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"Zwei Wochen noch, dann kann ich jeden Abend mit dir in meinen Armen einschlafen.", sagt Christian und legt seinen Arm um meine Hüfte. Wir waren etwas spazieren, das Wetter heute war schön und Jakob brauchte etwas Auslauf.

"Weißt du vor was ich Angst habe?", fragt er auf einmal leise. "Vor was?", frage ich und sehe ihn an. "Das es dir zu schnell geht. Am Anfang wolltest du das alles nicht, konntest nicht bei uns übernachten und so und jetzt möchtest du schon bei mir einziehen.", sagt er. "Ich weiß was du meinst.. aber ich habe mir das gut überlegt und ich bin bereit dafür.", sage ich und er nickt. "Ich hoffe, du bist auch bereit.", sage ich. "Ja ich bin sowas von bereit.", sagt er und küsst mich. "Dann ist doch alles gut, wir bekommen das hin.", sage ich und nehme seine Hand.

Nach dem Spaziergang ist Jakob mit spielen in seinem Zimmer beschäftigt und Christian und ich bereiten das Essen vor. "Chris..", sage ich. "Ja?", fragt er und unterbricht seine Arbeit. "Nächsten Freitag hat mein Vater Geburtstag. Begleitet ihr mich?", frage ich. "Nur wenn deine Eltern das wollen bzw damit einverstanden sind..", sagt er. "Okay, Danke.", sage ich. "Vielleicht kann ich dich ja auch alleine begleiten und Jakob kann zur meiner Schwester. Ich möchte nicht gleich vor deiner ganzen Familie als der Alleinerziehende Depp dastehen.", sagt er. "Aber das bist du doch. Also kein Depp, aber du bist Jakobs Vater.", sage ich. "Ich weiß, ich würde ihn auch niemals verleugnen - okay bei dir habe ich es vielleicht getan..", sagte er geknickt. "Aber wir zwei können ja auch ganz entspannt da alleine hin.", sagt er. "Du entscheidest.", sage ich und küsse ihn. "Danke, dass du mich so gut verstehst.", sagt er. "Dafür bin ich da.", sage ich und er grinst mich an.

"Jakob, kommst du bitte essen.", ruft Christian den kleinen, der wenig später schon angeflitzt kommt. "Was gibts?", fragt er und setzt sich auf seinen Stuhl. "Bah Gemüse!", sagt er vor ihm einer von uns antworten kann. "Jakob du musst auch Gemüse essen..", sagt Christian. "Nein, Gemüse ist eklig!", meckert Jakob. "Also ich weiß, dass man kein Polizist werden kann wenn man kein Gemüse isst.", sage ich. "Das stimmt nicht.", sagt er. "Doch, das hat mein Bruder mir gesagt. Wenn man kein Gemüse isst, ist man zu schwach um Polizist zu sein.", sage ich und mache ihm eine Portion Gemüse auf seinen Teller. Er sieht mich grimmig an, dann fängt er aber an zu essen.

"Du bist ein Kinderflüsterer, weißt du das.", sagt Christian als wir am Abend im Bett liegen. "Ja ich sollte das beruflich machen.", sage ich lachend. "Nein, ich möchte dich nicht als meine Kollegin verlieren.", sagt er und zieht mich enger an sich.

"Weißt du was ich auch krass finde.. Wir kennen uns erst 8 Monate und trotzdem vertraue ich dir schon meinen Sohn an. Jakob ist mein ein und alles, ich habe niemanden an ihn rangelassen und dann kommst du und ich gebe dir einfach die Verantwortung.", sagt er. "Ich weiß, das bedeutet mir unendlich viel und ich werde immer gut auf Jakob aufpassen.", sage ich. "Das weiß ich.", sagt er und küsst mich. "Aber ich wollt dich um etwas bitten. Wenn du hier einziehst möchte ich gerne, dass du nicht nur eine Freundin für Jakob bist sondern ihm auf ein paar Regel 'erklärst'. Er muss auf dich genauso hören wie auf mich, du kannst weiter für ihn eine Freundin sein aber ich würde dich gerne auch in die Erziehung mit einbeziehen.", sagt er. "Ich werde dich unterstützen.", sage ich und Christian küsst mich auf die Stirn.

Two broken hearts - Kann daraus Liebe werden?Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt