15. Kapitel

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*Landos Sicht*

Ich trank einen Schluck aus meinem Bier und sah zu Max V. der sich gerade selbst wieder einen Nachschub geholt hatte. „Diese Männerabende könnten wir echt öfters machen," schlug Charles vor und ich nickte. „Hätte tatsächlich nichts dagegen," gab George zu.
„Fliegen wir nach Kanada eigentlich wieder zusammen oder getrennt?," fragte ich in die Runde. „Ich hätte gesagt zusammen oder?," kam es von Charles und jeder nickte außer Max. „Ich weiß es noch nicht. Séra und ich müssen gemeinsam nach dem Rennen nach London fliegen. Wir werden also mit meinem Jet fliegen," gab er zu.

„Dann kannst du gleich doch die, die nach London ebenfalls müssen mitnehmen oder?," fragte ich den Niederländer. „Wäre tatsächlich kein Problem," gab Max zu. „Pass nur auf die beiden auf Max. Die springen sich sonst noch an die beiden," lachte Charles und ich verdrehte die Augen. „Lando aber im Ernst, was hast du gegen sie. Nur weil sie dich im Battle geschlagen hat, bist du so zu ihr?," fragte mich George und ich verdrehte die Augen. „Könnt ihr mich mit dem Thema einfach in Ruhe lassen? Ich weiß schon das wir uns nicht gut verstehen," grummelte ich nur und die anderen nickten.
„Die Frage ist nur wieso? Ich meine sie ist doch ein liebes Mädchen und versucht nur ihren Traum zu verwirklichen," kam es von George und ich seufzte. „Ich weiß es einfach nicht okay! Lasst mich einfach mit dem Thema in Ruhe," grummelte ich und schweifte in meine Gedanken ab.


*Séras Sicht*

Lachend betrat ich den Jet von Max, als ich endlich in Nizza gelandet war. Hinter mir war Julia die mich dieses Wochenende begleitete. „Privatjet uh," staunte die schwarzhaarige und ich lachte. „Ja dank Max," schmunzelte ich und wir gingen hinein. „Da ist ja das Mädchen der Stunde," hörte ich eine Frauenstimme und ich sah auf. „Hey Kelly," lachte ich und begrüßte sie. „Kelly das ist Julia, Julia das ist Kelly," stellte ich die beiden vor.
„Schön dich kennen zu lernen. Setzt euch doch schon. Die anderen beiden brauchen noch etwas," gab Kelly zu und wir setzten uns auf einen freien Platz. „Welche anderen beiden den?," kam es fragend von mir. Max wusste ich ja aber wer war der andere. Bevor Kelly jedoch antworten konnte, kam Max zum Vorschein und ein braunhaariger Lockenkopf. Das konnte jetzt doch nicht sein oder? Bevor jedoch jemand von den beiden etwas sagen konnte, hörte ich wie Julia anfing zu lachen. Sauer und perplex sah ich zu ihr. „Ähm alles in Ordnung?," fragte Lando Julia und ich verdrehte die Augen. „Ja ich liebe es nur wenn etwas einfach so passiert," bekam sie lachend hervor und ich seufzte.

„Jungs darf ich vorstellen, das ist Julia eine Freundin von mir. Julia das sind Max und Lando," versuchet ich das Thema etwas anders zu drehen. „Freut mich," grinste Lando und sah Julia grinsend an. Das konnte doch echt nicht wahr sein oder? „Ich sage nur Schicksal," flüsterte Julia mir ins Ohr während sich die Jungs gegenüber von uns hinsetzten.
Ich gab kein Wort mehr von mir und versuchte keine schlechte Laune zu zeigen.

Was sich jedoch als schwer herausstellte. Seit diese verdammte Maschine in die Luft geflogen war, hörten Julia und Lando nicht mehr auf zu reden. Sie lachten, machten Witze oder hörten Max zu der sich auch manchmal beteiligte. Ich freute mich für sie das Julia ziemlich schnell einen Anschluss gefunden hatte, doch ausgerechnet Lando wo sie wusste das ich mit ihm nicht gut auskam.
„Séra kommt deine Familie eigentlich beim nächsten Rennen mit? Ich meine nach Spielberg?," fragte Kelly mich, wo sich meine Miene wieder aufhellte. „Ja kommt sie. Meine Eltern und meine Großeltern väterlicherseits schauen sich das Rennen an," gab ich zu. „Gleich die große Familie?," fragte sie lachend und ich nickte. „Mein Papa und mein Opa sind riesengroße F1 Fans. Sie wissen es aber noch nicht," lachte ich und nun drehte sich Max zu uns. „Wie deine Eltern wissen davon noch nichts," kam es von ihm. „Meine Großeltern haben einen Bauernhof zuhause. Da ist es immer etwas schwieriger jemanden zu finden der auf die Tiere aufpasst. Sie gehen davon aus das nur meine Eltern mitkommen," lachte ich und Julia sah mich grinsend an. „Dein Bruder wird auch dabei sein oder?," kam es von ihr. „Ja wieso fragst du? Er ist mein Fitnesstrainer Julia?," kam es von mir. „Naja er ist schon irgendwie süß," lachte sie und ich seufzte.

Lights OutWo Geschichten leben. Entdecke jetzt