Zwei Wochen waren vergangen
Christian und ich hatten kein Wort mehr gewechselt. Er sah scheiße aus aber er würde sich eh nicht helfen lassen.
»Heute 17:20 Uhr im Park?« schrieb mir seine Schwester. Ich wusste zwar nicht, was sie wollte aber ich sagte zu.
Als ich im Park ankam sah ich nicht nur Sie sondern auch Jakob. "Melina, Melina.", rief er und sprang mir freudig in die Arme. "Na kleiner Mann. Ich hab dich echt vermisst.", sage ich. "Ich dich auch.", sagt er.
"Hey.", begrüßt mich Christian's Schwester. "Ich hab gehört was passiert ist und da der kleine Mann im Moment bei mir ist und dich so unendlich vermiss habe ich gedacht ich führe wenigstens euch beide mal zusammen.", sagt sie. "Er ist bei dir?", frage ich und sie nickt. "Jakob geh mal spielen.", sagt sie und schickt Jakob auf dem Spielplatz. "Christian ist total fertig, er kommt mit dem kleinen gar nicht mehr zu recht, deswegen ist er jetzt mal eine Woche bei mir, damit Christian mal wieder klar kommen kann.", sagt sie. "Christian ist ein Idiot aber auf der anderen Seite tut er mir auch leid.", sage ich. "Ich weiß, dass du ihm nur helfen wolltest. Er hat mir alles erzählt und er übertreibt..", sagt sie. Wir reden noch eine Weile und ich spiele noch mit Jakob vor wir uns wieder verabschieden.
Es hat mich so viel Überwindung gekostet aber ich fahre danach zu Christian.
"Was willst du ?", fragt er als er die Tür aufmacht. "Reden.", sage ich. "Geh einfach..", sagt er und ich merke, dass er getrunken hat. "Hey Chris.. Lass dir helfen.", sage ich und er läuft weg ins Wohnzimmer. Ich setze mich zu ihm aufs Sofa und nehme ihm die Flasche weg. "Chris rede mit mir.", sage ich. "Ich vermisse Jakob.. er.. er ist weg..", sagt er. "Er kommt doch ganz bald wieder.", sage ich. "Ich habe ihn weggegeben. Ich habe mein Kind weggegeben..", sagt er. "Willst du mir erzählen was passiert ist?", frage ich doch er schüttelt den Kopf. "Ich war unfair zu dir. Du wollest nur helfen. Ich brauch dich.. Ich schaff das alles ohne dich nicht. Jakob redet seit zwei Wochen nicht mehr mit mir weil er weiß, dass ich schuld bin, dass du weg bist, er will dich nicht verlieren. Ich weiß ich bin ein Arsch und ich verstehe, wenn du nichts mehr mit mir zu tun haben willst aber bitte hab noch Kontakt mit meinem Sohn, er würde es nicht verstehen wenn du von heute auf morgen nicht mehr da bist, er verkraftet das nicht.. ich verkrafte das auch nicht aber ich würde es verstehen..", sagt er und weint.
"Christian.. geh schlafen.. wir reden morgen. Und wenn du willst können wir morgen auch Jakob besuchen.", sage ich. "Bleib bitte bei mir.", sagt er. So bringe ich ihn ins Bett und lege mich neben ihn. Er braucht nicht lange bis er eingeschlafen ist.
Am nächsten morgen mache ich gerade Frühstück für ihn als er in die Küche kommt. "Guten Morgen..", sagt er. "Na brauchst du Aspirin?", frage ich und er nickt. "Chris hör mir zu und verstehe mich bitte nicht falsch. Meinst du nicht, du solltest wegen ihrem Tod eine Therapie machen? Du bist nicht darüber hinweg. Mit mir möchtest du ja darüber nicht reden und ich bin lange nicht so gut wie ein Psychologe. Überleg dir das bitte.", sage ich. "Ja.. Ja vielleicht haste du recht.. Ich habe das auch schon überlegt aber wegen Jakob.. Ich habe Angst, dass sie ihn mir dann wegnehmen..", sagt er. "Dir nimmt niemand Jakob weg.", sage ich und nehme seine Hand. "Und wir?", fragt er. "Du bist nicht bereit für eine Beziehung. Ich bleibe an deiner Seite und helfe dir aber mach erstmal die Therapie, dann sehen wir weiter.", sage ich. "Danke.", sagt er und nimmt mich in den Arm. "Aber ich möchte, dass du trotzdem weist, dass ich dich liebe.", sagt er. "Ich dich doch auch, aber in dein momentanes Leben passt einfach keine Frau.", sage ich.
Ich vereinbarte mit seiner Schwester ein Treffen, dass Jakob und Christian sich wieder etwas näher kamen. "Was.. Was wenn er immer noch nicht mit mir redet..", sagt Christian leise als wir zum Park laufen. "Das wird schon wieder. Vielleicht klappt es nicht heute aber das wird wieder.", versuche ihn in aufzumuntern.
"Hast du mit Jakob geredet?", frage ich Anna als wir uns im Park treffen. "Ja aber vielleicht kannst du es nochmal versuchen.", sagt sie.
"Hey Jakob.", sage ich. "Hey Melina.", sagt er und umarmt mich. "Schau mal wen ich dir mitgebracht habe.", sage ich und deute auf Christian. "Warum, der ist doof..", sagt er. "Hey er ist doch dein Papa, der ist doch nicht doof.", sage ich. "Aber er war böse zu dir und deswegen bist du nicht mehr bei uns.", sagt er. "Dein Papa ist im Moment traurig und da brauch er doch seinen kleinen Jakob. Dein Papa und ich sind zwar nicht mehr zusammen aber ich komm trotzdem noch bei euch vorbei und wir können zusammen spielen und in den Park gehen.", sage ih. "Auch mit Papa?", fragt er. "Natürlich, auch mit Papa.", sage ich. "Gut.", sagt er und nickt. "Wollen wir ihm dann hallo sagen?", frage ich und Jakob nickt erneut. So nehme ich ihn an die Hand und gehe mit ihm rüber zu Christian. "Hey kleiner Mann.", sagt er und geht in die Hocke. "Papi.", sagt Jakob und fällt ihm in die Arme.
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Two broken hearts - Kann daraus Liebe werden?
RomanceMelina ist 25 Jahre alt und hat nur Augen für ihre Arbeit. Doch eines Tages lernt sie ihren Traummann kennen. Eigentlich nichts schlechtes, oder? Für Melanie, die sich voll und ganz auf ihre Arbeit konzentrieren will, schon. Seit einem Vorfall vor e...
