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Kapitel 60 - Blicke

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Der Tag begann grau, mehrere Schneewehen fegten über den großen Hof, fasziniert blickte ich aus dem Fenster das in meinem Schlafsaal war.

Die Nacht hatte ich wieder diesen Traum gehabt, einige Tage nachdem ich im St. Mungos angekommen war, hatte ich angefangen mich an eine Person erinnern zu können. Hatte immer wieder den ein und selben Traum gehabt.

Die Tragik daran war, das diese schon vor Jahren gestorben war.

Im Traum sah ich ihr Gesicht, das dunkle Haar, ein Auge waren faszinierend eines dunkel Grün, das andere Blau und ihre Lippen zu einem sanften Lächeln verzogenen.

Zusammen gingen wir über eine große Wiese, in der Nähe stand eine kleine Villa, in der ich als Kind gelebt hatte, meine kleine Hand lag in ihrer großen.

Lange gingen wir einfach so, doch als ich dann zu ihr hoch sah und sie ihre vollen Lippen teilte, um mir etwas zu sagen... wachte ich auf.

Zu Hause hatte ich ein Bild von ihr gesehen, ein Gemälde, dass nie sonderlich viel sprach hing in einem abgelegenen Flur. Es war ihr zu ehren nach gemalt worden, nach ihrem Tod.

Es war meine Tante Alexandra, sie war an dem Tag meines Geburtstages von Muggeln ermordet worden. Tatsächlich wäre ich ihnen ebenfalls fast zum Opfer gefallen, doch mein Onkel war Rechtzeitig dazu gekommen und hatte einen Großteil der Muggel getötet, dafür war er für 20 Jahre nach Azkaban verurteilt worden. Da er als Zauberer laut ihnen auch ganz andere Methoden hätte anwenden können.

Mir wurde bei dem Gedanken schlecht, dabei und auch deshalb, weil von dieser Muggelgruppe auch einige entkommen waren.

Das alles hatte ich aus Zeitungsartikeln erfahren, die ich unter meiner Matratze gefunden hatte und einige Einzelheiten hatte mein Vater mir verraten.

Charlotte riss mich aus meinen Gedanken, als sie aus dem angrenzenden Badezimmer gestürmt kam "können wir los" fragte sie vollkommen außer Atem.

Sie hatte nicht auf mich hören wollen, als ich sie geweckt hatte, die anderen waren schon vor gegangen, zwar hatten sie mir angeboten, ich könne schon mit ihnen kommen, jedoch hatte ich dankend abgelehnt.

Um ehrlich zu sein, fühlte ich mich bei der Rothaarigen einfach am wohlsten "wir liegen noch gut in der Zeit" meinte ich lächelnd und griff nach meinem Umhang, da es um diese Jahreszeit ziemlich kalt in den Korridoren war.

Grinsend stimmte sie mir zu "zum Glück, ich wüsste nicht was ich ohne mein Frühstück tun sollte" meinte sie gespielt schockiert, was mich zum kichern brachte.

Auf dem Weg in die große Halle, erzählte sie mir Gesichten aus unserem ersten Jahr. Ich hatte meinen Zimmer Kameradinnen wohl einmal übel mitgespielt, als ich unseren Wecker so verhext hatte, dass er wohl den ganzen Ravenclaw Turm geweckt hatte.

Sie erzählte noch weiterer Gesichten die mich nicht nur einmal zum Schmunzeln beachten, doch irgendwie weckte es auch in mir ein beklemmendes Gefühl, es war ein bisschen so, als würde sie über eine andere Person sprechen.

An nichts davon konnte ich mich nur im entferntesten erinnern, ich hatte gehofft, das sie ein Stück Erinnerung aufrufen konnten. Nur irgendetwas, das Erinnerungen in mir weckte. Doch da war nichts, die Ärzte sagten das könnte Normal sein, aber sie vermuteten anderer Seit's auch, das in in meinem Kopf eine Magisch errichtete Blockade hatte.

Als wir durch die groß Flügeltür der großen Halle traten, waren alle Blick auf uns gerichtet. Ein seltsames Gefühl breitete sich in mir aus, wieso starrten mich alle an?

Seelenspiegel -Tom Riddle-Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt