Der Vater meiner Kinder

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"Sie ist noch alles was ich habe." Flüsterte er und ich drehte mich um und ging. Ich lief die Straße entlang bis ich am Hbf angekommen war. Auf den anzeige Schild stand "Berlin" oben.
"Wenn sie mitfahren wollen, dann schnell der Zug kommt in paar Minuten und das ist der letzte für heute." Sagte der Schaffner und sah mich an.
"Wann wird er denn in Berlin sein?" Fragte ich den alten Mann mit der Brille.
"Es ist ein Nachtzug." Antworte er mir und ich nickte. Ich lief schnell zum Automaten und kaufte mir ein Ticket mit dem Geld, dass mir Granit gegeben hatte. Ich lasse wieder meine Kinder hier, hinter mir in Dresden. Der Zug kam an und ich setzte auf meinen Platz. Ich hatte eine Kabine für mich alleine. Mein Handy vibrierte. Ich nahm es in die Hand und sah, dass es eine Nachricht von Granit war.
"Ich werde dir regelmäßig Geld überwiesen auf dein Konto, ich werde auch auf die Kinder aufpassen, hab keine Angst, es tut mir leid Zemer aber es geht nicht anders." Las ich von mein Handy. Ich las mir die Zeilen mehr Mals durch und beschloss ihm zurück zu schreiben.
"Ich will nur das du auf meine Kinder aufpasst und mehr nicht Granit, ich bin nicht dein zemer und werde es nie wieder auch sein." Schrieb ich und schickte es ab. Ich fühle wie sich in mein Herz etwas fehlte. Der Zug fuhr ab Richtung Berlin. Berlin war also ab jetzt mein neues zu Hause.
Ich sah aus dem Fenster und schlief ein. Nach 10 min kam ich wieder zu mir. Ich sah auf mein Handy, keine neuen Nachrichten. Ich beschloss auf insta zu gehen und scrollte ein wenig runter. Ich sah, dass Albion ein Bild gepostet hatte, noch am gleichen Abend, auf dem Foto war Granit zu sehen mit Alkoholflaschen und mit den anderen Kmn Jungs. Mir ist in dem Moment eins bewusste geworden, ich musste mit dem Kapitel in mein Leben abschließen mit ihm und mir ein neues Kapitel in Berlin aufmachen.

Der Vater meiner Kinder (2) Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt