- 52 -

222 8 0
                                        

"Feierabend.", sage ich. "Gut, lass uns Jakob abholen.", sagt er. "Soll ich mit oder soll ich uns essen machen?", frage ich. "Komm mit. Wir bestellen Pizza oder so.", sagt er und nimmt meine Hand als wir zu seinem Auto laufen. "Am besten lassen wir dein Auto stehen und nehmen es dann morgen mit.", sagt er und ich nicke.

"Papa.", ruft Jakob und springt ihm in die Arme. "Na mein großer. Bereit um nach Hause zu gehen?", fragt er. "Jaa.", sagt er. "Hey Jakob.", sage ich. "Melina.", sagt er und Christian gibt ihn mir. Ich halte ihn auf dem Arm während Christian seine Sachen in eine Tasche packt.

"Sie müssen dann noch ein paar Papiere unterschreiben.", sagt eine Schwester. "Ich geh gerade, bleibst du hier.", sagt er und ich nicke. "Hast du einen neuen Gibs?", frage ich Jakob. "Ja diesmal in grün.", sagt er. "Sieht gut aus.", sage ich. Wir warten auf Christian vor wir zum Auto gehen und nach Hause fahren. "Was möchtest du heute essen?", fragt Christian Jakob. "Pommes.", sagt dieser. "Okay?", fragt er mich. "Ja.", sage ich und so fahren wir noch zu einem Supermarkt und kaufen Pommes.

Nach dem Essen machen wir Jakob bettfertig. "Kann ich bei euch schlafen?", fragt er. Christian sieht mich an und ich nicke. "Natürlich.", sagt er und nimmt Jakob auf den Arm. Er legt Jakob auf dem Bett ab und dieser rutscht direkt in die Mitte. "Ich hole deine Decke und dann gehen Melina und ich uns noch im Bad fertig machen.", sagt er. "Bringst du mir noch meinen Hasi mit?", fragt er. "Natürlich.", sagt Christian und geht in Jakobs Zimmer so lange ich ins Bad gehe.

"So der kleine und sein Hasi liegen schon im Bett.", sagt er und umarmt mich von hinten während ich Zähne putze. "Ich hätte gerne noch mit dir gekuschelt.", sagt er und küsst mich hinterm Ohr. "Vor allem nach dem du heute Nacht nicht da warst.", sagt er und nimmt sich nun auch seine Zahnbürste. Ich spüle mir den Mund aus und setze mich auf den Badewannenrand. Als Christian fertig ist gehen wir ins Schlafzimmer und legen uns jeweils auf eine Seite neben Jakob.

"Gute Nacht Jakob.", sagt Christian und küsst ihn auf die Stirn. "Gute Nacht Papa. Gute Nacht Melina.", sagt er. "Schlaf gut Jakob.", sage ich. Der kleine ist relativ schnell eingeschlafen und Christian sieht mich noch einen Moment an. "Ich liebe dich!", sagt er. "Ich liebe dich auch.", sage ich. "Wir drei. Sind wir eigentlich eine Familie?", fragt er. "Wir sind dabei es zu werden.", sage ich und Christian schließt zufrieden die Augen und ist kurze Zeit später eingeschlafen.

Die zwei waren mein größtes Glück und im Grunde auch meine Rettung. Ohne sie wäre mein Leben immer noch die absolute Katastrophe, okay das war es manchmal immer noch aber nicht mehr so schlimm und ich hatte endlich gemerkt, was es heißt zu lieben und geliebt zu werden. Im Grunde war ich wunschlos glücklich.

Two broken hearts - Kann daraus Liebe werden?Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt