Ich schloss den Chat und versuchte wieder Granit anzurufen. Ich bräuchte ihn jetzt, ihn und seine Nähe. Seine Abwesenheit wäre für mich jetzt wie ein Sturz in die leere.
"Ja, Zemer?" Hörte ich endlich seine Stimme.
"G..Granit, ich brauch dich jetzt, bitte lass mich nicht allein." Schluchzte ich ins Handy.
"ZEMER ICH KOMME SCHNELL NACH HAUSE!" Schrie er besorgt.
"Ich..bin nicht bei dir sondern bei mir." Sagte ich worauf er auflegte.
Nach paar Minuten kam er rein und ich richtete mich auf.
"Zemer, was ist los?" Sagte er und wischte mir meine tränen weg. Ich fiel ihn um den Hals und zog sein Geruch in mich ein. Er ist der einzige für den ich alles aufgeben würde, wie schon zuvor meine Familie und ich würde es wieder tun für Granit.
"Ich liebe dich Granit, ich liebe dich so sehr, Danke für alles." Flüsterte ich ihn zu woraufhin er meine Gesicht in seine Hände nahm.
"Zemer, du bist mein Leben, ich kann nicht ohne dich, ohne unsere Kinder, ich danke jede Nacht Allah, dass er mir dich gegeben hat und für unsere Söhne." Sagte und lächelte mich leicht an, seine Augen wurden glasig. Er tat seine Stirn auf meine und schloss seine Augen sowie ich. Ich atmete tief ein und aus.
"Granit...was hälst du, wenn wir morgen zum Frühstück zu meiner Mama gehen?" Fragte ich ihn nachdem es mir einigermaßen besser ging.
"Bist du sicher Zemer?" Fragte er mich und sah mich besorgt an.
"Ja." Gab ich von mir und er nickte. Wir legten uns auf die Coach und sahen Netflix.
"Wie war es mir Njomzi?" Fragte ich Granit und drehte seine Kopf zu mir. Er sah mich verwirrt an.
"Njomzi?" Fragte er mich und fing an zu lachen.
"Ja." Sagte ich ebenso lachend.
"Die war nur ein wenig böse, aber sonst war es ganz ok, außer das meine Gedanken ständig bei dir waren." Sagte er und musterte meine Kleidung.
"Wieso hast du immer noch dein Kleid an?" Fragte er mich und legte sich seitlich zu mir. Er tat sein Hand auf meine Hüfte und sah mich traurig an.
"Wo warst du?" Fragte er mich.
"Zu Hause.." log ich ihn an.
"Zemer, lüg mich nicht an, du riechst nach Männer Parfüm." Sagte er mit einem bösen Unterton.
"Zemer, betrügst du mich?" Fragte er und ich sah in seinen Augen die Trauer, so wie ich ihn nie sehen wollte.
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