ACHTUNG: Liest das vorige Kapitel durch, hab es von neu geschrieben, damit ihr mitkommt!
Es fühlte sich so gut an, dennoch wusste ich das es falsch war. Es war sowas von falsch, ich versuchte es zu genießen, jedoch meldete sich mein Kopf und mein Gefühl zu Wort. Je mehr ich meine Lippen nicht bewegte desto mehr drückte mich Albi an sich und küsste mich Leidenschaftlicher. Ich löste mich von ihm und ging ein Schritt zurück. Mein Blick lag auf den Boden und die Tür ging auf. Granit kam rein und setzte sich auf unsere Seite auf das Bett. Was machte ich eigentlich hier?
"Sara?" Fragte Granit und sah mich fragend an.
"J..ja?" Antworte ich und versuchte mich auf ihn zu konzentrieren.
"Morgen ist unser scheidungstermin." Sagte Granit und ich nickte ohne ein Wort zu sagen. Ich ging zur nahir auf die Couch und deckte ihn zu.
"Geh jetzt nach Hause, wir bleiben sowieso hier." Sagte Granit und zog mich an meiner Hand nah an sich.
"Ich will nicht gehen." Sagte ich kurz und knapp.
"Mama..." murmelte Tahir im Schlaf. Ich sah besorgt zu ihm und Granit ließ meine Hand los, er sah ebenfalls zur Tahir rüber. Ich setzte mich an sein Bett und umarmte ihn.
"Keine Sorge, ich bin bei dir." Sagte ich. Granit sah auf sein Handy und sein Gesichtsausdruck änderte sich von dem einer Sekunde auf den nächsten.
"Albion, du wirst gefälligst Elisa heiraten, sowie ich Njomza heiraten werde, das Datum steht schon fest und aus!" Schimpfte Granit und als er diese Sätze sagte fühlte ich einfach nichts. Als ob ich keine Gefühle hatte. Ich war leer, Gefühle leer. Ich bemerkte, dass nahir nicht schlief und uns zuhörte.
"Granit? Fragte ich und meine Stimme brach ab.
"Ja?" Sagte er und drehte meinen Kopf zu mir.
"Die Kinder..." setzte ich an.
"Sie werden bei mir bleiben, das ist doch klar." Sagte er und sein Blick sagte mir, dass er es ernst meinte.
"Du kannst sie besuchen kommen." Redete er weiter.
"Warum können sie nicht einfach..." setzte ich erneut an doch Granit lies mich nicht aussprechen.
"Nona will es nicht und sie hat auch irgendwo recht, mir gehts besser, wenn sie bei mir sind."
"Aber du gehst ja auf Tour und..."
"Sara, dann wird Nona auf sie schauen oder ich nehme sie mit." Er war ersichtlich genervt von meinen Fragen. Ich starrte auf den Boden und Tränen sammelten sich in meine Augen. Es war wie Stiche in mein herzen. Doch ich musste nicht nur alle Menschen loslassen die ich liebte sondern auch meine Kinder. Sie waren das einzige was ich im Leben hatte ohne sie war ich allein, ich fühlte mich wie ein einsames, hilfloses Kind in dem Moment. Ich könnte nicht ohne sie doch anscheinend musste ich damit klar kommen. Nijomza wurde also die neue Mutter für meine Kinder werden, ich war mir sicher das sie auf meine zwei Söhne wunderschön schauen würde.
"Morgen um 10:00 ist unser Termin beim Dresdner Gericht, vergiss nicht." Erinnerte mich Granit.
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Was ist eure Meinung zu Sara, ich persönlich finde, dass sie sich sehr stark von ihren Gefühlen leiten lässt! 🙁
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