Der Vater meiner Kinder

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"SPUCK DAS AUS!" Schrie Tahir mich an.
"TAHIR BRING MIR IHR HANDY!" Schrie Nahir panisch und ich setzte mich auf den Boden hin, meine Verletzungen taten höllisch weh und die Schlaftabletten fingen langsam an zu wirken.
"Mama, bitte tu es uns nicht an!" Weinte Tahir und umarmte mich.
"GRANIT KOMM SCHNELL MAMA!" Schrie Nahir ins Handy. Mit aller letzen Kraft schaffte ich aufzustehen und rannte ins Bad. Ich könnte es nicht ertragen Tahir und Nahir so zu sehen, ich sah in ihren Augen Angst. Wie könnte ich sowas vor Gott rechtfertigen? Ich übergab mich, bis die größte Menge draußen war.
"Mama?" Sagte Tahir weinend.
"Mach das nie wieder!" Weinte Nahir und die beiden kamen auf mich zu.
"Du bist blass." Sagte Nahir und lebte seine Hand auf meine Wange.
"Steh auf Mama, du wirst noch krank." Sagte Tahir und versuchte mich hochzuheben. Ich stand auf und legte mich ins Bett. Tahir kuschelte sich an mich. Meine Augen fielen zu.
"Sie ist im Zimmer.." hörte ich Nahirs stimme sagen. Ich hörte wie jemand Tahir von mir nahm und ihn weg trug. Kurze Zeit später setzte sich jemand auf die Bettkante. Ich öffnete meine Augen und sah, dass es Granit war. Er hatte meine Schlaftabletten in der Hand und starrte sie an.
"Granit.." sagte ich schwach worauf er mich ansah. Seine Augen waren rot, genau wie die von den Kindern. Er hatte geweint. Er sah mich nur an, sagte aber nichts. Ich richtete mich auf und wollte meine Schlaftabletten von ihm nehmen, jedoch zog er die Verpackung weg.
"Granit.." wiederholte ich mich erneut. Ohne etwas zu sagen legte er sich zu mich. Er tat meinen Kopf auf seine Brust und seine Hand auf meinen Kopf. Es fühlte sich so gut an, so nah an ihn zu sein. Meine Augen schlossen sich erneut.

Der Vater meiner Kinder (2) Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt