Am diesem Morgen schlief ich länger als ich es gewöhnlich, tat, doch es weckten mich auch keine seltsamen Alpträume, tatsächlich konnte ich mich an nichts erinnern, als ich am späten morgen die Augen aufschlug.
Um meine gute Laune zu unterstrichen, entschied ich mich nach einer ausgiebigen Dusche für ein blaues Wollkleid und eine weiße, Wärme Strumpfhose.
Als ich mir die Haare mit einem einfachen Zauber trocknete summte ich sogar fröhlich vor mich hin. Zwar war offiziell erst morgen Weinachten, trotzdem war ich voller fröhlicher Stimmung.
Bevor ich zum Frühstück ging schlüpfte ich noch in schwarze Ballerina, zog mir zuerst einen leichten, schönen Umhang in dunkel blau über, bevor ich mich in meinen Winterumhang kuschelte um in den Gängen nicht zu erfrieren.
Meine Geschenke hatte ich alle gestern Abend nach dem Essen noch raus gegeben, so das morgen Früh alle am richtigen Bett liegen würden, außer eines, das wollte ich persönlich übergeben.
Die große Halle war schon bei weitem mehr gefüllt, als sie es sonst war. Tom war natürlich nicht mehr da, wahrscheinlich war er schon genauso früh aufgestanden wie sonst auch.
Kurz begegnete mein Blick dem von Dimitri, was mich schnell zum Weg schauen verleitete.
Lächelnd setzte ich mich zu Tony und begann zu essen "hör mal" meinte er plötzlich "dieser Petrov, ihr seid doch verlobt" fragte er.
Missmutig sag ich ihn an, musste er mich jetzt daran erinnern "ja" erwiderte ich nur knapp " warum" harke ich dann nach.
Er zuckt mit den Schultern und sieht aus, als würde er sich ziemlich dumm vorkommen "naja, er verbringt ziemlich viel Zeit mit dieser Arona, du weißt schon... Amanda's Cousine" versuchte er sich zu erklären.
Aha, daher wehte also der Wind "du bist eifersüchtig" stellte ich fest.
Entsetzen lag in seinem Blick "nein nein, ganz und gar nicht" wiederfordere h er mir heftig "ich hab mich nur gefragt, wenn ihr zusammen seid, ob dich das nicht stört..." murmelte er mit hochrotem Kopf.
Mein Magen Kräfte sich zusammen "ich habe nicht viel mit ihm zu tun" um ehrlich zu sein war er mir vor Hogwarts deutlich sympathischer gewesen, da hatte er noch nicht herum posaunt das ich ihn würde vielleicht heiraten müssen.
Überrascht schaut er mich an, doch da mir dieses Thema irgendwie die gute Laune verdarb, drehte ich mich wieder meinem Teller zu, er verstand das Signal und ließ mich in Frieden.
Als ich die große Halle verlies, legte sich eine Hand um meinen Unterarm. Dimitri.
Als ich ihm meinen Arm entziehen wolle, griff er nur fester danach "was soll das" fauchte ich ihn an.
"Wir müssen reden" kam prompt seine Antwort.
Das ich nicht lachte "ich will aber nicht" protestierte ich, als er mich durch einen Gang zog "lass das du verdammter Troll" fuhr ich ihn an.
Zuerst ignorierte er mich, bis er wohl glaubte wir seien weit genug von den anderen weg "was soll das" zischte er mich an und funkelte ärgerlich zu mir herunter.
Fassungslos erwiderte ich seinen Blick "das sollte ich dich fragen" knurrte ich und fuhr mir aufgebracht durch mein Haar.
"Zuerst flirtest du gestern mit Tom und dann dauernd mit diesem Kratos" warf er mir lautstark vor.
Das wurde ja immer absurder "die beiden sind meine Freunde, ich flirte mit niemanden" verteidigte ich mich, die Vorstellung das ich einmal mit ihm befreundet gewesen sein sollte, wirkte immer unwirklicher.
Zornig schüttelte er seinen Kopf "das sind Männer und du wirfst dich Ihnen an den Hals" das konnte doch nicht wirklich sein verfluchter ernst sein.
Ich zitterte schon fast vor Wut, er machte mich einfach wahnsinnig "wer bist du, das du mir vorstellen herüben willst mit wem ich etwas zu tun habe" ich äußerte mich lauter als gewollt.
Er ballet seine Hände zu Fäusten "dein Verlobter" rief er außer sich, auch er schien schon vor Anspannung zu zittern.
Hörte er sich überhaupt selbst zu "das heißt aber nicht das ich dich heiraten werde" zischte ich, es war ungewöhnlich leise, im Gegensatz zu der Lautstärke, in der ich mich zuvor ausgedrückt hatte.
Er warf seine Hände in die Luft "das ist beschlossene Sache verdammt noch mal. Wir sind verlobt, ergo, wir werden heiraten" ihm waren sicherlich einige Zutaten aus dem Kessel gefallen.
Er schien es einfach nicht verstehen zu wollen "ich werde dich nicht heiraten, ich kann dich noch nicht einmal leiden" fuhr ich ihn an.
Er musste es doch endlich verstehen.
Fast schon verletzt sah er mich an, trat einen Schritt zurück.
Die Stille die herrschte war fast unerträglich, sein Blick brachte mich dazu, das sich schlechtes Gewissen in mir breit machte.
Dann trat er schnell auf mich zu, ich hob meine Arme um ihn abzuwehren, doch er packte mich einfach an meinen Handgelenken und küsste mich.
Vollkommen überrumpelt erstarrte ich, es war der erste Kuss, an den ich mich würde erinnern können.
Mit aller Kraft schubste ich ihn zurück und holte mit meiner nun wieder freien Hand aus.
Grob fing er sie ab "du wirst mich nicht schon wieder schlagen" knurrte er.
Wieder wollte ich vor seiner Berührung zurück zucken, doch er ließ mich nicht los.
Schnell griff ich nach meiner Hand, zog meinen Zauberstab aus der Innenseite des Ärmels und richtete ihn auf seine Brust.
Augenblicklich wurde er nach hinten geschoben, mit dem Rücken press gegen die Wand.
Ich hatte den Zauber schneller gedacht, als ich hätte darüber nachdenken können.
Mein Herz schlug mir bis zum Hals, ich war so angespannt das mir schlecht war und zur Krönung dessen hatte ich immer noch das Gefühl seiner Lippen auf meinen "du bist widerlich Dimitri Petrov" zischte ich.
Er erwiderte nichts, starrte mich einfach nur an, dann schritt ich davon. Es war mir egal wohin, Hauptsache weg von ihm.
Erst als ich eisigen Wind in meinen Gesicht fühlte, wurde mir bewusst das ich draußen war. Heftig atmete ich gegen einen kleinen Schneesturm an.
Ich fühlte mich in diesen Augenblick so unwohl in meiner Haut, das ich einfach nur aus ihr hinaus wollte.
Dann kam mir ein Zauber in den Sinn, ich hatte es gelernt, bevor ich alles vergessen hatte. Ich wusste ihn, musste ich nur denken.
Dann war ich frei, der Schnee war so hoch, das ich mit meinem kleinen Körper fast unter ihm verschwand.
Ich war ein Fuchs, ein Animagus, musste jetzt nicht mehr dieses verwirrende Gefühlschaos ertragen und rannte davon, so schnell mich meine kleinen Füße trugen.
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Seelenspiegel -Tom Riddle-
FanfictionHarry Potter FF| Spielt in Tom Riddles Schulzeit | Hogwarts, dort ist Katharina glücklich. Zusammen mit ihren Freunden führt sie ein nahezu perfektes Leben, ein Alltag, der von Hausaufgaben, Streichen, verbotenen Ausflügen sowie gelegentlichen Rei...
