42. Kapitel

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Etwas erschrocken sah ich auf die Tür die aufging und konnte Alex erkennen. Na super, das geht ja mal gut aus. „Alles in Ordnung?," fragte sie mich als sie mein Gesicht sah. Ich nickte nur und wusch mir schnell die Hände damit es so aussah als wäre ich auf Toilette gewesen.
„Naja du bist schon seit zehn Minuten weg," kam es von ihr und ich sah auf die Uhr. War ich wirklich schon länger weg als gedacht? „Habe die Zeit einfach vergessen, glaube ich," ich versuchte meine Zweifel aus dem Weg zu schieben.

Ich wollte an Alex vorbei gehen doch diese nahm mich an der Hand und hielt mich auf. „Hast du einen Moment?," fragte sie mich zögerlich und ich nickte. Fuck, will sie mit mir über Charles reden? „Was Pierre gesagt hat, hat also gestimmt?," begann sie und ich seufzte. „Charles ist mir zwar in Zandvoort nach aber da lief nie etwas Alex, wirklich nicht," versuchte ich so gut es geht rüber zu bringen. „Auch nicht auf deiner Feier?," kam es schüchtern von ihr. Sie war nicht wütend?
Ich dachte immer sie sei temperamentvoll? „Kika hat mir das Foto geschickt," gab sie zu und holte ihr Handy hervor. Sie zeigte mir das Foto und ich seufzte. Es war das wo Charles mit mir tanzten wollte, ich aber abgeblockt hatte. Auf dem Foto sahen wir ziemlich vertraut miteinander aus und auch ziemlich nahe.

„Alex, ich kann es nur noch einmal betonen. Ich will nichts von Charles. Er war betrunken und dachte sich das es sicherlich Spaßig wäre," gab ich jedoch von mir.
„Es ist nur. Ihr seht so vertraut aus und als er vor zwei Tagen vor mir stand, da wusste ich einfach nicht mehr was ich denken sollte," gab sie offen zu und ich seufzte. „Rede mit ihm. Ich weiß die Fotos sehen alles andere als so aus als würde meine Aussage stimmen aber ich date keinen Fahrer," meinte ich nur und wir machten uns auf den Weg zurück zu den anderen.
„Es ist schon schwer genug oft ihn zu vertrauen. Sein Ruf eilt ihm leider ziemlich voraus," sagte Alex zu mir und ich nickte. „Wie gesagt. Rede mit ihm," antwortete ich ihr und sah das Kelly mich angrinste.Nur Charles schien etwas skeptisch zu uns zu blicken. Im ist das also nicht geheuer?


Der Abend ging gemütlich weiter. Ich hielt mich an Kelly weiterhin. Während sich die Jungs für sich Nachschub an Alkohol holten, rückten wir Mädchen zusammen und redeten miteinander. „Ich sag es euch. Der neue Trend ist so etwas von in," lachte Kika und ich hörte nur zu. Ich war ein Mädchen das selten den Trend mitging, weil es mich einfach nicht interessierte, wie alle anderen aus zu sehen. „Was sagst du den zu dem Trend Séra? Du hast bis jetzt noch nichts dazu gesagt?," fragte mich Magui und ich seufzte. „Ich halte von den Trends nicht so viel," entschloss ich zu sagen. Alle Blicke lagen auf mir.
„Wie du haltest von den Trends nicht so viel?," kam es überraschend von Lilly und ich nickte. „Weil du langweilig bist?," mischte sich Pierre ein doch ich konterte. „Hab nur keine Lust immer verglichen zu werden, wer den Trend am besten umgesetzt hat. Außerdem muss ich meinen Stil verändern damit ich dem gerecht werde. Ich bleib so wie ich bin und das ist mir lieber als Falsch zu sein," sagte ich die Wahrheit und die Mädels blieben still.

„Das war gerade nicht nett Séra," seufzte Alex A. doch Max unterbrach ihn.
„Hat sie gerade jemanden darauf angesprochen? Nein. Ihr könnt froh sein jemanden wie Séra in der Formel 1 zu haben. Sie ist nicht das typische Mädchen wie manch andere und das soll auch so bleiben," unterstützte mich der Niederländer.
„Was das sie uns weiter um die Nase herumführt? Keine Lust ehrlich. Bin eh schon gespannt ob sie bei Red Bull bleibt," grummelte Pierre und ich verdrehte die Augen. Ich wusste warum er mich nicht mochte.

Er wurde von dem Team rausgeworfen, weil er nicht performt hatte und nun kam ich ein Mädchen das alle in den Schatten stellt. „Ich kann mich noch gut daran erinnern Pierre das Séra es war die dich in Monaco bei ihrem ersten offiziellen Rennen in die Zange genommen hat. Oder soll ich auch Barcelona erwähnen als du ihr die Runde vermasselt hast, weil du deine Gefühle nicht unter Kontrolle bekommen konntest," mischte sich nun Lando ein. Mein Blick lag überrascht auf den Briten.
„Seit wann auf ihrer Seite? Bist du nicht derjenige der sie verabscheut und mit ihr dauerhaft in Battles verwickelt warst," stichelte Pierre. Der Satz schien das Fass zum überlaufen zu bringen.

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