommt die Nervensäge auch mit?", fragte Levi dann, was Erwin nachdenklich schauen ließ.

"Willst du das denn?"

"Man stellt keine Gegenfragen."

"Da hast du recht, Levi. Aber ich frage dich trotzdem, ob du das willst."

"Ist mir egal", sagte er nur unbeeindruckt und schlürfte wieder von seinem Tee. Erwin zog eine Augenbraue nach oben.

"Wenn es dir egal ist, warum fragst du dann?"

"Ich frage nicht."

-Verstehe. Levi will also anscheinend, dass ich es ausdrücklich verbiete.- , dachte sich Erwin.

"Willst du, dass sie hier bleibt?"

"Ja."

"Dann sag doch nicht, dass es dir egal ist", antwortete Erwin, woraufhin Levi nur seine Augen verdrehte. Hanji hatte in der Zeit auch ihren misstrauischen, fraglichen Blick aufgesetzt und musterte Levi eindringlich.

"Wenn sie hierbleiben soll, wird sie das. Sie kann in der Zeit zurückreisen und sich um gewisse Dinge in ihrer Welt kümmern. Möchtest du es ihr sagen oder soll ich das übernehmen?!"

Attack on Titan - Eine Reise zwischen zwei WeltenWo Geschichten leben. Entdecke jetzt