Ich bin grade sehr deprimiert, mein Kapitel ist weg, einfach verschwunden :(
Träge blickte ich mit hängenden Schultern durch die Dunkelheit, während ich langsam über den Kiesweg zu unserem Anwesen hinauf schritt.
Mich ins Haus zu schleichen würde nichts bringen, schließlich wusste jeder das ich mich anderswo herumgetrieben hatte.
Also drückte ich ohne zu zögern die Klinke herunter und trat durch die große Eingangstür.
Kurz schloss ich meine Augen und stellte mir vor, wie ich einfach die Treppen hinauf, durch den Flur in mein Zimmer ging und mich, in Tom's Pullover kuschelnd in mein Bett fallen ließ.
Unheilvoll laut hallten meine Schritte durch den Salon während ich zögernd durch den Saal trat.
Die Stille war unglaublich drückend und dröhnte fast schon laut durch die Ohren.
Wie ein Startsignal, dass mir verkündete das die Vorstellung nun beginnen würde, hörte ich im oberen Stock etwas knallen, als würde man eine Tür so heftig aufstoßen, dass sie gegen die Wand knallte.
Schritte polterten durch den Korridor, resigniert richtete ich meinen Blick zum oberen Treppenabsatz, schon im nächsten Moment erscheinen die schlanke Gestalt meiner Mutter und ich beobachtete wie sie die ersten Stufen hinabstieg, wo sie stehen blieb als ihr im Raum herumstreifender Blick auf mich traf "Du!", rief sie wütend "Ist dir etwas passiert?", herrschte sie mich an.
Zögernd schüttelte ich meinen Kopf "Nein, mir geht es gut.", wenn man das schmerzhafte brennen im rechten Knie nicht mitzählte, außerdem fühlte sich mein Fuß noch etwas überdehnt an, doch solche Leiden waren keine die sie wissen wollte.
"Was glaubst du eigentlich wer du bist?! Was glaubst du, wo du hier bist?!", Zorn glühte in ihren Augen und schien sich durch mich hindurch zu brennen.
Im Wissen, dass jeglicher Einwand zwecklos sein würde, blieb ich still und blickte einfach nur zu ihr auf.
Was sie allerdings noch wütender zu machen schien "Du dummes Gör! Ahnst noch nicht einmal welche Sorgen wir uns gemacht haben. Jedes Jahr das gleiche mit dir, du bist eine Minkov, du hast dich auch wie eine zu benehmen!", die Wörter strömten aus ihrem Mund, es war selten das sie einfach sprach, ohne jedes ihrer Worte genau abzuwägen "Läufst allein durch die Weltgeschichte, umgeben von dreckigen Muggeln und eingehüllt in solch schreckliche Kleidung!". Wirklich? Selbst jetzt fand sie die Luft dafür, sich über den Stoff an meinem Leib aufzuregen?
Gerade öffnete sie erneut ihre Lippen, um mich weiter anzuschreien, als uns eine andere Stimme beide zusammenzucken ließ "Genug jetzt!", fuhr Vater ihr über den Mund. Unbemerkt war er zur Treppe gekommen und legte seiner Frau nun eine Hand um die Schulter.
Abschätzig musterte er mich, sofort zog ich meine Schultern ein, er war mächtig sauer, auch wenn er äußerlich ruhig wirkte "Zieh dir etwas manierliches an und mach dich frisch, dann kommst du in mein Arbeitszimmer.", befahl er nur, bevor er sich ab wand und die wenigen Stufen wieder hoch stieg.
Mir rutschte das Herz hinunter, das hörte sich ganz und gar nicht gut an.
Noch immer lag Mutters Blick grimmig auf mir, dann schüttelte sie ihren Kopf, während der Bewegung hielt sie inne, der Ausdruck ihrer Irden nahm einen skeptischen Zug an, doch sie sagte nichts, sondern ging einfach.
Mit einem mulmigen Gefühl in mir machte ich mich in mein Zimmer auf, wo unsere Hauselfe schon mit hängenden Ohren stand und mit ihren dünnen, knochigen Fingern spielte "Es tut Litty so Leid, aber sie musste der Lady sagen, dass Miss Katharina heimgekehrt ist.", murmelte sie jammernd während sie verlegen auf den Boden starrte.
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Seelenspiegel -Tom Riddle-
FanfictionHarry Potter FF| Spielt in Tom Riddles Schulzeit | Hogwarts, dort ist Katharina glücklich. Zusammen mit ihren Freunden führt sie ein nahezu perfektes Leben, ein Alltag, der von Hausaufgaben, Streichen, verbotenen Ausflügen sowie gelegentlichen Rei...
