"Das will ich natürlich nicht, aber solche Menschen brauchen sie auch nicht um sich herum, die kommen, wenn sie was brauchen." Sagte ich traurig.
"Ich habe dich auf die weilt gebracht und auf dich Jahre lang geschaut und erzogen und wenn du nicht mit diesen Typen zusammen wärst und dich nicht schwängern lassen würdest, dann wäre heute noch alles gut und du wärst nicht so wertlos, du kannst mich nich dafür verantwortlich machen!" Schrie sie mich an, ich merkte wie sie ihre Hand auf meine Haare tat und ziehen wollte, jedoch tat sie es nicht.
"Wenn ihr es akzeptieren hättet, dann wär es genauso nicht gekommen!" Schrie ich zurück.
"Dann nimm das Geld von deinen reichen Freund und die Sache hat sich, mein schlaues Mädchen." Sagte sie skeptisch und lächelnde Fake.
"Ich werde Granit nicht nach Geld fragen." Sagte ich fest entschlossen.
"Sie werden das haus versteigern und dann lebe ich auf der Straße, deine eigene Mutter wird auf der Straße leben und du willst da zuschauen?" Sagte sie traurig. In dem Moment fühlte es sich so an, als ob sich mein Herz zusammenzog. Was soll ich bloß machen, ich kann das nicht nochmal machen, aber immerhin ist sie meine Mutter, meine Gedanken hörten nicht auf, manche waren dafür und manche dagegen.
"N...natürlich nicht, du bist meine Mutter..." sagte ich und rutschte die Wand runter. Ich zog meine Beine zusammen und legte meine Arme darum.
"Du machst mich traurig, wenn ich dich so sehen muss." Sagte meine Mutter und setzte sich neben mich hin.
"Warum kommst du nicht zu mir, bis wir für dich eine neue Wohnung gefunden haben?" Fragte ich sie leise und unsicher.
"Du spinnst doch, was werden die ganzen Leute reden?" Fragte sie aufgebracht.
"Überlege es dir vergiss nicht für wen du es machst, ich bin sicher, wenn es Granit wäre dann hättest du es gemacht." Sagte sie und drückte mir die Nummer in die Hand. Ich stand auf und verließ das Haus. Ich machte mich auf den Weg zu Nonas Wohnung, es war schon weit über Mitternacht hinaus. Hatte meine Mutter recht, würde ich echt sowas für Granit tun? Die Antwort auf diese Frage könnte ich mir leider selbst mich beantworten. Ich ging in die Wohnung rein und sah Albi und Granit die gleichzeitig auf mich zu kamen. Sie umarmten mich gleichzeitig, Granit von der anderen Hälfte und Albi von der anderen Hälfte. Die beiden sagten nichts, und blieben still. Mein Leben war so durcheinander im Moment, dass ich selbst nicht mehr klar kam damit.
