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Kapitel 116 - Ansatz

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Jemand berührte mich, sachte Berührungen an meinen Oberarmen, Finger die zart über meine Oberarme strichen "Tom" wisperte ich, immer noch Gefahr gen von den Bildern meines Träumen in denen er mich fest umschlungen hielt und mich innig küsste.

Ein melodischer Laut erklang und bescherte mir eine angenehme, tief gehende Gänsehaut "ganz richtig Schönheit,  wach auf" flüsterte eine belustigte Stimme, sein Atem strich gegen mein Ohr.

Verschlafen blinzelte ich, da war er, so nah dass ich seine Wimpern würde zählen können, waren diese schon immer so lang gewesen?

Sofort errötete ich und wollte mich aufsetzen, was er sofort registrierte und von mir abrückte "guten Morgen" begrüßte er mich mit ungewöhnlich guter Laune.

Hatte er mich vorhin Schönheit genannt? Noch mehr röteten sich meine Wangen und mein Herz begann freudig in meiner Brust zu hüpfend oh Merlin, wie schaffte er dies nur, mich allein mit seiner Erscheinung und seinen Worten auf Wollen schweben zu lassen "Morgen" wisperte ich heiser und bemerkte zu meinem Ärger das mein Hals schmerzte.

Seufzend warf ich meine Beine über den Bettrand. Tom hatte innen geschlafen, wie hatte er es geschafft aus dem Bett zu krabbeln ohne mich zu wecken? "Du siehst blass aus, Kopfschmerzen" fragte er und begann sein bis dahin offenes Hemd zuzuknöpfen.

Konzentriert musterte ich die offene gelegte Haut, die sich Knopf für Knopf vor mir versteckte, dabei leckte ich mir abwesend über die Lippen "Kopfschmerzen" bestätigte ich murmelnd  und riss meinen Blick von ihm los.

Malfoy saß in seinem Bett und musterte mich amüsiert, was mich prompt komplett rot werden ließ. Rosier trat im nächsten Moment schon aus dem Bad, anscheinend war er nach dem offensichtlich frisch geduschten Tom dort gewesen "bin fertig" verkündete er und fuhr sich durch sein nasses Haar.

Sofort sprang der Blonde auf und ich beschloss ihn noch ein bisschen zu ärgern "ich hab deine Haarbrüste benutzt, macht dir doch sicherlich nichts aus" grinste ich provokant.

Er zog eine helle Augenbraue in die Höhe "scheint ja nicht sonderlich viel gebracht zu haben" neckte er mich frech.

Sofort strecke ich ihm die Zunge raus, wussten wir es doch alle beide besser. Ich wollte noch immer nicht wissen wie viel diese Bürste gekostet hatte, war sie doch mit Zaubern belegte die das Haar unglaublich sanft zähmten.

Während Malfoy in das Badezimmer verschwand sah ich lächelnd zu Tom "wo genau hast du meinen Zauberstab versteckt" verlange ich verlegen zu wissen.

Er nickt zum Kopfende "unter meinem Kissen" erwidert er und mustert mich dann wieder ausgiebig.

Schnell schnappe ich mir diesen und muss daran denken dass er mit mir sprechen will, über das vorgefallene. Sollten wir jetzt darüber sprechen?

Tom trat von mir weg, währenddessen frage ich was Charlotte wohl von mir denken mag. Schließlich war ich die ganze Nacht fort gewesen, sofort suchte mich ein furchtbar schlechtes Gewissen heim. Wahrscheinlich würde sie ganz schön böse auf mich sein, zurecht, wie ich mir zähneknirschend eingestand "über was denkst du nach" will Tom gelassen wissen und lässt etwas neben mich fallen "ich habe einem Hauself angewiesen dies zu reinigen" erklärte er und ich erkannte meine Kleidung vom gestrigen Tag.

Fasziniert zog ich den Stoff zu mir "über Lotte, sie hat sich sicherlich Sorgen um mich gemacht" dann sah ich vorwurfsvoll zu ihm "Danke, aber...einen Hauselfen? Tom, die sollen für uns Schüler nichts tun" beschwerte ich mich, die Amen Dinger hatten sowieso schon so viel zu tun und bekamen es nicht einmal gedankt.

Mein Gegenüber zog eine Augenbraue in die Höhe "ach ja" spottete er "sie hat sich sicherlich nicht beschwert. Du bist viel zu weich, die Elfen sind dafür da uns Magiern zu dienen" meinte er vollkommen ernst.

Seelenspiegel -Tom Riddle-Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt