Kapitel 34
anders
auf andere, abweichende Art und Weise, abweichend, verschieden
Noch immer mit Tränen in den Augen vor Lachen, aber jetzt wenigstens wieder komplett bekleidet, wandte sich Hermione an Ginny und Luna. Sie würde jetzt gerne etwas Logisches und Erklärendes sagen, aber es gab einfach nichts, was logisch erklärte warum Draco Malfoy sie mitten in der Bibliothek zum Orgasmus leckte.
„Ich kann es absolut nicht erklären", gab Hermione zu und sah ihre Freundinnen verlegen an.
„Du könntest ihnen sagen, dass du mich darum gebeten hast, dich zu lecken, weil du darauf stehst unanständige Dinge in der Bibliothek zu machen", schlug Draco süffisant grinsend vor und zog sie an sich, sodass sie mit dem Rücken an seiner Brust stand. Er hielt sie fest, als hätte er Sorge sie könnte flüchten. Ginnys blick huschte von Hermione zu Draco und sie öffnete den Mund, als würde sie etwas sagen wollen, doch dann schloss sie ihn wieder. Sie schien vollkommen von der Situation überfordert.
Hermione schluckte und wurde noch verlegener. Ihr Gesicht brannte und sie war sich sicher, dass sie ganz rot geworden war. Draco war ein absolutes, überhebliches Arschloch. Einmal in ihrem Leben wünschte sie sich, er würde vor Scham im Boden versinken, so wie sie es dauernd tat.
„Ich finde es gut", sagte Luna plötzlich und legte den Kopf leicht schief, als sie sie musterte. „Ich denke, du kannst ihm sicher helfen seine Vorurteile zu überwinden."
Draco schnaubte verächtlich und auch Hermione war einen Moment verblüfft.
„Komm jetzt, Ginny. Wir sollten die beiden allein lassen. Wir stören sicher gerade", fuhr Luna fort und Ginny sah sie einen Moment noch ziemlich perplex an, dann nickte sie.
„Ich will nachher alles wissen!", sagte Ginny schließlich drohend an Hermione gewandt, bevor sie Luna aus der Bibliothek folgte.
Die Stille, die sich über sie senkte war einigermaßen bedrückend und Hermione beschloss, dass Thema zu wechseln, bevor Draco zu viel darüber nachdenken konnte was Luna gesagt hatte. Manchmal sagte Luna einfach viel zu direkt, was sie dachte.
„Jetzt sollten wir uns endlich mit den Büchern beschäftigen. Dafür sind wir schließlich hier", beschloss Hermione und setzte sich wieder. Draco ließ sich ihr gegenüber auf seinen Stuhl fallen. Er schien auch nicht erpicht das Thema weiter zu verfolgen.
„Ich habe schonmal eine Vorauswahl an Büchern getroffen. Ich denke irgendwo werden wir fündig", sagte Hermione und nahm sich ein besonders dickes in Fell gebundenes Buch.
„Der Zauber soll enthüllen, wie der Zauber wirkt. Ich denke, dass wäre am sinnvollsten", sagte Draco und Hermione nickte zustimmend. Zusammen blätterten sie durch die Bücher und immer wenn einer etwas entdeckte sprachen sie kurz miteinander. Sie testen noch ein paar Zauber an dem Dunklen Mal aus, doch es widerstand jeglichen Bemühungen. Es wurde langsam spät und irgendwann bemerkte Hermione, dass Draco nichtmehr in dem Buch las, dass gerade vor ihm lag, sondern aus dem Fenster sah.
„Bist du fertig?", wollte sie wissen.
„Nein, aber ich habe schon länger über etwas nachgedacht. Es ist nur eine Theorie, aber könnte es sich viel weniger um einen Zauber als um ein Ritual handeln. Bestehend aus einem Zauber und einem Zaubertrank? Das könnte auch erklären, warum all diese Zauber nichts bringen. Zauber enthüllen Zauber. Aber ein magisches Ritual zu enthüllen ist weitaus komplexer. Zaubertränke sind weitaus komplexer", sagte Draco und blickte vom Fenster zu Hermione zurück. Sein Gesicht wirkte nachdenklich und sie sah eine feine steile Falte zwischen seinen Augenbrauen nach oben gehen. Einen Moment widerstand sie dem Drang sie zu glätten und dachte stattdessen über Draco Worte nach.
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Surreale Zeitschleife
Fanfiction[Erotik - Fanfiction] Gegen ihren Willen findet sich Hermione Granger in einer Zeitschleife wieder. Gezwungen immer und immer wieder die gleichen Tage zu durchleben, verliert sie sich in den Wirrungen zwischen Realität und Fiktion. Bis sie auf Draco...
