22. Kapitel

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*Séras Sicht*

Nach einer halben Stunde war ich endlich fertig mit allem und ging in den Garten wo die anderen gerade saßen. Auf das hatte ich gerade echt keine Lust. „Na da ist ja das Mädchen der Stunde," kicherte mein Bruder als ich um die Ecke trat und ich sah ihn sauer an. „Wie gerne ich dich jetzt vergraben würde," gab ich feindlich zurück und sah die anderen abwartend an.
Während sie alle aufstanden blickte ich meinen Bruder noch einmal sauer an und so machten wir uns auf den Weg in den Hof zurück. „Wusste gar nicht das deine Eltern einen Bauernhof haben?," staunte Alex doch ich korrigierte ihn schnell. „Meine Großeltern gehört der Hof, meine Eltern arbeiten etwas anderes," meinte ich nur und wir gingen in den Stall.

„Wie viele Pferde habt ihr den ungefähr?," fragte Kelly neugierig. „Zwanzig. Wir haben zehn Schulpferde und zehn Einsteller bei uns stehen," gab ich von mir und zeigte ihnen die Schulpferde. „Wieviel gehören den dann eigentlich euch?," fragte Lilly Z und ich überlegte. „Hauptsächlich drei, da sind sie auch schon," lächelte ich und Bambi streckte ihren Kopf aus der Box. „Das ist Bambi, sie ist schon eine etwas ältere Dame und ist in meinem Besitz. Ich habe sie damals zu meinem Geburtstag bekommen," stellte ich ihn mein Pferd vor.
„Für eine alte Dame kann sie aber ganz schön Rennen," lachte Max und ich schmunzelte. Ich zeigte ihnen den ganzen Hof, wobei ich Norris gekonnt ignorierte. Seit Sonntag wollte ich einfach mit ihm nicht mehr reden. „Das muss doch alles ziemlich teuer gewesen sein? Ich meine so idyllisch wie es hier ist und die ganzen Pferde, Gämse und vieles mehr hier?," staunte Lilly M und ich lachte. „Der Hof ist schon seit Jahrzehenten in Familienbesitz aber ja die Pferde und die Tiere sind alle nach und nach dazu gekommen," meinte ich und blieb wieder im Garten stehen.
„Du hast es wirklich schön hier," gab Lando von sich und ich sah ihn dankend an.

Ich zeigte ihnen den ganzen Hof uns erklärte ihnen ein bisschen etwas, jedoch merkte man mir an das ich darauf nicht so viel Lust hatte. „Habt ihr eigentlich nachher noch etwas geplant?," fragte mein Bruder die Fahrer als wir wieder im Garten bei uns angekommen waren.
„Naja wir dachten das du vielleicht auch Lust hättest mit uns etwas zu machen?," fragte Max mich und ich seufzte. „Ich hätte aber noch viel zu tun," gab ich von mir. „Was musst du den noch alles erledigen?," fragte Lando spöttisch und ich sah ihn sauer an. „Im Gegensatz zu vielen anderen versuche ich meiner Familie am Hof zu helfen also halt deine Klappe," grummelte ich und Lando grinste. „Ich würde sie euch gerne entbehren aber wir haben wirklich noch viel zu tun. Einer unserer Mitarbeiter ist ausgefallen und wir müssen wirklich alle mit anpacken," meinte auf einmal mein Papa der zu uns rausgekommen war.
„Séra kann gerne heute frei machen. Sie müsste sowieso uns helfen und ihr wisst genau, dass sie keinen Grünen Daumen hat," lachte Oma und ich seufzte. „Okay ich habe es verstanden. Was steht auf ihren Plan?," fragte ich die Jungs und so erzählten sie ihr Vorhaben.


Da den Jungs nichts Besseres eingefallen war, gingen wir nun durch die nicht mehr so belebte Heimatstadt. Ich wusste das es etwas riskant war doch das war gerade der Nervenkitzel den ich brauche.
„Séra wirst du oft angesprochen?," fragte mich Lilly Z als wir in eine Seitengasse hineintraten. „Vor der Formel 1 nur ab und zu aber seit ich mit den Jungs fahren darf werde ich gefüllt ständig angesprochen. Ich habe nichts dagegen aber wenn es ausartet weiß ich nicht was ich überhaupt tun werde," meinte ich nur als ich von hinten meinen Namen hörte.

„Séra dürfen wir ein Foto machen?;" fragte mich ein Mädchen als ich mich umdrehte und willigte ein. „Deine Battles mit Lando sind einfach der Hammer," lobte mich eine und ich grinste. „Ach sind sie das?," fragte ich sie und das Mädchen lachte. „Du lasst die Jungs wie alte Hasen aussehen und das ist das coole daran," lachte sie und sie gingen weiter.
Ich sah wieder gerade aus und konnte sehen das die anderen alle schon etwas weiter nach vorne gegangen waren. Schmunzelnd machte ich mich auf den weg zu den anderen. „Das meinte ich vorhin. Ich werde überall erkannt," lachte ich und Oscar sah mich schmunzelnd an.

Lights OutWo Geschichten leben. Entdecke jetzt