*Landos Sicht*
„Max willst du das deine Freundin. P und Séra aufwachen?!," fluchte ich vor mich hin, als ich den betrunkenen Niederländer, einigermaßen hoch in sein Apartment bekommen habe. Es war sicherlich schon nach Mitternacht und ich habe Max angeboten ihn nach Hause zu fahren.
Magui hatten wir an ihrem Hotel abgesetzt und nun hatte ich das Problem mit dem Red Bull Fahrer. „Die schlafen schon alle also mach dir nicht ins Hemd," grinste Max und ich sperrte für ihm die Haustür auf.
Ich ließ meine Schuhe an damit ich meinem Kumpel helfen konnte, den dieser schwankte von einem Fuß auf den anderen. „Mate das ist langsam echt nicht mehr witzig," grummelte ich vor mich hin. Habe ich schon mal erwähnt das dieser Niederländer nervig werden konnte, wenn er getrunken hatte? Jetzt wisst ihr es. „Es war auch nicht witzig das du diese Magui mitgebracht hast," fing er an, ich blieb geschockt stehen.
„Max sie ist nur eine Freundin mehr nicht," sagte ich sicherlich schon zum achten Mal. „Dennoch hast du heute jemanden ziemlich verletzt," lallte er und ich seufzte. „Max du bist betrunken," gab ich genervt von mir.
„Und ich sage die Wahrheit. Keine Ahnung was zwischen dir und Séra bei der Party vorgefallen ist aber klärt diese Scheiße. Ich habe doch gesehen das ihr beide euch aus dem Weg gegangen seit," fluchte dieser und drohte nach vorne zu kippen doch ich war schneller. Ich schnappte mir den Niederländer und hielt ihn wieder gerade.
Wie hielt das Kelly nur manchmal mit ihm aus? „Max es ist wirklich nichts passiert," log ich und versuchte normal gegenüber ihn zu wirken.
Wenn er nur wüsste das wir uns beinahe geküsst hatten. „Jungs könnt ihr nicht leise sein? Ihr weckt noch Séra und P auf," hörten wir Kelly vom Flur aus und ich seufzte. „Tut mir leid aber dein Gatte hat ein paar Bier zu viel gehabt," gab ich von mir, als die Brasilianerin uns entgegenkam.
„Man siehts," seufzte Kelly und ich sah sie schmunzelnd an. „Warte ich sag nur P und Séra eine gute Nacht," grinste er doch Kelly hielt ihn auf. „Séra schläft bei P also lass die beiden in Ruhe! Ab mit dir ins Bett," grummelte Kelly und Max trottete brav ohne ihr etwas entgegen zu sagen in ihr Schlafzimmer.
„Danke das du ihn nachhause gebracht hast. Ich weiß er kann manchmal echt anstrengend sein wenn er getrunken hat," bedankte sie sich bei mir.
„Immer wieder gerne doch. Ich bin ja das von ihm gewohnt," grinste ich vor mich hin und lehnte mich an die Wand. Eine Zeitlang sagte keiner von uns etwas. Wir schienen beide die Ruhe zu genießen die gerade in dem Flur herrschte.
„Bekommt das einfach wieder hin okay," fing Kelly auf einmal an. Ich wusste nicht wovon ich sprach. „Ich habe gesehen wie du Séra auf ihrer Party angesehen hast. Auch wenn du es dir nicht eingestehen willst magst du Séra mehr als du eigentlich solltest Lando," fing sie an, ich grummelte nur.
Nicht sie auch noch.
„Kelly da ist nichts wirklich nicht, wie oft wollt ihr mir das eigentlich noch sagen," meinte ich mürrisch. „Ich will damit sagen, spiel bitte nicht mit ihren Gefühlen. Ich habe bei Charles schon ein ungutes Gefühl und du machst das Gefühlschaos das sie in sich trägt einfach nicht besser," gab sie von sich und ich stockte.
Ahnt sie etwa schon etwas? Was ist, wenn wir auffliegen? Das wäre alles andere als gut.
„Sie hat viel um die Ohren und da braucht sie nicht noch jemand der ihr das Gefühl gibt nicht in diese Gesellschaft zu passen," gab sie zu und ich seufzte.
„Kelly ich habe schon versucht mich bei ihr zu entschuldigen, sie hat es nicht angenommen. Das wird also keine Freundschaft draus," brachte ich hervor. „Wer redet den hier von einer Freundschaft? Lando ich weiß das du derjenige warst der, der kleinen den Tigerkopf geschenkt hat, dein Blick als sie ihn sich angesehen hat, sprach Bände also lüg mich nicht an," haute sie raus und ich fühlte mich ertappt.
Ja ich hatte Séra den Anhänger geschenkt, weil er zu ihr passte. Er verkörperte einfach genau das was Séra war. Klar ich freute mich ziemlich, dass sie mein Geschenk gewählt hatte und nicht das von Charles aber sie sollte es lieber nicht erfahren.
Nicht dass sie ihre Meinung zu meinem Geschenk doch noch änderte. Sie sah wirklich glücklich aus als sie den Anhänger gesehen hatte. „So ein Geschenk macht man nicht einfach so einer Freundin und das weißt du," gab sie von sich, mein Blick glitt zu der Brasilianerin.
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Lights Out
Fanfiction"Frauen haben in dieser Welt nichts zu suchen." Diesen Spruch hörte Séra schon seitdem sie ein kleines Mädchen war. Doch das hielt sie nicht auf darum zu kämpfen ihren Traum wahr werden zu lassen. Die erste Frau in der Formel 1 zu werden. Das die...
