Christian's POV
Gestern waren wir alle früh ins Bett gegangen, da wir alle erschöpft waren. Heute morgen hatten wir zusammen gefrühstückt und ich hatte danach ein bisschen Zeit für mich, da sich meine Eltern um ihren einzigen Enkel kümmerten.
Nach dem Mittagessen machte Jakob einen Mittagsschlaf und meine Schwester wollte mit Jakob unbedingt im Schnee spielen wenn er wieder wach wurde nur leider lag gar kein Schnee. Ich war gespannt, wie sie das Jakob erklären wollte.
Der See an dem sich Melina mit mir treffen wollte war nicht weit von der Hütte meiner Eltern entfernt. Ich lief pünktlich los, war viel zu aufgeregt als noch irgendwo mir die Zeit zu vertreiben. Am See angekommen sah ich weit und breit nur eine Person. Melina, meine Melina.
"Melina.", sage ich. Sie dreht sich zu mir um und wirft sich mir gleich um den Hals.
"Christian.. Christian ich habe dich so vermisst.", sagt sie unter Tränen und küsst mich.
"Wusste ich doch, dass du meinen Pulli hast.", sage ich als ich sehe, dass sie unter ihrer Winterjacke meinen dunkelblauen Pulli an hat. "Hey nicht, dass du krank wirst.", sage ich und mache ihre Jacke zu.
"Christian.", sagt sie und legt ihre Hand auf meine Wange. "Hey Christian sieh mich an."
Ich kann ihr nicht in die Augen sehen, ich will nicht, dass sie meine Augenringe sieht, meine mit Blut unterlaufenden Augen vom ganzen weine und, dass sie schon wieder mit Tränen gefüllt sind.
"Chris.", sagt sie und hebt mein Kinn an. Auch ihre Augen sind von dunklen Augenringen geziert und vom vielen weinen blutunterlaufen.
"Es tut mir leid. Es tut mir so leid. Verzeih mir Christian..", sagt sie und küsst mich. "Lass uns ein Stück gehen und ich erkläre dir alles."
Zögerlich nehme ich ihre Hand auch wenn ich den Grund immer noch nicht kenne.
Melina drückt meine Hand fest in ihre und streichelt mit ihrem Daumen über meinen Handrücken.
"Können wir erst nur ein Stück gehen?", fragt sie und ich nicke. Wir gehen fast 20 Minuten um den See herum ohne etwas zu sagen.
"Da vorne ist eine Bank.", sagt sie und so setzen wir uns.
"Wie geht es Jakob? Geht es ihm gut?", fragt sie.
"Es geht. Er vermisst dich. Ich meine.. Ich habe ihm gesagt, dass du wieder kommst. Er denkt nur, dass du ein paar Wochen nicht da bist..", sage ich.
"Ich hoffe ich komme wieder und ich hoffe du nimmst mich überhaupt zurück.", sagt sie.
"Wieso bist du gegangen? Ich verstehe nicht wieso du weg bist.. von heut auf morgen.. du warst einfach weg..", sage ich und Melina nimmt meine Hand.
"Ich.. Ich wollte euch nur beschützen.. also Jakob aber dich auch. Man die haben mich erpresst..-"
"Wer?", frage ich.
"Leni und Matheo. Leni hat mir gedroht. Sie meinte, wenn ich nicht verschwinde tut sie Jakob etwas an und das wird schlimmer als der Autounfall. Dann hat sie Matheo mit ins Boot geholt, er war bei uns zu Hause und hat gesagt, dass es die letzte Warnung sei, dass das nächste mal Taten sprechen außer ich haue ab oder gehe einen Deal mit ihm ein. Den Deal wollte ich nicht also musste ich gehen. Ich wollte euch schützen. Ich hätte es mir nie verziehen daran schuld zu sein, also musste ich weg.", sie weinte, unendlich viele Tränen liefen ihre Wangen hinunter. Ich zog sie vorsichtig seitlich auf meinen Schoß.
"Alles gut mein Schatz, mein Engel, mein ein und alles.", sage ich, drücke sie fest an mich und streichle ihr übers Haar. Ihren Kopf hatte sie aus meiner Schulter abgelegt und versuchte sich zu beruhigen.
"Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll.. Du hast das alles getan um meinen Sohn und mich zu schützen. Ich bin dir so dankbar. Ich liebe dich. Ich will, dass du zurückkommst. Ich regle das mit der dummen Kuh. Sie nimmt mir nicht meine Freundin weg. Du.. Du holst deine Sachen und kommst mit zu meinen Eltern, wir feiern Weihnachten zusammen. Ich will, dass alles perfekt wird und das ist es nur mit dir an meiner Seite. Verstehst du das?", frage ich.
"Bist du dir sicher?", fragt sie.
"Ja mein Engel. Ja.", sage ich und küsse sie.
"Nie wieder lasse ich dich gehen. Nie wieder.", sage ich leise. Melina hatte sich fest an mich gedrückt.
"Es tut mir leid, dass ich dich so verletzt habe. Dass ich dir solch einen Schmerz zugefügt habe. Es tut mir so leid.", sagt sie.
"Alles gut. Du bist mein Mädchen, ja?", frage ich.
"Ja.", sagt sie. "Nur dein Mädchen."
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Two broken hearts - Kann daraus Liebe werden?
RomanceMelina ist 25 Jahre alt und hat nur Augen für ihre Arbeit. Doch eines Tages lernt sie ihren Traummann kennen. Eigentlich nichts schlechtes, oder? Für Melanie, die sich voll und ganz auf ihre Arbeit konzentrieren will, schon. Seit einem Vorfall vor e...
