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Kapitel 51 - Abschied

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Jetzt war es so weit, ich konnte es kaum glauben. Wir standen hier, am Rande des verbotenen Waldes, jeden Moment könnte es geschehen, schon länger hatte Caitlin jegliche Tränke, die Zeitschluckauf unterdrückten abgesetzt. Nun trank sie das Gebräu, dass das dafür sorgen würde, das sie auch am richtigen Tag ankam.

Traurig sah ich sie an. Wir saßen im Schneidersitz nebeneinander und hielten Händchen. Kitschig, ich weiß.

Dich werde ich am meisten vermissen, und Charlotte, sie ist wirklich... ich hätte nicht gedacht das die so anders sein kann...

Hörte ich ihre Stimme, das letzte sagte die fast schon kritisch, bevor sie ihren Kopf gegen meinen Schulter lehnt.

Ich werde dich auch vermissen, wirklich, mehr als ich jemals erwartet hätte.

Hauchte ich und spürte das brennen meiner Augen, lange würde ich die Tränen nicht mehr zurück halten können. Ich wollte wirklich nicht das sie ging.

Nein, nein, nein, ich wollte es nicht, wieso konnte sie nicht einfach bei mir bleiben, in der letzen Zeit hatte ich mich ihr so verbunden gefühlt,  genau wie bei Lotte, nur anders, etwas zwischen uns... war anders...

Was meinst du eigentlich das Charlotte anders sei.

Will ich dann wissen und runzele die Stirn, weil ich nun wirklich nicht weiß, was sie damit meint. Dann fällt mir etwas anderes ein, als Caitlin hier her gekommen war, hatte sie Charlotte wirklich sonderbar angesehen.

Das ist eine komplizierte Geschichte und ich denke nicht das ich mit dir darüber reden sollte.

Erklärte sie niedergeschlagen, es wirkte aber so als würde sie es nur zu gerne tun.

Kann es es sein das du Lotte schon aus der Zukunft kennst.

Fragend schaue ich sie an und ihre Augen weiten sich panisch.

Woher...

Verblüfft liegt ihr Blick in meinem, sie scheint wirklich nicht damit gerechnet zu haben, und ich war schon fast stolz auf mich, das ich es erahnt hatte.

Geraten, du hast sie damals so seltsam abgeschaut, als du dich zu uns gesetzt hast. Ich frag mich nur wie du sie erkannt hast, sie sieht in 50 Jahren ja nicht mehr so aus wie jetzt.

Scherzte ich und gähnte im nächsten Moment. Dieser Tag heute, würde grausam werden. Jetzt würde ich eine meiner besten Freundinnen verlieren und heute Abend meine Erinnerungen.

Caitlin schien kurz nicht zu wissen was sie sagen sollte, so deutete ich auf jeden Fall ihren verunsicherten Gesichtsausdruck.

Von einem Foto, außerdem sieht sie einer Freundin von mir recht Ähnlich, die Roten Haare setzen sich bei den Weasley's wirklich durch.

Erklärte sie, auch wenn sie beim ersten Teil der Gesichte ein wenig seltsam klang.  Doch ich ging nicht weiter darauf ein, da sie sicher ihre Gründe hatte, wenn sie mir etwas verschwieg.

Ich  hab Angst, ich fürchte mich davor dich niemals wieder zu sehen.

Gestand ich Gedanklich "weil..." Schnappte ich dann und schüttelte meinen Kopf "ich will nicht weinen" jammerte ich und lehnte mich ein wenig von ihr weg um mein, jetzt von Tränen bedecktes Gesicht zu verdecken.

Seelenspiegel -Tom Riddle-Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt