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Am nächsten morgen bin ich vor Christian wach. Ich lege meinen Kopf so auf seiner Brust ab, dass ich ihn beobachten kann.

"Guten Morgen.", sagt er und küsst mich auf die Nase als er wach wird.

"Wie gehts dir? Hast du Schmerzen? Was hast du? Wieso hast du Krücken?", bombardiere ich mit fragen.

"Mir geht es gut. Nein im Moment habe ich keine Schmerzen. Ich habe nur eine starke Prellung und ein sehr dickes Knie und um das zu entlasten habe ich Krücken.", sagt er.

"Okay also halb so schlimm?", frage ich und er nickt.

"Sehr gut.", sage ich und wir küssen uns sehr lange.

"Ich liebe dich mein Schatz.", sagt er.

"Ich dich auch.", sage ich und streichle ihm durch die Haare.

Als es an der Tür klopft gehen wir eigentlich davon aus, dass es einer der Erwachsenen ist aber es ist Jakob, der sich wenig später zu uns ins Bett kuschelt.

"Heute kommt er, oder?", fragt Jakob.

"Wer denn?", fragt Christian.

"Der Weihnachtsmann. Heute kommt der Weihnachtsmann, oder?", fragt Jakob.

"Ja heute kommt der Weihnachtsmann.", sagt Christian.

"Dann schnell aufstehen.", sagt Jakob.

"Hey, dein Papa kann nicht schnell.", sage ich.

"Wieso?", fragt er und sieht Christian mit großen Augen an.

"Habe ein bisschen Aua.", sagt Christian und zeig Jakob sein verbundenes Knie.

"Oh.", sagt Jakob.

"Komm wir machen dich fertig und dann gehst du frühstücken.", sage ich.

"Und Papa?", fragt er.

"Dem helfe ich danach, okay?", frage ich und Jakob nickt.

Wir gehen in sein Zimmer, ziehen in um und gehen dann nach unten.

"Guten Morgen.", sage ich.

"Guten Morgen.", sagt Jakob.

"Hey guten Morgen.", sagt Adam.

"Wir können auch frühstücken.", sagt Anne.

"Ja fangt schon mal an, ich kümmere mich noch um Christian.", sage ich.

Ich gehe wieder nach oben und Christian sitzt schon auf der Bettkante.

"Christian?", frage ich und gehe wieder in unser Zimmer.

"Ich komme mir vor wie ein Baby.. Ich kann nichts alleine..", sagt Christian.

"Ich helfe dir gerne.", sage ich und setze mich neben ihn.

"Danke.", sagt er und legt seinen Kopf auf meiner Schulter ab.

"Ich liebe dich.", sage ich und küsse ihn.

Danach helfe ich Christian eine Jogginghose anzuziehen und er zieht sich noch ein anderes T-Shirt an vor wir nach unten zum Frühstück gehen.

"Na mein Großer, wie gehts dir?", fragt seine Mutter.

"Geht schon. Ist alles halb so schlimm und mit Melina habe ich eine große Hilfe an meiner Seite und Danke Manuel.", sagt er.

Two broken hearts - Kann daraus Liebe werden?Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt