~18+~
Der Abend war jung und voller Energie. Zwei Briten auf dem Podium. Lewis erster und Lando dritter. Besser konnte es für sie nicht laufen. Die Feier war ausgelassen, aber ich spürte, dass es in mir brodelte. Die Musik war laut, die Menschen tanzten, lachten, feierten.
Lando saß am Tisch mit den anderen Fahrern, seine Augen glitten immer wieder zu mir. Es war, als hätte der Rest der Welt aufgehört zu existieren. Die Hitze zwischen uns war spürbar, und obwohl wir uns unterhielten und lachten, war da diese unausgesprochene Spannung, die in der Luft lag.
„Du warst heute unglaublich draußen," sagte ich zu ihm, als ich zu ihm an den Tisch trat, ein Glas Champagner in der Hand. Lando grinste, seine Augen funkelten.
„Du warst aber auch gut, zwar kein Podium aber einiges vom letzten Mal wieder gut gemacht," antwortete er, und ich konnte sehen, wie er mit seinen Blicken versuchte, mehr zu erfahren.
Ich nickte, obwohl in mir etwas anderes loderte. Die Freude über den Erfolg, die Erschöpfung, und ja, die Nähe, die sich zwischen uns aufbaute. Lando und ich hatten diese unausgesprochene Verbindung, die stärker war als alles andere.
Der Abend zog sich hin. Das Lachen, das Tanzen, die Umarmungen der anderen Fahrer, die uns feierten, all das schien weiter und weiter weg zu rücken. Meine Augen suchten ständig nach Lando. Er war da, mitten im Geschehen, aber es war, als gehörte er nur mir in diesem Moment.
„Wollen wir gehen?," fragte er schließlich, als die Musik leiser wurde und einige der anderen Gäste begannen, sich zu verabschieden.
Ich nickte, obwohl mein Herz schneller schlug. Der Moment, auf den wir beide gewartet hatten, war gekommen. Wir verließen das feiernde Gewimmel und traten hinaus in die kühle, erfrischende Nacht. Die frische Luft füllte meine Lungen, aber die Hitze zwischen uns blieb.
Die Fahrt ins Hotel war still, mit einer knisternden Spannung, die kaum auszuhalten war. Kein Wort zwischen uns, aber ich spürte, wie Lando mich ansah, als hätte er mich noch nie so intensiv betrachtet. Unsere Hände berührten sich ab und zu, fast zufällig, aber jeder Kontakt ließ die Hitze steigen. Ich fühlte mich wie ein Spannungsbogen, der darauf wartete, endlich zu platzen.
Kaum betraten wir das Hotelzimmer, schloss Lando die Tür hinter sich und wandte sich zu mir. Unsere Blicke trafen sich, und in diesem Moment war alles andere ausgeblendet. Keine Fragen, keine Unsicherheiten. Nur der Wunsch, näher zu sein.
Die Luft war schwer und warm, und ich spürte, wie sich jede Faser meines Körpers auf die Begegnung mit ihm konzentrierte.
Er trat einen Schritt näher, sein Blick tief, fast durchdringend, und ich konnte die Hitze in seinen Augen sehen. Es war kein Bedürfnis mehr, es war ein Verlangen, das wir beide schon lange kannten, aber das erst heute Abend vollkommen zur Entfaltung kam.
„Séra," sagte er leise, als er meine Hand nahm und sie sanft an seinen Hals führte. „Du bist so wunderschön, weißt du das?"
Ich nickte kaum merklich und streichelte ihm die Haut entlang seiner Schulter. Die Berührung war so zart, als wollte ich jeden Moment genießen, der uns noch blieb. Dann zog er mich näher an sich, und seine Lippen fanden die meinen, weich, zärtlich, aber schnell wurde der Kuss fordernder. Ich erwiderte ihn mit derselben Intensität, fühlte, wie mein Herz schneller schlug und ein warmes Prickeln sich in mir ausbreitete.
Er zog mich in seine Arme und ich spürte die feste Umarmung, die mich wie ein Versprechen hielt. In diesem Moment wollte ich nichts mehr als ihm nahe sein.
DU LIEST GERADE
Lights Out
Fanfiction"Frauen haben in dieser Welt nichts zu suchen." Diesen Spruch hörte Séra schon seitdem sie ein kleines Mädchen war. Doch das hielt sie nicht auf darum zu kämpfen ihren Traum wahr werden zu lassen. Die erste Frau in der Formel 1 zu werden. Das die...
