Um 7:20 Uhr klingelte ich bei Christian um Jakob abzuholen. "Na kleiner Mann schon fertig?", frage ich als dieser mir die Tür öffnet. "Ja bin bereit um die Streifenschicht für heute anzutreten.", sagt er. "Sehr gut. Wo ist der Papa?", frage ich. "Papa ist im Bad, deswegen durfte ich die Tür aufmachen.", sagt er. Ich gehe also rein und gehe nach Christian schauen, der nur mit einem Handtuch um die Hüften im Bad steht. "Na schöner Mann.", begrüße ich ihn. "Hey.", sagt er und gibt mir einen kurzen Kuss. "Ich bring Jakob zu meiner Mutter, wir sehen uns im Büro.", sage ich. "In der Küche ist noch seine Brotdose.", sagt er.
Wenig später sind wir schon bei meiner Mutter angekommen. "So Jakob, ich hole dich dann später wieder ab, okay?", frage ich und er nickt. "Dann viel Spaß großer.", sage ich. "Tschüss Melina.", sagt er und ich setze mich wieder in mein Auto.
"Hat alles geklappt?", fragt Christian als ich ins Büro komme. "Hat alles bestens geklappt. Habe Hauptkommissar Jakob auf seiner Dienststelle abgegeben.", sage ich. "Sehr gut.", sagt Christian und muss lachen. "Wir sollten uns langsam mal an die Präsentation machen.", sage ich und so sitze wir den ganzen Tag zusammen an der Präsentation bis Feierabend ist.
"Ich hole dann Jakob ab, bis gleich.", sage ich als wir in unsere Autos steigen. "Bis gleich.", sagt er.
"Hallo Melina.", begrüßt mich mein Vater. "Hey, alles klar?", frage ich und wir unterhalten uns eine Weile. "Jakob? Bist du so weit? Dein Papa wartet schon.", sage ich. "Papi, Papi.", ruft er. "Na komm her.", sage ich und hebe ihn hoch. "Wollt ihr dann am Freitag oder Samstag zum Essen kommen?", frage ich. "Ja klingt gut.", sagt meine Mutter. "Dann bis morgen.", sage ich und wir fahren wieder nach Hause.
Am nächsten Tag hole ich Jakob wieder ab aber diesmal ist er nicht so gut drauf. Er stampft gleich ins Auto durch und auf der Fahrt redet er kein Wort. Zuhause essen wir zusammen und Jakob geht danach direkt in sein Zimmer durch. Christian geht nach ihm schauen, der kleine liegt in seinem Bett und weint, redet aber mit Christian kein Wort.
"Lass das mal eine Frau machen.", sage ich und gehe in Jakobs Zimmer. Ich setze mich auf seine Bettkante und streichle ihm über den Rücken. "Was ist denn los kleiner Mann? Willst du mir nicht erzählen, was passiert ist?", frage ich und er schüttelt den Kopf. "Aber dann kann ich dir nicht helfen.", sage ich. "Die.. die Kinder im Kindergarten sind doof, die haben mich alle geärgert. Ich will da nicht mehr hin.", sagt er. "Hey komm mal her.", sage ich und setze ihn auf meinen Schoß. "Die dürfen dich gar nicht ärgern.", sage ich und streichle ihm weiter über den Rücken. "Ich will da nicht mehr hin.", sagt er. "Nächste Woche kannst du doch wieder in deinen Kindergarten.", sage ich. "U-Und morgen?", fragt er schluchzend. "Wir finden schon eine Lösung.", sage ich. Wir kuscheln noch eine Weile vor wir in Wohnzimmer etwas kaputtgehen hören. Jakob springt gleich von meinem Schoß und rennt ins Wohnzimmer, ich gehe ihm hinterher.
"Papa.", sagt er. "Alles gute kleiner Mann, mir ist nur etwas runtergefallen.", sagt er und nimmt Jakob auf den Arm. "Alles wieder gut?", fragt er und Jakob nickt. "Dann geh mal schlafen, hop hop.", sagt er und Jakob rennt wieder in sein Zimmer.
"E-Es ist dir nicht runtergefallen..", sage ich. "Nein!", sagt Christian etwas lauter und sieht mich böse an. "Was ist los?", frage ich. "Lass das mal eine Frau machen!", äfft er mich nach. "Aber-", sage ich. "Nichts aber! Ich und Jakob haben das die letzten zwei Jahre gut alleine hinbekommen, ohne Frau. Da brauchen wir dich jetzt nicht!", schreit er mich an. "Aber ich wollte doch nur helfen..", sage ich. "Nein! Lass mich und meinen Sohn gefälligst in Ruhe, ich bekomme das alleine hin, ich brauche dich nicht! Verpiss dich einfach!", schreit er mich an und ich gehe.
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Two broken hearts - Kann daraus Liebe werden?
RomanceMelina ist 25 Jahre alt und hat nur Augen für ihre Arbeit. Doch eines Tages lernt sie ihren Traummann kennen. Eigentlich nichts schlechtes, oder? Für Melanie, die sich voll und ganz auf ihre Arbeit konzentrieren will, schon. Seit einem Vorfall vor e...
