Der Vater meiner Kinder

642 41 34
                                    

In der Zwischenzeit sind 3 Monate vergangen und Granit hatte sich bis heute nicht gemeldet. Angeblich war er auf seiner "Fast Life" Tour, er überweißte mir jede Woche Geld für die Kinder und zahlte auch die Miete. Mein Alltag bestand aus meine Kinder in der früh fertig zu machen und in die Schule zu führen, ja, heute war ihr erste Schultag von den beiden. Ich hatte ihnen große Schultüten gekauft und machte Fotos davon. Ich wünschte Granit könnte es sehen, wie seine Kinder eingeschult wurden. Zugleich hatten sie auch Geburtstag. Ich fuhr nach Hause und backte einen Apfelkuchen, den liebte sie. Ich wartete bis es 12:30 wurde, damit ich sie abholen könnte. Es klopfte an der Tür und ich machte auf. Jeta stand vor der Tür und sah mich traurig an.
"Hey, Jeta, wie schön, dass du da bist, komm doch rein." Sagte ich fröhlich lachend. In ihrer Hand hielt sie ein kleines Geschenk und sie schien sich zu schämen.
"Nein, ich wollte nur den kleinen alles gute sagen.." sagte sie und übergab mir eine kleine Packung, was in lilanen Geschenkpapier eingewickelt war.
"Für mehr hat mein Geld nicht ausgereicht, es tut mir leid." Sagte sie und schaute auf den Boden.
"Es macht nichts Jeta, du müsstet auch nichts kaufen, ehrlich!" Sagte ich und umarmte sie.
"Ich gehe jetzt." Sagte Jeta und ging schnell davon. Ich hatte für die kleinen zwei große automatisch gesteuerte Autos gekauft und es jeweils, auf den Betten gelegt, damit sie sich freuten. Als der Kuchen fertig war dekorierte ich es und schrieb eine Riesen große "6" auf die Torte. Ich bekam leichte Tränen in den Augen. Sie wurden so schnell groß, je größer sie wurden desto mehr verstanden sie. Ich sah auf die Uhr und machte mich auf dem Weg, sie abzuholen. Damit wir nicht ganz so alleine waren, kam auch meine Mutter. Ich holte die kleinen ab und fuhr nach Hause. Nahir und Tahir setzten sich auf den Küchentisch und hielten ihre Augen zu.
"HAPPY BIRTHDAY!!" Schrien meine Mutter und ich, Tahir freute sich und Nahir starrte nur stumm den Kuchen an. Ich wusste genau was er dachte.
"Apfelkuchen, den liebe ich!" Sagte er genüsslich und nahm ein Stück auf der Torte. Nur Nahir aß nichts und lächelte nicht einmal. Es wurde spät und sie gingen ins Bett, meine Mutter war auch schon längst weg.
"Ohh Mama, wer hat es gekauft?!" Fragte Tahir verwundert und packte es schnell aus. Nahir sah mich mit großen Augen an.
"Euer Vater, er wollte kommen, doch es ist was dazwischen gekommen, er hat gesagt, dass ich euch ausrichten soll, dass er euch liebt." Log ich sie an und kniete mich nieder. Ich gab Nahir und Tahir einen Kuss auf die Stirn. Sie lächelten und gingen ins Bett. Ich setzte mich auf die Coach und dachte darüber nach, ob ich Granit, die Fotos von den Kindern senden sollte. Die Fotos, wo sie mit Schultüten zu sehen waren und wie sie die Torte anschnitten. Immerhin hatte er ein recht die zu sehen, obwohl er mir nicht mal geschrieben hatte und gefragt hatte wie es den Kindern geht.

Der Vater meiner Kinder (2) Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt