Kapitel 138
Rückzieher
das Zurückziehen von angekündigten Versprechungen, Forderungen, Behauptungen oder das Zurückweichen vor deren Konsequenzen
Draco musste gestehen, dass er das Potter nicht zugetraut hätte. Weder das er Lust hatte mitzumachen noch das er es einfach so sagte. Aber der Typ war ein verdammter Gryffindor, der Held der Zaubererwelt und hatte noch dazu eine verdammt große Menge hemmungslösender Drogen intus.
„Was ist mit Ginny?", fragte Hermione und Draco hatte vollkommen verdrängt, dass Potter eigentlich mit der kleinen Weasley zusammen war.
„Ich sterbe", stellte Potter nüchtern fest. „Ginny wird wen anders finden, der nicht stirbt und es wird ihr damit deutlich besser gehen."
Potter stand auf, machte einen schwankenden Schritt auf sie zu und hielt sich an der Sofalehne fest.
„Wenn es ein Morgen gibt... Wenn ihr Unrecht habt und das hier keine bescheuerte Zeitschleife ist, dann ist es eh aus mit uns. Ich würde ihr das nie antun. Aber jetzt will ich einfach nur diesen Krieg aus meinem Kopf bekommen und das hier scheint mir eine verdammt gute Möglichkeit zu sein."
Draco musterte Potter, bemerkte seine gespannte Hose und irgendwie hätte er schon Lust darauf mit Potter zu vögeln. Etwas das er in der linearen Zeit immer absolut vermeiden würde! Aber dieser Zyklus war sowieso schon vollkommen durchgeknallt.
„Also willst du, dass wir dir das Hirn rausvögeln?", wollte er wissen und seine Hand griff nach Potters Gürtel, tastete nach seinem harten Schwanz in der Hose und Potter keuchte erschrocken auf.
„Ja", wisperte er und Draco hatte das Gefühl, dass er fast noch etwas härter wurde.
„Und was genau willst du machen?", wollte er wissen und rieb einmal kräftig über Potters Schritt. Fuhr die Länge seiner Erektion ab.
„Fuck Malfoy, es ist mir scheiß egal. Irgendwas damit ich nichtmehr so viel nachdenken muss."
Dracos Blick suchte den von Hermione, die sich nachdenklich auf die Unterlippe biss. Er sah, wie sie Zweifel hatte und auch wenn er das jetzt verdammt ungern tun würde. Er würde absolut nichts mit Potter machen, wenn Hermione Zweifel hatte. Er hatte den leisen Verdacht, dass es nichts mit Potter selbst, sondern alles mit der kleinen Weasley zu tun hatte.
„Deine Entscheidung", sagte er an Hermione gewandt und nahm seine Hand weg. Er spürte, wie sie sich in seinen Armen etwas anspannte. Auch Potters Blick wanderte zu Hermione.
„Es hat keine Konsequenzen, oder?", sagte Potter an Hermione gewandt. „Lass uns einfach einen Moment so tun, als gäbe es keine Realität. Ich denke im Anbetracht der Umstände ist das eine verdammt gute Vorstellung."
Draco war sich sicher, dass Potter damit ziemlich richtig lag. Die Realität war gerade verdammt scheiße und Draco konnte ihn absolut verstehen, dass er alles einem Moment nur hinter sich lassen wollte.
Plötzlich schnaubte Hermione und ein kleines trauriges Lächeln schlich sich auf ihre Lippen.
„Du bist unmöglich, Harry", tadelte sie und ihre Fingerspitzen glitten über Potters Gürtel. Fuhren das braune Leder nach, bevor sie an der Schnalle verharrten. „Du bist mein bester Freund, das weißt du, oder?"
Potter nickte und Hermione drückte sicher näher an Draco. Er festigte seinen Griff und spürte, wie sie ihr Gewicht verlagerte. Ihre Finger öffneten den Gürtel von Potters Hose und langsam rutschte sie ein Stück nach unten. Ihre Fingerspitze fuhr zögerlich über den Rand von Potters Boxershorts und Draco bemerkte, wie er tief Luftholte, wie sein Schwanz zitterte vor Erregung, mehr als nur diese federleichte Berührung fordernd.
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Surreale Zeitschleife
Fanfiction[Erotik - Fanfiction] Gegen ihren Willen findet sich Hermione Granger in einer Zeitschleife wieder. Gezwungen immer und immer wieder die gleichen Tage zu durchleben, verliert sie sich in den Wirrungen zwischen Realität und Fiktion. Bis sie auf Draco...
