Der Vater meiner Kinder

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"Jetzt muss du nur drauf Rappen." Sagte Boom und lachte. Granit nickte und fing an etwas aufzuschreiben. Nach einer halben Stunde war Granit fertig und ging in die Booth rein.
"Zemer, du bist mein Diamant, verteil noch 100 gr." Und ab da hört ich nicht mehr zu.
"Mama, ist Papa nicht toll?" Fragte Tahir und sah stolz zu Granit, der in der Booth drinnen war.
"Ja, mein Schatz." Sagte ich und lächelte Tahir zu. Um ehrlich zu sein hasste ich es, wenn er über Drogen rappte. Das Lied war eigentlich kurz und dauerte nicht mehr als ca. 1-2 min.
"Boom, warum ist er so kurz?" Fragte ich ihn und ging näher zu ihn.
"Das ist ein Lücken Füller, deswegen, das eigentliche Lied heißt Villa in Weiß und ist für seine Mutter." Sprach Boom und ich nickte. Granits Handy vibrierte und ich sah auf das Handy, das als den pult lag. Seine Mutter schrieb ihn.
"Granit, mein Sohn vergiss sie, ist dir deine Familie nicht viel wichtiger als so eine Frau, ich brauch dich mein Sohn, bei mir.." schrieb sie. Ich hatte ein mulmiges Gefühl bei der Sache. Ich wusste dass Granit alles für seine Familie und Mutter tun würde. Er hat mich sogar verkauft deswegen. Er würde uns alleine hier stehen lassen ohne noch einmal zurück zu schauen. Mein Herz tat weh. Ich hatte meine ganze Familie gegen mich genommen und er machte nicht mal das. Ich atmete aus und versuchte wieder die "glückliche" zu spielen.
"Zemer, alles ok?" Fragte mich Granit und fasste mir an die Schulter. Ich sah ihn an und nickte.
"Wie fandest du das Lied?" Fragte er mich und lächelte mich an.
"Gut.." gab ich halbherzig von mir. Granit zog seine Augenbrauen zusammen und sah mich an.
"Nur gut mehr nicht?" Fragte er erneut.
"Ich bin sprachlos und weiß nicht, was ich antworten soll um ehrlich zu sein." Log ich, da mein Gehirn immer noch bei dem Thema war.

Der Vater meiner Kinder (2) Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt