"Ich hab dich was gefragt!" Schrie er mich an und ich stand auf von ihm. Er stand auf und zog mich an meiner Hand nach hinten. Er kniff seine Augen zusammen und sein Gesicht wurde rot vor Wut.
"Ich war bei den Kindern und Tahir hat mich mit Parfüm angespritzt." Sagte ich leise und sah auf den Boden. Es tat mir so weh ihn anzulügen.
"Du warst bei Albion?" Fragte er streng, woraufhin ich nickte.
"Bei Albion...Bei Albion!" Schrie er und ging auf mich los. Ich zuckte so zusammen, meine Angst stieg in mir und ich fing an zu zittern.
"Und war es schön mit ihm?!" Schrie er weiter.
"G..Granit." Schluchzte ich und wischte mir meinen Tränen weg.
"Was hast du denn schön mit ihm gemacht, hats dir wenigstens Spaß gemach, war mein kleiner Bruder besser als ich?!" Schrie er mich weiter an und schubste mich gegen die Wand.
"GRANIT, ES REICHT, ICH KANN DAS NICHT MEHR, DU BIST STÄNDIG MIT NJOMZA UND, WENN ICH MAL MIT ALBION BIN, DANN RASTEST DU AUS, DU BIST NIE DA FÜR UNS, FÜR MEINE KINDER, ES SOLLTE DICH NICHTS ANGEHEN WAS ICH MACHE ODER MIT WEM!" Schrie ich ihn wütend an und schubste ihn zurück.
"ASO, ES SOLLTE MICH ALSO NICHTS ANGEHEN, WAS DIE MUTTER MEINER KINDER MIT MEINEM KLEINEN BRUDER MACHT, JA?!" Schrie er und schmiss meine Blumen, dass auf den Küchentisch lagen auf dem Boden.
"JA, WIR SIND NICHT ZUSAMMEN UND WAREN ES AUCH NIE, NICHT SOLANGE DU SOWAS ABZIEHST, ICH BIN MIR NICHT MAL SICHER, OB ICH DICH NOCH WILL!" Ich wusste nicht was mich mehr verletzte, Granit oder der Gedanken an meinen Vater, die Gefühle mischten sich und ich setzte mich auf den Boden, ich hatte keine Kraft mehr, für nichts, ich wollte doch nur, dass wenigstens meine Kinder glücklich werden, mit einem Vater aufwachsen, nicht sowie ich. Granit ging wütend raus und knallte die Tür zu. Ich zitterte am ganzen Körper und schaffte es mit Mühe und Not, mein Handy vom Tisch zu holen. Ich beschloss Albi anzurufen.
"Zemer?!" Sagte er besorgt.
"Albi." Weinte ich ins Handy.
"WAS IST PASSIERT, WARUM WEINST DU, SAG MIR WO DU BIST!" Schrie er mich verzweifelt an.
"Ich..ich bin bei mir zu Hause, nimm, die Kinder mit bitte." Sagte ich leise und legte auf. Keine zehn Minuten später kamen Albi und die Kinder schon durch die Tür. Und er Zwischenzeit hatte ich mich schon beruhigt und atmete einigermaßen wieder normal.
"Mama.." sagte Tahir verschlafen und ich umarmte ihn, ich drückte ihn so fest an mich, wie ich nur könnte. Wie ich sie vermisst hatte. Ich zog Nahir auch in mein Arm und drückte die beiden.
"Zemer, sie sind müde, lass sie schlafen." Flüsterte Albi zu mir und ich nickte. Sie gingen ins Kinderzimmer und schlossen die Tür hinter sich. Albion zog mich zu sich und küsste meine Stirn.
"Albion...ich glaube..ich...."
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30 Kommentare und es geht weiter, schafft sie voll zu machen bis 14:15, sonst gehe ich schlafen. 😍
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