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Kapitel 45 - Stolz

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Die Zeit zum Frühstück überhingen wir gekonnt, den Trank jetzt alleine zu lassen, konnten wir uns nun wirklich nicht leisten. Viel zu groß war die Gefahr, das er irgendein Umstand seine Temperatur veränderte oder das wir es dann nicht mehr rechtzeitig bis zum nächsten Punk einer Zutat hier her schaffen würden.

Seufzend lies ich das Lavendelkraut genau in dem Moment in den Kessel fallen in dem Caitlin energisch Jetzt dachte. Nun war erst einmal wieder eine Viertelstunde Pause und ich gähnte herzhaft, ich fühle mich als wäre es später Abend und nicht früh am Morgen.

Müde ließ ich mich in einen angenehm blauen Sessel fallen und blickte zu dem schwarzhaarigen Mädchen das an der Anrichte stand und die nächste Zutat in kleine Würfel zerhackte.

Morgen war Donnerstag, erinnerte ich mal wieder selbst und spürte wie sich mein Magen schmerzhaft zusammen zog. Alles war gut, es würde genau so werden, wie ich es wollte, warum war ich bloß so furchtbar nervös.

Bei Merlin, für einiger Zeit hatte ich Tom noch voller Wut abgefahren und ihm zu verstehen gegeben, das alles was ich wollte, ist mich von ihm zu lösen.

Aber Dumbledore hatte es wirklich erfolgreich geschafft mir in mein Gewissen zu reden. Verflucht noch mal, es war einfach alles viel zu verzwickt.

Wir können ja ein wenig üben.

Hörte ich es plötzlich klar in meinem Kopf, Caitlin riss mich so überraschend aus meinen eigenen Gedanken, das ich prompt zusammen zuckte. Irritiert schaute ich zu ihr auf, erblickte ihr freundliches Lächeln als die Kicker auf mich zu schritt "was genau meinst du" möchte ich wissen und schaue sie fragend an.

Lautlos lacht sie auf, es ist selten das man so eine offene Geste an ihr sieht, sie vermeidet es Dinge zu tun, bei denen andere für gewöhnlich laute von sich geben, sowas wie zum Beispiel offensichtlich lachen. Mir tut das Leid, denn auch wenn sie keine klare Stimme hat, die man hören kann, zeigt die so dennoch süße Grübchen.

Na Sharementik du Schlaukopf, ich wette wenn wir heute etwas üben, wirst du es heute Abend schon teilweise beherrschen.

Meinte sie vollkommen überzeugt und ließ sich auf den Sessel neben mir sinken.

Im Gegensatz zu ihr, wusste ich nicht so recht was ich davon halten sollte "oh... Okay?" erwiderte ich und drehte mich zu ihr "was muss ich tun" will ich nun mit einer etwas festeren Stimme wissen und recke mein Kinn in die Höhe. Wenn wir heute schon die Schule schwänzten, konnten wir wenigstens auch etwas dabei lernen. Etwas außer einem modifizierte Trank zur Datumsbestimmung von Zeitschluckauferkrankten Menschen.

Okay, leg deine Fingerspitzen an meine Schläfen, keine Angst es ist wirklich ganz leicht, du musst nur versuchen mir zu vertrauen.

Erklärte sie und klang fast so, als würde sie flüstern. Kurz zögerte ich. Ich vertraute ihr... Irgendwie. Keine Ahnung warum, aber ich tat es. Vorsichtig tastete ich nach ihrem Gesicht, beugte mich leicht zu ihr und versuchte sie sicher anzublicken.

Und jetzt versuche das Gefühl herauf zu beschwören, das du hast wenn du einen  Zauber ausführst, einen Stab-losen, Stimmlosen Zauber, wie wenn du dich in einen Animagus verwandelst, aber versuche gleich nicht als Fuchs hier zu sitzen, nur das Gefühl ist wichtig, schließe am besten deine Augen, konzentrier und entspanne dich.

Hauchte sie ganz sanft und fast schon automatisch tat ich das, was sie mir sagte. Leise seufzte ich und verlor mich in der Dunkelheit, die ich durch meine geschlossenen Augenlieder wahrnahm. Noch nie hatte ich dieses Gefühl so intensiv heraufbeschworen, es fühlte sich gut an, so leicht.

Seelenspiegel -Tom Riddle-Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt