Entspannt laufe ich durch die Straßen des Dorfes. Ich wollte doch noch nicht nach Hause, Oma Eli war zwar da, aber wahrscheinlich auch bald Mutter und auf sie hatte ich nun wirklich keine Lust, also ging ich zu Bea. Bereits von weitem sah ich eine Kutsche vor dem Haus. Ich beeilte mich etwas, damit ich sie nicht verpasse, wenn sie irgendwo hin wollen, aber sie waren anscheinend noch alle da und ich klopfte vorsichtig an. Beatrice öffnete mir wie immer schwungvoll die Tür, als sie mich jedoch sah, wirkte sie traurig, Etwas verwirrt frage ich: " Was hast du Bea? Wollt ihr irgendwo hin?" "Hi Kathlin, weißt du noch die Tante von der ich erzählt habe, die welche im anderen Land wohnt, ihr geht es nicht gut und da sie sonst keine Verwandten hat, müssen wir zu ihr. Wir werden dorthin ziehen.", antwortete sie mir mit hängenden Schultern. Ich sah sie erschüttert an, das heißt meine beste und einzige Freundin, welche für mich wie eine Schwester war, würde mich verlassen. Leise flossen nun einige Tränen Beas Gesicht hinunter und sie nahm mich schluchzend in den Arm. Ich bin noch immer wie erstarrt, doch langsam realisiere ich es und auch bei mir liefen die ersten Tränen. Fest schlang ich meine Arme, um das Mädchen, doch irgendwann mussten wir uns los lassen. Bea sagt mit Tränen verschleierten Augen: " Es tut mir leid Kathlin, ich will dich doch gar nicht alleine lassen". Ach Bea, das ist doch nicht deine Schuld.", flüsterte ich ihr zu. Langsam versiegten meine Tränen und ich versuchte mich mit einem aufmunternden Lächeln, welches mir auch gar nicht so misslang. Auch Bea versuchte es, nur bei ihr liefen immer noch die Tränen. Ich nahm sie nochmal in den Arm und wir hielten uns so bestimmt nochmal fünf Minuten, bis ich sie leicht von mir schob und ihr meine Hilfe beim Tragen anbot. Was sie dankend annahm. So bringen wir alle Koffer in die Kutsche und verabschiedeten uns noch einmal, wobei uns beiden eine kleine Träne hinunterläuft. Aber dann fahren sie los und ich kann ihnen nur traurig hinterher schauen und zuwinken.
Auch noch einige Minuten nachdem sie aus meinem Sichtfeld verschwunden sind, stehe ich da.
Doch irgendwann mache ich mich auf den Weg nach Hause, habe ich doch sowieso nichts mehr zu tun. Gerade als ich aus dem Dorf rausgehen will, um in den Feldweg zu unserem Cottage einzubiegen, rempelt mich jemand an. Verwundert drehte ich mich um und erblicke einen Jungen, welcher sich suchend um blickt.
Da ich doch noch meine Manieren habe, welche meine Mutter mir beigebracht hat, frage ich freundlich: " Kann ich ihnen helfen, sie suchen doch bestimmt etwas?". Überrascht dreht sich der Junge um und seinen Augen weiteten sich. Plötzlich antwortet er " Danke, ja ich hab nach etwas gesucht. Doch jetzt hab ich es gefunden." Etwas verwirrt schaue ich ihn an und da ich von Natur aus etwas neugierig bin, frage ich: "Wenn ich die Frage stellen dürfte, nach wem oder was haben sie denn gesucht." "Nach Ihnen.", antwortet der Junge kurz. Nun schaue ich ihn mit geweiteten Augen an. Ich war komplett verwirrt. Wieso sollte jemand nach mir suchen? Dies frage ich ihn auch. Er überlegte kurz dann antwortet er darauf: " Ich wette mit dir du hast bestimmt mindestens einmal das Verlangen gehabt, in ein Abenteuer zu starten oder das Sagen und Märchen war sind oder?".
556 Wörter ✔
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The legends of tomorrow
FantasyTeil 1 „Ich wette mit dir du hast bestimmt mindestens einmal das Verlangen gehabt, in ein Abenteuer zu starten ..." Das waren die Worte welche Kathlin aus ihrem gewohnten und doch so langweiligen Leben zogen, hinein in eine Welt welche von Märchen...
