"Christian. Melina. Steht auf. Der Boden ist doch viel zu hart und es ist viel zu kalt hier.", weckt Manuel uns.
Ich komme langsam zu mir und sehe ihn an.
"Ich gehe Brötchen holen.", sagt er.
"Gut ich decke den Tisch und bereite alles vor.", sage ich.
"Ich geh mich umziehen.", sagt Christian, der nun auch wach ist.
"Erstmal guten Morgen.", sage ich und küsse ihn.
"Guten Morgen.", sagt er.
Als Christian nach oben ist räume ich das Wohnzimmer auf und fange dann an das Frühstück vorzubereiten.
"Bin zurück.", sagt Manuel.
"Sehr gut.", sage ich.
"Wieso habt ihr im Wohnzimmer auf dem Boden geschlafen?", fragt Manuel verwirrt.
"Wir haben gestern Abend noch etwas vor dem
Kamin gesessen und geredet und müssen dann wohl eingeschlafen sein.", sage ich und Manuel nickt nur.
Wenig später kommt Christian mit Jakob auf dem Arm nach unten.
"Christian du sollst die Krücken benutzen.", sage ich.
"Ja Mama..", sagt er.
"Daddy.", sage ich.
"Guten Morgen Jakob.", sage ich und nehme ihn auf den Arm.
"Melina.", sagt er, legt seine kleinen Arme um meinen Hals und seinen Kopf auf meiner Schulter ab.
Nach und nach kommen auch die anderen zum Frühstück und wir können alle zusammen anfangen.
Nach dem Frühstück ziehen wir uns um und Jakob und ich wollen mit meinen Eltern zu dem kleinen See laufen und von dort dann in ihr Hotel.
"Du musst auf Melina hören, versprochen?", fragt Christian Jakob.
"Wie immer. Versprochen.", sagt Jakob. Er ist so Zucker.
"Sehr gut.", sagt Christian und küsst ihn auf die Stirn.
"Viel Spaß.", sagt er und gibt mir einen Kuss.
"Ruh dich ein bisschen aus, okay?", sage ich und deute auf sein Bein.
"Ja.", sagt er.
Jakob rennt sofort los und spielt im Schnee und meine Eltern und ich laufen ihm hinterher.
"Wieso bist du einfach gegangen ohne ein Wort zu sagen? Niemand wusste wo du bist..", sagt meine Mutter.
"Ich musste gehen weil ich Jakob beschützen wollte. Die Schwester von seiner Mutter dreht total durch. Sie meinte wenn ich nicht verschwinde tut sie Jakob etwas an und diesmal ist es schlimmer als der Autounfall. Sie ist mir beim Einkaufen gefolgt, sie war bei uns zu Hause als ich mit Jakob alleine war. Sie hätte ernst gemacht und ich wollte Jakob beschützen. Hätte ich irgendjemand etwas gesagt wäre es aufgefallen und sie hätte Jakob trotzdem etwas getan..", sage ich.
"Das ist krank.. und nun?", fragt mein Vater.
"Christian fliegt nach Silvester nach Hause, dann klärt er das..", sage ich.
"Melina schau.. So viel Schnee.", sagt Jakob und hüpft glücklich durch die Gegend.
"Es ist so schön mit an zusehen, wie du mit ihm umgehst und wie sehr er dich akzeptiert.", sagt meine Mutter.
"Ja ich liebe diesen kleinen Mann einfach nur..", sage ich.
"Eines Tages werdet ihr eine ganz normale Familie sein und da wird es egal sein ob er dein leiblicher Sohn ist oder nicht und ihm wird es egal sein, ob du seine richtige Mutter bist oder nicht.", sagt mein Vater.
"Ja das denke ich auch.", sage ich.
Wir unterhalten uns noch eine Weile bis wir an ihrem Hotel angekommen sind.
Für meine Eltern wird morgen die Reise weitergehen, da sie noch wo anders in Norwegen hin wollen.
Mit Jakob an der Hand laufe ich zurück zu der Hütte von Christians Eltern.
"Kommst du eigentlich mit zurück?", fragt Jakob.
"Nein.", sage ich und er sieht mich traurig an. Ich gehe mit ihm zu einer Bank und setze ihn auf meinem Schoß.
"Du fliegst alleine mit Papa zurück nach Hause aber ich komme auch bald. Ich kann nur nicht mit euch nach Hause fliegen.", sage ich.
"Wann ist bald?", fragt Jakob.
"Zwei oder drei Wochen.", sage ich und er nickt.
"Aber ich verspreche dir hoch und heilig, dass ich nach Hause kommen werde.", sage ich.
"Okay.", sagt er und kuschelt sich an mich.
"Ich lass dich doch nicht mit deinem Papa alleine. Ich werde immer auf dich aufpassen und dich beschützen.", sage ich und lege meine Arme um ihn.
"Ich habe dich lieb Melina.", sagt er.
"Ich habe dich auch lieb Jakob.", sage ich und küsse ihn aufs Haar.
"Wollen wir zurück und ich mache uns heiße Schokolade?", frage ich.
"Oh ja.", sagt Jakob.
"Na dann komm.", sage ich und nehme wieder seine Hand.
Wir laufen zurück. Dort angekommen helfe ich Jakob aus der Jacke und der Schneehose und er flitzt sofort ins Wohnzimmer. Auch ich ziehe meinen Schuhe und meine Jacke aus und gehe dann in die Küche.
"Soll ich euch eine heiße Schokolade machen?", fragt Renate, die in der Küche ist.
"Ich kann das auch machen.", sage ich und sie nickt.
Mit den zwei Tassen gehe ich zu Jakob ins Wohnzimmer und reiche ihm eine.
"Aber aufpassen das ist heiß.", sage ich und er nickt.
"Wo ist meine?", fragt Christian.
"Hier. Ich wusste, dass du auch willst, ich kann nur keine drei Tasse auf einmal tragen.", sage ich und reiche sich ihm eine Tasse.
"Danke.", sagt er und ich gehe nochmal in die Küche um meine Tasse zu holen.
"Und wie wars draußen?", fragt Christian.
"Toll. Da war sooo viel Schnee.", schwärmt Jakob.
Ich sehe Jakob zu wie er Christian alles erzählt und Christian ihm aufmerksam zuhört. Irgendwann tauche ich in meine eigene Gedankenwelt ab und bekomme nichts mehr um mich herum mit.
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Two broken hearts - Kann daraus Liebe werden?
RomanceMelina ist 25 Jahre alt und hat nur Augen für ihre Arbeit. Doch eines Tages lernt sie ihren Traummann kennen. Eigentlich nichts schlechtes, oder? Für Melanie, die sich voll und ganz auf ihre Arbeit konzentrieren will, schon. Seit einem Vorfall vor e...
