Kapitel 146
verrückt
geistig verwirrt, krankhaft im Denken und Handeln, auffallend unkonventionell
Draco war nervös, als er im Gemeinschaftsraum darauf wartete, dass Nott endlich auftauchte. Es war ein seltsames Gefühl. Er war lange nichtmehr nervös gewesen. Aber es bestand die durchaus realistische Möglichkeit, dass heute der Erste Tag der linearen Zeit war. Zumindest wenn alles so funktionierte wie er es mit Hermione geplant hatte.
Sie hatten im vorletzten Zyklus Dumbledores Leiche gefunden und eine Gefühle Ewigkeit gebraucht, bis sie auch die verborgene Höhle entdeckten in der Voldemort seinen Horkrux versteckte. Im letzten Zyklus waren sie nochmal dort gewesen, hatten Dumbledore getroffen und erfahren, wie sie an den Horkrux gelangen konnten. Draco hoffte inständig, dass Dumbledore sein Wort halten und ihn bergen würde, bevor sie es tun mussten. Aber das bedeutete auch, sie kannten nun die Aufenthaltsorte aller Horkruxe. Es gab keinen Grund mehr, länger in der Zeitschleife zu verweilen. Doch damit sie den Zauber durchführen konnten und die Magie des Feensteins umlenken, brauchten sie Hilfe. Und bei dieser Hilfe kam Nott ins Spiel. Nun, nicht nur Nott.
„Jetzt mach nicht so ein Geheimnis draus", maulte Zabini neben ihm und Draco musste sich ein Seufzen verkneifen. Zabini und Pansy saßen neben ihm auf dem Sofa und Pansy machte ihn schier wahnsinnig damit, dauernd hin und her zu wippen. Er hasste das an ihr. Aber sie war noch nie der Typ fürs still sitzen gewesen.
„Erst wenn Nott da ist, sonst erkläre ich alles zwei Mal", beharrte Draco und just in dem Moment glitt die steinerne Wand zur Seite und Nott kam herein. Draco stand sofort auf.
Ohne Umschweife dirigierte er die drei in den Jungenschlafsaal und verschloss die Tür.
„Also", begann er und sah in drei ziemlich irritierte Gesichter. „Reden wir mal Klartext. Das hier wird verdammt viel Ehrlichkeit für den Draco Malfoy den ihr kennt. Aber ich will euch den Ernst der Lage klar machen."
Draco lehnte sich mit verschränken Armen an den Bettpfosten seines Himmelbetts und musterte seine Klassenkameraden.
„Ehrlichkeit?", fragte Pansy mit einem spöttischen Lächeln.
„Ja. Gerade sieht es wirklich nicht gut aus. Für keinen von uns", sagte Draco und musterte Pansy eindringlich. Sie war der größte Risikofaktor. Aber er sah in ihr auch das Meiste Potential. Nach dem, was er alles über die drei wusste. Innerhalb und außerhalb der Zeitschleife, waren sie diejenigen von denen er am ehesten davon ausgehen konnte, dass sie seine Idee unterstützen würden. Er hoffte, dass sie das Potential ebenfalls erkennen konnten.
„Was sieht nicht gut aus?", fragte Zabini als Draco wohl zu lange innegehalten hatte. Er seufzte tief. Es lag nicht in seiner Natur offen zu sprechen und wenn ihr Plan gelang, dann könnte heute real sein. Außer es lief katastrophal schief, dann würden sie noch einen Zyklus verstreichen lassen.
„Ich bin in einer Zeitschleife", begann er. „Also während ich bereits weit über zwanzig Jahre gelebt habe, seid ihr noch immer zarte siebzehn Jahre jung. Das ist eine Tatsache und solltet ihr jemals versuchen, diese Sache gegen mich zu benutzen, Gnade euch alle Zauber- und Muggelgötter die es gibt. Verstanden?"
„Dir ist bewusst, dass du damit ein gutes Dutzend Zaubereigesetze brichst?", gab Nott zu bedenken und Draco hätte am liebsten laut aufgelacht. Er gönnte sich jedoch nur ein schiefes Grinsen.
„Stell dich hinter meiner Freundin an. Sie hat mir das schon ein gutes Dutzend Mal erläutert. Sie liebt Gesetzgebung fast so sehr wie du. Ich bin mir sicher ihr würdet euch prächtig verstehen."
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Surreale Zeitschleife
Fiksi Penggemar[Erotik - Fanfiction] Gegen ihren Willen findet sich Hermione Granger in einer Zeitschleife wieder. Gezwungen immer und immer wieder die gleichen Tage zu durchleben, verliert sie sich in den Wirrungen zwischen Realität und Fiktion. Bis sie auf Draco...
