Etwas stimmte nicht, das wusste ich schon bevor ich richtig wach war, bevor ich realisiert hatte was geschehen war. Krampfhaft versuchte ich wieder einzuschlafen, doch es funktionierte nicht und das lag nicht nur daran, dass mir unglaublich warm war.
Schritte erklangen, vorsichtig, als wollten sie niemanden wecken „Albus, auch wenn Armando es anscheinen es nicht ernst nimmt. Wir müssen vorsichtig sein" es war die Stimme von Madam Winston, sie versuchte leise zu sprechen. Doch es hallte unglaublich laut in meinen Ohren wieder.
Für einen kurzen Moment herrschte Stille, dann ein seufzten, es klang bedauernd „ich weiß Corinne, es kommen sehr dunkle Zeiten auf uns zu" prophezeite Professor Dumbledore mit einer für ihn ungewöhnlich Ernsten Stimme.
Die beiden schienen stehen zu bleiben, ihre Schritte waren verstummt „wenn ich doch nur wüsste was mit dem Armen Kind geschehen ist" flüsterte sie voller Sorge in ihrer sonst so festen Stimme.
„Aber du wirst dem Mädchen helfen können" fragte der Professor nach.
Ihre Stimmen klangen nahe, wahrscheinlich standen sie an... Maries Bett. „Aber natürlich Albus, es wird dauern, doch es werden keine Schäden oder sonstiges zurück bleiben" sprach sie fest.
Erleichterung durchströmte mich, ich spürte wie eine unglaubliche Anspannung von mir abfiel, es würde ihr wieder gut gehen. Es war mir vollkommen egal wie lange es dauern würde, aber es würde ihr wieder gut gehen.
Auch Professor Dumbledore schien dies so zu sehen „Das ist das einzige, das wichtig ist" bestimmte er, dann herrschte wieder für einige Momente schweigen „wie geht es Miss Minkov" noch immer sprach er Ernst.
Nun seufzte die Medi-Hexe „den Umständen entsprechen, sie hat sie gefunden und ist dementsprechend verstört. Gestern stand sie unter Schock und ich befürchte dass sie noch viel Ruhe brauchen wird" erklärte sie.
Das war nicht wahr, Maries Zustand war schlecht, nicht meiner. Im Gegensatz zu meiner Freundin ging es mir blendend.
Wäre ich doch gestern Abend nur mit ihr gegangen, das war alles meine Schuld. Mein Herz zog sich schmerhaft zusammen.
Ich öffnete meine Augen, zuerst schmerzte die Helligkeit, doch dann sah ich Marie, unverändert lag sie da, genauso wie in dem Moment als ich meine Augen zuletzt geschlossen hatte.
Der Professor für Verwandlung begrüßte mich mit einem leicht betrübten Lächeln „guten Morgen Miss Minkov" lächelte er väterlich.
Vorsichtig setzte ich mich auf, kein Wunder das mir so warm war, ich lag hier verknotet in zwei Decken „Morgen" meine Stimme klang unglaublich kratzig.
Auch Madam Winston lächelt mich sanft an, kam zu mir und reichte mir von meinem Nachttisch ein Glas, gefüllt mit kühlem Wasser.
Unzufrieden musste ich feststellen dass meine Finger noch immer zitterten als ich nach dem Glas griff um hastig einige Schlucke daraus zu trinken. Erst jetzt bemerkte ich, wie durstig ich doch gewesen war.
Das leichte Zittern schien auch den Erwachsenen nicht verborgen zu bleiben, das entnahm ich jedenfalls Madam Winstons wachsamen und äußerst kritischem Blick „du solltest noch etwas schlafen Liebes" riet sie mir, und obwohl ihre Stimme besonders sanft klang bemerkte ich doch den unnachgiebigen Unterton dahinter.
Trotzdem konnte ich nicht tun was sie mir sagte „ich muss in den Unterricht, ich muss... mit Charlotte sprechen" erklärte ich und warf meine Beine über die Bettkante.
Sofort stemmte sie ihre Arme in die Hüften und starrte mich mit strenger Mine an „Daraus wird nichts Mädchen, du legst dich wieder hin und damit ist die Diskussion zu Ende" schloss sie herrisch.
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Seelenspiegel -Tom Riddle-
FanfictionHarry Potter FF| Spielt in Tom Riddles Schulzeit | Hogwarts, dort ist Katharina glücklich. Zusammen mit ihren Freunden führt sie ein nahezu perfektes Leben, ein Alltag, der von Hausaufgaben, Streichen, verbotenen Ausflügen sowie gelegentlichen Rei...
