*Landos Sicht*
„Und sie weiß wirklich von nichts?," fragte Lilly mit einem skeptischen Blick, ihre brünetten Haare fielen ihr dabei ins Gesicht, als sie nachdrücklich nachhakte. Es war schon das achte Mal, dass sie diese Frage stellte, aber es schien ihr immer noch nicht ganz zu passen, dass Séra von unserer Überraschung nichts ahnte.
„Nein, sie ist so mit der Arbeit und allem drumherum eingespannt, dass sie gar nicht mitbekommen hat, was wir vorhaben," antwortete Zoey mit einem breiten Grinsen, während sie uns durch die alten, rustikal eingerichteten Gästezimmer führte. Ihre Augen funkelten vor Aufregung.
„Das wird eine tolle Überraschung," sagte ich und konnte mir das Lächeln nicht verkneifen. Es war unglaublich aufregend, all das zu planen und nun kurz vor dem Höhepunkt zu stehen. Zoey nickte, ihre Freude war ansteckend.
„Oh, sie wird staunen. Ich kann es mir schon richtig vorstellen, wie sie die Augen aufreißt, wenn sie uns sieht," lachte Oscar, und auch ich konnte mir die Szene schon bildlich vorstellen. „Was wird sie nur denken, wenn plötzlich noch mehr Leute auftauchen?," fragte er mit einem schelmischen Grinsen.
George, Alex, Oscar, Max und ich hatten beschlossen, Séra zu überraschen und kamen schon früher nach Österreich als ursprünglich geplant. Letztes Jahr hatten wir genau dasselbe gemacht, und nun wollten wir dieses Mal noch mehr Überraschungseffekte einbauen. Wenn wir ehrlich waren, hatten wir es schon letztes Jahr nicht geschafft, uns zurückzuhalten – es war einfach zu schön, Séra so aus der Fassung zu bringen.
„Oh hallo, ihr seid also schon da!," Maria, Séras Mutter, kam um die Ecke des Hauses, und ihr Lächeln war genauso herzlich wie immer. Immerhin wusste sie von unserem Vorhaben. „Schön, euch wiederzusehen," lachte sie, als sie uns entdeckte. Ihre Augen strahlten, als sie uns erblickte, und sie schien genauso glücklich zu sein wie wir. Dabei blieb sie etwas bei mir hängen was mich schmunzeln ließ. Sie wusste ja von uns.
„Hallo, Maria. Auch schön, wieder hier zu sein," sagte Max, der immer ein großes Herz für ihre Familie hatte. Maria schmunzelte und nickte, als sie sich umdrehte, um in das Haus zurückzukehren.
„Macht es euch schon mal bequem. Bei Séra wird es noch etwas dauern, sie steckt in einem riesigen Stau bei Fuschl," erklärte Maria, während sie sich langsam zurückzog, und so machten wir uns auf den Weg in den Garten, um uns dort niederzulassen.
„Zoey, wo hast du eigentlich deinen Mann gelassen?," fragte Kelly, Séras Schwägerin, die uns schon bei der Ankunft begrüßt hatte. „Er ist mit seinem Vater irgendwo unterwegs. Keine Ahnung, wo genau," erwiderte Zoey, und ein leichtes Lächeln huschte über ihr Gesicht.
Wir ließen uns auf den Gartenstühlen nieder, die perfekt im Schatten eines alten, kräftigen Baumes standen. Der Duft von frisch gemähtem Gras und Blumen lag in der Luft, und die malerische Kulisse des österreichischen Landhauses wirkte fast surreal. Der Himmel färbte sich langsam in ein sanftes Orange, das die gesamte Landschaft in ein warmes Licht tauchte.
Ich lehnte mich gemütlich in meinen Stuhl zurück und genoss die frische Bergluft, die sich wie eine beruhigende Decke um uns legte. „Es ist wirklich ein wunderschöner Ort, hier zu sein," sagte ich leise und sah auf das weite Land, das sich sanft bis zu den Hügeln erstreckte. Die friedliche Stille war beruhigend, und ich fühlte mich wie in einer anderen Welt.
„Wirst du es diesmal wirklich nicht vermasseln, Max?," fragte ich lachend und sah ihn an. Max, der gerade dabei war, sich einen Platz auf der Gartenbank zu suchen, grinste nur und zuckte mit den Schultern. „Ich hoffe es, aber wer weiß," antwortete er mit einem zwinkernden Auge. „Er hat alles im Griff, keine Sorge," sagte Kelly mit einem Augenzwinkern, als sie sich neben mir niederließ. Ihre positive Energie war immer ein Highlight in jeder Runde. „Und wenn nicht, dann sorgen wir eben dafür, dass die Überraschung genauso grandios wird."
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Lights Out
Fiksi Penggemar"Frauen haben in dieser Welt nichts zu suchen." Diesen Spruch hörte Séra schon seitdem sie ein kleines Mädchen war. Doch das hielt sie nicht auf darum zu kämpfen ihren Traum wahr werden zu lassen. Die erste Frau in der Formel 1 zu werden. Das die...
