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Am nächsten morgen nach dem Frühstück kamen Christian's Eltern zu uns und wir quetschten uns alle in sein Auto.

"Chris soll ich nicht lieber mit dem Mini fahren und jemand fährt noch bei mir mit?", frage ich.

"Wir haben hier hinten genug Platz, alles gut.", sagt seine Mutter. Ich wollte, dass sie oder ihr Mann vorne saßen aber nein sie wollten unbedingt, dass ich vorne sitze..

Christian lächelt mich nur an und nimmt meine Hand.

Am Tierpark angekommen bekommt Jakob eine Tüte Tierfutter und rennt gleich los. Christian nimmt wieder nur meine Hand und wir laufen den drei entspannt hinter her. Nach einiger Zeit gesellt sich Christian's Vater noch zu uns und die beiden unterhalten sich etwas.

Ich gehe zu Jakob und Renate.

"Darf ich fragen wie alt du bist?", fragt sie.

"Ich bin 26.", sage ich und sie nickt.

"Lasst uns zum Abschluss noch essen gehen.", sagt Christian's Vater.

Christian legt seine Hand in meinem Rücken und schiebt mich ein Stück zur Seite.

"Alles okay? Du siehst so blass aus.", sagt er.

"Habe mein Antibiotika zwei mal vergessen.", sage ich.

"Dann fahren wir gleich nach Hause und du nimmst es. Wenn es schnell anschlägt gehen wir auch essen, wenn nicht gehst du ins Bett.", sagt Christian.

"Aber dann bleibe ich alleine zu Hause.", sage ich.

"Das sehen wir dann.", sagt Christian.

"Ihr hättet mich doch besser zu Hause lassen sollen.. Ich-"

"Nein hätten wir nicht. Sieh mich an.", sagt Christian und hebt mein Kinn.

"Ich liebe dich!", sagt er und küsst mich.

"Ich liebe dich auch.", sage ich vor wir zurück zu den anderen gehen.

"Alles okay?", fragt seine Mutter.

"Wo wolltet ihr essen gehen?", fragt Christian.

"Da wo wir immer hin gehen.", sagt Christian Vater lachend.

"Gut.", sagt Christian und wir gehen alle zum Auto.

Am Restaurant angekommen hält Christian und lässt seine Eltern und Jakob aussteigen.

"Geht schon mal rein. Wir müssen nochmal kurz nach Hause, wir kommen gleich.", sagt Christian und fährt dann mit mir nach Hause.

In der Küche nehme ich meine Tablette. Christian kommt dazu und nimmt mich in den Arm.

"Ich wechsle dir später auch den Verband.", sagt er.

"Musst du nicht. Habe morgen nochmal einen Kontrolltermin.", sage ich.

"Okay.", sagt er und streichelt mir über den Rücken.

"Ich glaube wir können. Mir geht es besser. Wirklich.", sage ich.

"Wirklich?", fragt Christian und ich nicke.

"Ich weiß nicht ob du bei sowas ehrlich bist. Vielleicht solltest du doch besser ins Bett.", sagt er.

"Nein lass uns jetzt gehen. Bitte.", sage ich und Christian nickt.

Zurück am Restaurant setzen wir uns zu den anderen und Christian hält die ganze Zeit meine Hand.

"Alles okay?", fragt Christians Mutter.

Christian sieht mich fragend an und ich nicke.

"An dem Tag, an dem ihr zum Kaffee vorbeigekommen seid hat Melina beim Tisch decken einen Teller fallen lassen und sich in die Hand geschnitten. Wir waren dann nachts im Krankenhaus weil sie eine Blutvergiftung hatte und jetzt hat sie heute vergessen Ihr Antibiotika zunehmen, deswegen ging es ihr vorhin nicht so gut.", sagt Christian.

"Gehts dir gut oder möchtest du lieber nach Hause?", fragt seine Mutter mich.

"Nein jetzt ist alles gut.", sage ich.

"Ach Kindchen..", sagt sie und drückt aufmunternd meine Hand.

Wir bestellen alle etwas zu essen und überbrücken die Wartezeit mit Gesprächen.

"Zwei Mal Schnitzel.", sagt der Kellner.

"Einmal für den jungen Mann.", sage ich und deute auf Jakob "Und einmal für mich."

Christian hatte sich eine Pizza bestellt und für seine Eltern gab es einmal Fisch und einmal Nudeln.

"Es wäre sehr freundlich wenn du jetzt los lassen würdest.", sage ich leise zu Christian. "Na gut.", sagt er und lässt meine Hand los.

Spät verlassen wir das Restaurant und Christian fährt seine Eltern zu Anne und Manu.

"Es hat mich sehr gefreut dich kennen zulernen. Pass mir bitte gut auf meine zwei Jungs auf und bis ganz, ganz bald.", sagt Renate und umarmt mich fest.

"Bis bald.", sage ich.

Danach verabschiede ich mich noch von Christian's Vater und Renate verabschiedet sich von Christian und Jakob.

Danach fahren wir nach Hause und bringen Jakob gleich ins Bett.

"Du solltest heute auch nicht mehr so lange machen.", sagt Christian.

"Ja ich weiß. Kommst du mit ins Bett?", frage ich und er nickt.

Im Bett legt Christian seinen Kopf auf meinem Bauch ab und ich kraule ihn etwas.

"Ich vermisse meine Eltern jetzt schon. Es war so schön, dass alle wieder vereint waren und du hast dich super mit ihnen verstanden.", sagt er.

"Ja. Deine Mutter war soo nett.", sage ich.

"Ja, da hättest du hat keinen Teller kaputt machen müssen.", sagt Christian.

"Chris!", beschwere ich mich.

"Sorry. Ein dummer Scherz. Ich habe mir so sorgen um dich gemacht.. mach das nie nie wieder.", sagt er.

"Versprochen.", sage ich und kraule ihn weiter.

Two broken hearts - Kann daraus Liebe werden?Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt